Sportliche Tour „Hinter den Balinger Bergen“

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Unter dem Motto “hinter den Balinger Bergen“ stand die sportliche Tour der Ortsgruppe des Schwäbischen Albvereins am 20. September. Zu früher Stunde fuhren die 20 Teilnehmer unter der Begleitung von Gerhard Stolz und Doris Sautter mit dem Zug nach Laufen ins Eyachtal. Von dort stiegen sie gleich steil bergauf. Durch das Naturschutzgebiet Untereck, in dem Gämsen und Muffelwild beobachtet werden können, ging es auf einem alpinen Weg hinauf zum Albtrauf. Die Wanderer waren dabei tief beeindruckt von der Atmosphäre des urwüchsigen Waldes. Auf schmalem Pfad ging es weiter zum exponierten Aussichtspunkt Hörnle. Obwohl im Tal zum Teil noch Nebelschwaden wallten, konnten die Albvereinler eine imposante Aussicht geniessen. Nach dem Queren der Hochfläche ging es auf der anderen Seite hinunter zum Ursprung der Schlichem. Dem Flußlauf folgend wurde Tieringen erreicht. Beim Heim des Kohlraisles-Verein machten die Wanderer ihre Mittagspause. Weiter der Schlichem entlang gelangten sie zu einem Auewald. Dank des niedrigen Wasserstandes konnten sie dann zweimal auf Schrittsteinen trockenen Fußes das andere Ufer erreichen. Unterwegs machte Gerhard Stolz auf die Espen, genannt auch Aspen, aufmerksam. Die Wanderer konnten buchstäblich beobachten, woher der Ausdruck „zittern wie Espenlaub“ herkommt. Auch die Perspektive, wie der Plettenberg mit seinem Umsetzer zu sehen war, nämlich von der Hinterseite, war erstaunlich. Nach Hausen am Tann erreichten die Albvereinler einen Wasserfall. Hier konnten sie die Plattenbildung in den unteren Juraschichten beobachten. Auf dem weiteren Weg ging es auf ungewöhnliche Art unter einer Strasse hindurch. Eine weitere geologische Besonderheit, sogenannte Ölschieferschichten, waren an einigen Stellen des Ufers zu sehen. Über etliche Holzbrücken und durch Feuchtgebiete wurde der Ratshausener See erreicht. Auf einer weiterhin abwechslungsreichen Wegführung gelangten die Wanderer nach Ratshausen und weiter Richtung Schömberg. In der Ölmühle wurden sie dann aufs beste bewirtet. Nun war der restliche Weg, unterm Eisenbahnviadukt hindurch und am Stausee entlang bald bewältigt. Noch ein kurzer Anstieg und Schömberg war erreicht. Die wunderschöne Tour mit etlichen naturkundlichen und geologischen Leckerbissen fand ihren Abschluss und die Wanderer fuhren von hier mit dem Zug nach Hause zurück.

Tageswanderung im Südschwarzwald – Von der Holzschlägermatte auf den Schauinsland –

am Luisenfelsen

am Luisenfelsen

von der Holzschlägermatte zum Schauinsland

von der Holzschlägermatte zum Schauinsland

Luisenfelsen

Luisenfelsen

Bergstation Schauinsland-Bahn

Bergstation Schauinsland-Bahn

auf dem Priorsfelsen

auf dem Priorsfelsen

Abschlußeinkehr in der Linde, Löffingen

Abschlußeinkehr in der Linde, Löffingen

Zu einer Wandertour im südl. Schwarzwald hatte die Ortsruppe Pfullingen des Schwäbischen Albvereins am Sonntag dem 6. September unter der Leitung von Helmut und Elsbeth Barthold eingeladen. 50 Wanderfreunde hatten sich angemeldet, um frühmorgens mit dem Bus zur „Holzschlägermatte“ nahe Freiburg zu starten. Vom gleichnamigen Gasthof und Parkplatz auf 900 m Höhe aus starteten die Wanderer zu ihrem ersten Etappenziel, dem Gipfel des Schauinsland auf 1285 m Höhe. Ein kleiner Teilnehmerkreis unter der Leitung von Elsbeth Barthold sparte sich diesen Anstieg und ließ sich mit dem Bus zum Gipfel fahren um dort eine gemäßigte Rundwanderung zum Silberbergwerk, dem Engländerdenkmal und zum Sonnenobservatorium zu unternehmen. Die „Hardliner“ machten sich derweilen mit Helmut Barthold an den Aufstieg – über den Luisenfelsen, mit herrlichem Ausblick über das Rheintal bis zu den Vogesen und über die Bergstation der Schauinsland-Bahn – zum Gipfel und auf den dortigen Eugen-Keitel-Turm. Dort war dann die gesamte Wandergruppe wieder vereint. Vom Turm aus hatte man zuweilen einen weitreichenden Rundblick über den Südschwarzwald und über das Rheintal  – zeitweise jedoch auch nur ins Innenleben der nächsten Wolke. Unweit des Gipfels boten Tische und Bänke für Wanderer eine günstige Gelegenheit zur Vesperpause. Vom Schauinsland aus führte der weitere Weg die Wanderer über den Gießhübel zum Priorsfelsen und zur Eduardshöhe, vorbei am idyllischen Kaltwasserhof, der Gerstenalm und dem Eckhof. Das letzte Teilstück zur Talstation Horben war nun nicht mehr weit und die ca. 800 Höhenmeter Abstieg geschafft. Für diese gelungene und exzellent geplante Tour dankte Doris Sautter den Wanderführern Elsbeth und Helmut Barthold im Namen aller Teilnehmer unter allgemeinem Beifall. Die Abschlusseinkehr in der Linde in Löffingen setzte dem erlebnisreichen Tag noch eine Krone auf – sowohl gastronomisch wie organisatorisch war das Abendessen genauso perfekt wie die Tour selbst und alle Wanderer waren hoch zufrieden.