Sportliche Tour „Wir machen das Neckarknie gerade“

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Pfullingen:  Zur ersten sportlichen Tour in diesem Jahr hatte die Ortsgruppe des Schwäbischen Albvereins eingeladen. Unter dem Motto „Wir machen das Neckarknie gerade“ hatten sich 20 Teilnehmer am Reutlinger Bahnhof eingefunden. Sie fuhren unter der Begleitung von Gerhard Stolz nach Oberesslingen. Nach der Querung des Neckars ging es gleich auf einem verwachsenen Wanderweg  steil bergauf. Auf dem Schliffweg gelangten die Wanderer durch hohen Buchenwald zum gefaßten Erlenbrunnen. Entlang eines mit Grenzsteinen markierten Pfades wurde die Filderhochebene erreicht. Nach einem letzten Blick Richtung Schurwald ging es weiter nach Denkendorf. Vom Ortsrand aus zeigte sich das Sulzbachviadukt. Auf einem Kalktuff-Fels thront im Ort die ehemalige Klosterkirche, erbaut ab 1200. Die Wanderer besuchten auch die altertümliche Krypta unter dem Chor. Weiter führte dann der Weg zum Naturdenkmal Linden und dann hinunter ins Sulzbachtal. Das folgende Waldgebiet Sauhag wurde auf gelenkschonenden, matschigen Pfaden durchquert. Das konnte der Stimmung der Wanderer aber nichts anhaben.  Von der freien Anhöhe bei den Lindenhöfen zeigte sich ein weiter Blick zur Alb. Im Lindenhofstüble konnten sich die Albvereinler wieder aufwärmen. Nach kurzer Zeit erreichten sie das Waldhausser Schloß, eine römische Niederlassung. Von der Oberensinger Höhe zeigte sich dann nochmals die Albkette. Auf verschlungenen Pfaden gelangten die Wanderer durch ehemaliges Weinbaugebiet hinunter nach Oberensingen. In Nürtingen wurde der Neckar nochmals überquert, bevor sich die Wanderer im „Schlachthaus“ von der matschigen Tour erholten.