Pfalz zwischen Wald und Reben

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Eine Wanderung im Pfälzer Wald stand auf dem Programm der Ortsgruppe des Schwäbischen Albvereins. Erwin Briegel, der in der Nähe von Speyer wohnt, ist seit 28 Jahren Mitglied in der Ortsgruppe und hatte zu dieser Tour eingeladen. In St. Martin trafen sich die 38 Pfullingenr mit ihrem Wanderfreund. Beim anschließenden Gang durch den reizvollen Weinort war das mildere Klima der Pfalz überall in den Gärten zu sehen. Tiefviolette Teufelskrallen säumten den Anstieg zur Kropsburg. Durch Wälder, deren vorherrschende Baumart Edelkastanien sind, wurde das Friedensdenkmal auf dem Werderberg erreicht.  Hier ergab sich ein herrlicher Blick auf die Dörfer in der Ebene. Dann ging es hinab ins Edenkobener Tal. Der Pfad folgte einem munteren Bächlein, einmal das linke und einmal das rechte Ufer nutzend. Am Hilschweiher verließen die Albvereinler das Tal und stiegen hinab zur Villa Ludwigshöhe. Diese erbaute König Ludwig I. von Bayern 1846 als seine pfälzische Sommerresidenz. Nach stetigem bergauf und bergab wurde die Schutzhütte am Johannesbrunnen erreicht und zur Mittagsrast genutzt. Über das „Pälzer Poussierpädel“, einem mit geschnitzten Figuren geschmückten Pfad, ging es weiter zur Mariengrotte. Direkt am Rand des Platzes erblickten einige Wanderer ein neugeborenes Rehkitz. Mit der gebotenen Umsicht zogen sie sich sofort zurück und verließen den Ort. Beim Abstieg nach Burrweiler entdeckten sie noch eine Besonderheit, einen Erdstern aus der Pilzfamilie der Bovisten. Im Weingut Marienhof in Flemlingen ließen sich die Pfullinger  mit Pfälzer Spezialitäten und Wein verwöhnen. Doris Sautter, die Vorsitzende der Ortsgruppe dankte Wanderfreund Erwin Briegel für die Organisation dieser erlebnisreichen Tour.

Sportliche Tour – Aus dem Meer erstanden

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SpT_Aus dem Meer erstanden_1238SpT_Aus dem Meer erstanden_1240

SpT_Aus dem Meer erstanden_1242Zu einer sportlichen Herausforderung hatte die Ortsgruppe Pfullingen des Schwäbischen Albvereins eingeladen. Mit einer Weglänge von ca. 28 km und 1100 Höhenmetern war Kondition angesagt. Trotz der sommerlich angesagten Temperaturen fanden sich am Startpunkt Pfullinger Hallen 15 Teilnehmer ein. Unter der Begleitung von Gerhard Stolz und Doris Sautter ging es zuerst unterhalb des Kugelberg und der anschließenden Schutthalde ins Wohngebiet Weingarten bei Unterhausen. Von dort wanderten die Albvereinler durch das Naturschutzgebiet Imenberg und konnten sich dabei an zahlreichen Orchideen erfreuen. Auf der Talsohle des Zellertales angekommen ging es entlang des Stahlecker Bachs weiter. Dabei waren etliche Tuffterrassen zu entdecken, die sich hier gebildet haben. Unterhalb des Ziegelbrunnens erläuterte Gerhard Stolz an einer Wasserrinne das Phänomen der Tuffsteinbildung. Durch die Stahlecker Schlucht gelangten die Wanderer vollends hinauf zum Albrand. Nach wenigen Schritten erreichten sie die Burgstelle Stahleck, von der nur noch der Burggraben erhalten ist. Beim weiteren Aufstieg war nochmals Sportlichkeit gefordert, da der Wanderpfad durch Bäume blockiert war. Am Eckfels angekommen, genossen die Pfullinger die herrliche Aussicht ins Echaztal und auf die gegenüberliegende Bergkette. Dem Traufweg  weiter folgend gelangten sie zur Ruine Greifenstein. Diese Burg wurde im Reichskrieg 1311 von den Reutlingern zerstört. Über den Rauhbol wurde dann Holzelfingen erreicht. An der Feuerstelle beim Sportplatz wurde Mittagsrast gehalten. Danach erfuhren die Wanderer am Aussichtspunkt Burgstein die geologischen Besonderheiten der Überbleibsel des Jurameeres. Im Schatten folgten sie weiter dem Randweg und erreichten die Traifelbergfelsen. Am Sonnenstein nahmen sie das sogenannte Sonnenwegle und stiegen in schmalen und zahlreichen Serpentinen hinab nach Honau. An der wenig bekannten Föhnerquelle begann der erneute Aufstieg, der zuerst  zur Viehstelle führte. Hier hatten die Honauer einstmals die Weiden für ihre Tiere. Nach weiteren Höhenmetern wurde der sogenannte Kassenfels erreicht. Auf einem alpin anmutenden Weg ging es schließlich hinauf zur Ruine Alter Lichtenstein. Hier konnten die Pfullinger ihre bisher zurückgelegte Wegstrecke verfolgen. Am Forsthaus vorbei ging es schnurstracks zur Nebelhöhle. Über die Hochfläche des Wons  gelangten die Wanderer zum Sättele, einer alten Wegekreuzung. Die letzten Meter hinauf zum Schönberg wurden erwartungsvoll zurückgelegt. Nachdem sie sich gestärkt hatten, ging es über den Wanderpfad hinab zur Wanne und weiter hinunter zum Ahlsberg und zurück zu den Pfullinger Hallen.

Altenfahrt in den Frühling

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Mit 45 Teilnehmern führte die „Altenfahrt in den Frühling“ mit dem Bus unter der Leitung von Ernst und Helga Hauff am Mittwoch, den 18. Mai 2016, die Teilnehmer zunächst auf die Schwäbische Alb. Das Rätselraten während der Fahrt ins Blaue bezüglich des weiteren Zieles war groß. Im Programm war lediglich von einer lustigen Zugfahrt und einer mittel-alterlichen Burgbesichtigung die Rede. Bei angenehmer Temperatur und blauem Himmel führte die Reise durchs romantische Lautertal bis Hayingen und weiter über Munderkingen und Biberach ins Oberschwäbische. Bald war Bad Wurzach erreicht, wo bereits das „Torfzügle“ auf die Ausflügler wartete um diese ruckelnd und gemächlich durch das Wurzacher Ried zu fahren. Zwischendurch erklärte der Zugführer bei einem Aufenthalt mitten im Moorgebiet die Entstehung dieses Rieds durch die verschiedenen Eiszeiten und den früheren Torfabbau zu den verschiedensten Zwecken sehr ausführlich. So wurde z.B. der Torf zu Heilzwecken in den nachbarlichen Kurbädern, aber auch als Düngemittel und als Heizmaterial verwendet. Anschließend brachte der Bus die Ausflügler über Bad Schussenried nach Kanzach zur „Bachritterburg“. Nach einer Pause bei Kaffee und Kuchen erlebten die Teilnehmer in zwei Gruppen eine Führung durch den bäuerlichen Teil und den ritterlichen (adeligen) Teil der Burganlage. Im Rahmen einer Führung erlebten die Teilnehmer gedanklich die Anfänge des Rittertums und ihren Untertanen im 12. und 13. Jahrhundert. Die seinerzeitige Wohnversorgung war im Vergleich zu heute sehr bescheiden.   In Zwiefalten-Baach schließlich erlebten die Ausflügler nach entsprechender Stärkung mit Speis und Trank einen geselligen Abschluß. Albert Hönes spielte zur Unterhaltung auf seiner Handharmonika stimmungsvolle Weisen. Herbert Braun danke den Reiseleitern und dem Musikanten für den gelungenen Ausflug, bevor die Heimfahrt nach Pfullingen angetreten wurde.

Rad-Tour der Ortsgruppe Pfullingen

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Am 18.05.2016 um 14.00 trafen sich 13 Radfahrer am alten Bahnhof in Pfullingen zur ersten Radausfahrt des Schwäbischen Albvereins,Ortsgruppe Pfullingen. Bei schönem Radwetter führte die Tour über Gönningen, Bronnweiler, Gomaringen nach Tübingen.
Nach einem kurzen Einkehrschwung führte die Rückfahrt über  Kirchentellinsfurt, Wannweil, Betzingen, Reutlingen zurück nach Pfullingen.
Nach Meinung der Beteiligten war es ein sportlicher und kurzweiliger Nachmittag.
Die Ausfahrten sollen zukünftig alle 14 Tage erfolgen.
Interessenten am Mitradeln wenden sie sich bitte an
Doris Sautter 07129 5839888

Wilde Täler – Fürstliche Höhen

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Unter dem Motto „Wilde Täler / Fürstliche Höhen“ stand die diesjährige Maiwanderung der Ortsgruppe Pfullingen des Schwäbischen Albvereins.
20 Teilnehmer fuhren bei trübem Wanderwetter in Fahrgemeinschaften zum Parkplatz „Fürstenhöhe“. Dieser liegt zwischen Sigmaringen und Blättringen, an der B 463 Richtung Albstadt.
Die Wanderung unter der Leitung  von Werner Schwark und Gerhard Spardella begann mit einem leichten Abstieg hinunter ins Kesseltal und einem Aufstieg zum Flurstück „Hinter dem Sonnacker“. Nun führte uns ein fast ebener Weg zu den Aussichtspunkten Irrleberg, Zupferfelsen und Langer Felsen. Vom Langen Felsen hatten wir einen Blick auf den Ort Storzingen im Tal der Schmeie. Storzingen ist mit 350 Einwohnern der zweitgrößte Ortsteil der Gemeinde Stetten am kalten Markt und gehört damit zum Landkreis Sigmaringen. Nach der Mittagsrast unterhalb vom „Langen Felsen“ wanderten wir weiter im wilden Tal der Schmeie. Am Grillplatz unterm Weckenstein verließen wir den Fluß Schmeie und nahmen den Weg durch das Uschental.
Entlang der Felsformation ,,Rappenfelsen“ folgte nun der Aufstieg zu den Fürstlichen Höhen und zurück zum Parkplatz.
Bei der Einkehr in Großengstingen bedankte sich Helmut Barthold bei den Wanderführern für diesen Wandertag im Hohenzollernland.