Sportliche Tour – Vom Burgholz übers Rangenbergle zum Rossberg

Waldschenke_IMG_0230Achalm_IMG_0234_1Wanderheim_EW_IMG_0242_1zum Wolfsfelsen_IMG_0243_1Grüner Fels_IMG_0244_1Rossfeld_IMG_0245_1Olgafels_IMG_0248_1Gewann Hof_DSCF5869
zum Rangenbergle_DSCF5854  Zu einer Winterwanderung entwickelte sich die letzte in diesem Jahr stattfindende sportliche Tour der Ortsgruppe des Schwäbischen Albvereins. Bei Schneefall trafen sich 14 Wanderer am Bahnhof Reutlingen. Unter der Begleitung von Gerhard Stolz und Doris Sautter ging es zuerst zum Nordportal des Scheibengipfeltunnels. An den Gütle des Burgholzes entlang gelangten die Albvereinler zur Waldschenke. Dort wurde mit vereinten Kräften ein fehlender Wegzeiger montiert. Dann erfolgte der erste Aufstieg. Unterwegs fielen die Erdbewegungen, die durch die geologische Beschaffenheit des Erdschliffs erfolgen, auf. Nach Erreichen der Hochfläche stießen die Wanderer auf das Gewand Hof. Hier erfuhren sie durch eine Infotafel des Heimats- und Geschichtsvereins Eningen die Historie der abgegangenen Siedlung Hof. Weiter gelangten sie über Weiden zum Rangenbergle. Diese Erhebung wurde auf dem Kamm überquert. Am höchsten Punkt erläuterte Gerhard Stolz die geologischen Hintergründe dieses Vulkans. Nachdem sich langsam die Sonne hervortraute, begannen die Pfullinger den serpentinenreichen Aufstieg zum Gutenberg. Oben angekommen entschädigte sie der herrliche Ausblick über Eningen und zur Alb. Dabei waren Achalm, Georgenberg und Käpfle, die alle eine andere Entstehungsgeschichte haben, besonders gut zu sehen. Über das Hännersteigle ging es weiter zum Oberen Speicherbecken. Im Wanderheim Eninger Weide wurden die Pfullinger freundlich erwartet. Nach einer kurzen Vesperpause wanderten sie zum Wolfsfelsen, dem höchsten Punkt Eningens. Einem schmalen Pfad folgend, wurde dann die Kernzone des Biosphärengebiets erreicht. Weiter ging es dann auf dem bezeichneten Wanderweg bis zum Grünen Fels. Als die Nebelschwaden sich hoben, sahen die Wanderer hinunter nach Glems, Metzingen und weiter ins Albvorland. Durch traumhaft verschneiten Wald gelangten sie letztlich zum Rossberg. Vom Olgafels reichte der Ausblick vom Schönbuch bis zum Schurwald. Die froh gestimmten Wanderer konnten sich kaum sattsehen. Auf schmalem Wanderpfad stiegen sie dann schließlich steil bergab. Nach kurzer Zeit wurde dann das Ziel Neuhausen erreicht. Bei der Einkehr dankte Ulrich Rall im Namen der Teilnehmer für die schöne und aussichtsreiche Winterwanderung.

Wanderung „Rund um Ödenwaldstetten“

Rund um Ödenwaldstetten_0199_webRund um Ödenwaldstetten_0206_webRund um Ödenwaldstetten_0207_webRund um Ödenwaldstetten_0209_webZur Novemberwanderung des Schwäbischen Albvereins trafen sich 40 Wanderfreunde bei herrlichem Wanderwetter zur Fahrt nach Ödenwaldstetten, einem Ortsteil der Gemeinde Hohenstein. Der Ort wurde bereits im Jahre 1138 in der Zwiefalter Chronik erwähnt und ging 1497 in den Besitz des Klosters Zwiefalten über. Das Herzogtum Württemberg übernahm schon bald die Landesherrschaft. Schon vor 1800 gehörte Ödenwaldstetten  zum Oberamt Münsingen, später bis 1973 zum Landkreis Münsingen. Nach dessen Auflösung  kam es zum Landkreis Reutlingen. Einen überregionalen Bekanntheitsgrad hat Ödenwaldstetten  mit dem seit 1978 bestehenden Bauernhaus-Museum  erreicht. Vom Parkplatz dieses Museums wanderte die Gruppe unter der Leitung von Werner Schwark und Gerhard Spardella am Rathaus vorbei bis zur Wegabzweigung „Weißer Stein“; von dort weiter nach Mettendort. Dies ist eine Ansiedlung von 4 Aussiedlerhöfen, die im Jahre 1965 erbaut wurden. Danach führte der Weg hinunter ins „Streittäle“, einem typischen Trockental der Schwäbischen Alb. Nach einem leichten Anstieg erreichte die Gruppe die Ackerflächen im Gewann „Hüttenstuhl“ und das Naturschutzgebiet ,,Hüttenstuhlburren „.  Hier wurde  eine kurze Rast an der  Grillstelle    eingelegt. Nach Überquerung die Landstraße nach Eglingen führte der Weg durch das Waldgebiet ,,Hummelberg“ weiter zum Naturschutzgebiet „Gaissberg“. Über die Feldflur „Michelfeld“ wanderte die Gruppe zurück zum Ausgangspunkt. Bei der Abschlusseinkehr in Bernloch bedankte sich Doris Sautter bei den Wanderführern für diese Wanderung auf den für viele noch unbekannten Wegen.