Grandiose Bergtour im Verwall vom 24. – 27. Juli 2015

Verwall_9153  Verwall_9167 2  Verwall_9215 2  Verwall_9222 2  Verwall_9241 2  Verwall_9245 2  Verwall_9190 2 Eine  grandiose Bergtour erlebten die Teilnehmer einer 3-tägigen Wanderung im Verwallgebiet vom 24.-27. Juli 2015 unter Leitung der Wanderführer Eugen Kupriss und Gerhard Stolz. Am Freitagmorgen 6:00 fuhren die 18 Teilnehmer mit dem Bus nach St. Christoph am Arlberg. Von dort aus startete die Gruppe um 10:00 auf den „Berggeistweg“. Bei herrlichem Wetter und für diese Höhenlage ungewöhnlich hoher Temperatur führte der Weg auf ca. 2300 m Höhe vorbei am Preischelkopf, dem Unteren Maroisee und über den Albona Grat mit herrlicher Aussicht auf Stuben, die Arlberg-Paßstraße und bis zum Spullersee auf der gegeüberliegenden Talseite. Nach ca. 6 Std. Wanderzeit erreichte die Gruppe das Tagesziel Kaltenberghütte auf 2089 m Höhe – gerade noch rechtzeitig vor einem heranziehenden Gewitter. Nach einer ausgezeichneten Hüttenmahlzeit konnte auch den ausgetrockneten Körpern wieder die notwendige Flüssigkeit zugeführt werden.Der zweite Tag begann um 7:00 mit dem Frühstück, um 9:00 war alle Teilnehmer abmarschbereit. Die Sonne heizte schon wieder durch die dünne Wolkendecke. Auf dem „Reutlinger Weg“ gehts gleich steil bergan zum Kracheljoch mit 2660m. Hinunter zu den türkisblauen Kaltenbergseen, den Gletscherbach überqueren und gleich wieder rauf zum Gstansjöchli auf 2580m Höhe. Von hier aus begann dann der Abstieg zur Konstanzer Hütte auf 1670m. Für diesen deutlich anspruchsvolleren Teil der Tour waren die Wanderer fast 8 Stunden unterwegs und hatten alleine an diesem Tag gut 900 Höhenmeter Anstieg und ca. 1200 m Abstieg zu bewältigen. Nach einer heißen Dusche und einem ausgiebigen Abendessen in gemütlicher Runde herrschte ab 22:00 Uhr tatsächlich „Totenstille“ auf der Hütte. Der dritte Tag führte die Gruppe durch das Verwalltal entlang der Rosanna, vorbei am Verwallsee und durch die wildromantische Rosannaschlucht nach St. Anton. Da dieser letzten Teil überwiegend talabwärts führte und keine nennenswerten Höhenmeter mehr zu bewältigen waren, erreichte die Gruppe in gelassenem Tempo gegen 14:00 ihr Ziel und den vereinbarten Treffpunkt mit dem Bus. Während der Fahrt Richtung Heimat erholten sich die Wanderer – es wurde ruhig im Bus – wieder soweit, daß sie für die Schlusseinkehr im Zwiefaltener Klosterhof alle wieder fit waren. Dabei konnten die Ereignisse und Eindrücke der vergangenen 3 Tage nochmals ausgiebig nacherlebt werden. Hitze, Schweiß und Anstrengungen waren vergessen, die Erinnerung an dieses einmalige Erlebnis wird bleiben.