Eine „sportlich–tierische“ Wanderung. Durch die Wolfsschlucht zum Katzenbach und Hasenkreuz.

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Zu einer sportlichen Tour unter dem Motto „Allerlei Tierisches“ hatte die Ortsgruppe Pfullingen des Schwäbischen Albvereins eingeladen. Unter der Begleitung von Gerhard Stolz und Doris Sautter fuhren die 23 Teilnehmer gut gelaunt mit dem Zug nach Bieringen. Auch im Neckartal hatte der Winter Einzug gehalten. Und so ging es zuerst auf leicht verschneiten Wegen am Neckarhang entlang nach Bad Niedernau. Auf immer schmäler werdenden Pfaden wanderten die Albvereinler durch den Wald bis zur Brunnenstube der Römerquelle. Von dort erfolgte der Aufstieg in die romantische Wolfsschlucht. Oben angekommen zeigten sich alle von deren Eigentümlichkeit beeindruckt. Der Abstieg über eine schmale Landzunge ins Katzenbachtal erforderte volle Aufmerksamkeit. Im sich verengenden Tal waren deutlich die Spuren zu sehen, die die Wassermassen im Lauf der Geschichte in die Landschaft eingegraben haben. Nach kurzer Zeit wurde die Siebentäler-Höhle, die mit 107 m längste Höhle im Kreis Tübingen erreicht. Wie bei einer sportlichen Tour üblich, erfolgte dann prompt wieder ein Anstieg auf schmalem Fußpfad zur Hochfläche. An einem Feuchtbiotop vorbei gelangten die Wanderer zum ehemaligen Pumphäusle des Ortes Weiler. Heute hat der Vogelschutzverein Weiler hier sein Domizil und die Albvereinler wurden freudigst erwartet. Beim gemütlichen Feuer und netter Unterhaltung verging die Pause fast zu schnell. Als die Pfullinger das Häusle verließen, wurden sie von einem Schneeschauer überrascht, der aber nach 5 Minuten schon wieder aufhörte. Dankbar wanderten sie dann weiter zum Hasenkreuz. Dort schlugen sie einen Haken und entfernten sich wieder von ihrem Ziel. Nächste Anlaufstelle war der Schloßberg mit seinen gut erkennbaren Burggräben. Dann führte der Weg wieder hinab ins Katzenbachtal. Durch den Kurgarten und am Steiffschen Haus vorbei ging es dann weiter.  Alsbald erfolgte ein neuerlicher Anstieg auf das Weilerfeld. Aber dann wanderten die Albvereinler nur noch geradewegs nach Weiler. Durch den alten Ortskern, der auf einem Bergsporn liegt, erfolgte der steile Aufstieg zur Weilerburg. Nach kurzer Verschnaufpause hatte der eigens eingetroffene Turmwart den Turm geöffnet und die Wanderer konnten einen herrlichen Rundblick genießen. Nur der Schwarzwald hatte sich in Nebel gehüllt. Dann erfolgte der Abstieg von der auf 555 m hoch gelegenen Burg. Dabei mussten einige quer liegende Baumstämme überwunden werden. Anschließend ging es über die Hochfläche zur „Altstadt“. Ein Fragment einer alten Wehranlage zeugt hier von der frühen Besiedlung der Gegend. An der „Römersäule“ hatten die Wanderer noch einen besonders malerischen Ausblick zum Neckardurchbruch, der „Ports Suevica“. Bevor sie vollends hinab ins Neckartal und nach Rottenburg hinein gelangten.  Mit dem Zug fuhren sie dann nach Reutlingen zurück.

„Nachmittagswanderung“ ins Arbachtal und über die Jungviehweide zurück nach Pfullingen

Arbachtal_0453_webZur ersten Wanderung im Neuen Jahr traf sich trotz schlechten Wetters eine stattliche Wanderschar an Drei König am „Alten Bahnhof“ in Pfullingen. Petrus hatte ein Einsehen und verschonte die Wanderer den gesamten Nachmittag mit Regen.
Unter der Leitung von Ernst Hauff führte der Weg die Wanderer entlang der früheren Bahntrasse in Richtung Reutlinger Südbahnhof bis zum „Arbach“ und von dort nach Eningen u. A. Auf dem Burgenweg ging es durch das Gewerbegebiet in Richtung „Unterer Lindenhof“. Über den „Harret“ und vorbei an der ehemaligen „Rettichklause“ erreichten die Wanderer die „Jungviehweide“ und genossen von der Höhe aus den herrlichen Ausblick über das Tal und das Reutlinger Umland.
Während einer Pause verteilte eine Mitwanderin, welche Geburtstag hatte, zur Freude der Wanderschar Mon Cheri. Auch gab es zur Aufwärmung von der Wanderführung und anderen Teilnehmern ein kleines Schnäpsle. Danach machten sich die Teilnehmer ausgeruht auf den Heimweg.
Zum geselligen Ausklang kehrten die Wanderer in der Gaststätte zum Alten Bahnhof ein.
Helmut Barthold dankte im Namen aller Teilnehmer dem Wanderführer für die Vorbereitung und Durchführung dieses gelungenen Ausflugs.