Radtour über die „Härten“

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Das Ziel der vorletzten Radausfahrt des Schwäbischen Albvereins, Ortsgruppe Pfullingen  war die Hochebene „Härten“ zwischen dem Steinlach-, Neckar- und Echaztal. Um aber ca. 45 km Radelstrecke zu erreichen, machte die Radelgruppe einen Schwenk auf den Radwegen über den Komposthof Pfullingen nach Bronnweiler und Gomaringen. Dann ging’s entlang der Wiesaz, bis sie in die Steinlach mündet. Parallel zur B 27 wurde weitergeradelt bis zum Abzweig ins Ehrenbachtal. Wir staunten über den erheblichen Wasserfluß des Ehrenbachs trotz der langanhaltenden Trockenheit in der Region. Immenhausen wurde als erste der Härtengemeinde „Kusterdingens“ erreicht. Dann folgte Mähringen und die Aspenhau-Siedlung von Wankheim und letztendlich der Dorfkern Von Wankheim. Im Hof-Cafe des Landguts „Kemmler“ wurde eingekehrt. Dann radelte die Gruppe vorbei am jüdischen Friedhof und Funkturm zum „Stadtkern“  Kusterdingen. Die weitere Teilgemeinde Jettenburg wurde durchradelt und ab ging’s ins Industriegebiet „Mark West“. Entlang der B 28 führte uns der Radweg ins Hohbuchgebiet, dann entlang dem Kailbach, zur Ringelbachstraße und über die Wörthstraße wieder zum Ausgangspunkt. Die Gruppe bedankte sich bei Karl-Heinz Weng für die gelungene Radausfahrt.

„Reise in die Steinzeit“ mit der Familiengruppe

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Bei herrlichem Wanderwetter traf sich die Familiengruppe des Albvereins OG Pfullingen zu einer Reise in die Steinzeit. Vom Parkplatz Rulaman machten sich 13 Erwachsene und 8 Kinder Richtung Wolfsschlucht auf den Weg. Auf abenteuerlichen Pfaden und Stufen, über Bäume hinweg ging es aufwärts. Bei einer kleinen Trinkpause wurde eine Geschichte des Häuptlingssohns Rulaman erzählt. Die Kinder sowie die Eltern/Großeltern lauschten aufmerksam der Erzählung. Danach ging es weiter auf schmalen Wegen zur Burgruine Hohenwittlingen. Hier wurde eine Vesperpause eingelegt um dann anschließend zum Höhenpunkt der Wanderung abzusteigen – dem Besuch der Tulka-Höhle (Schillerhöhle). Mit Stirn- und Taschenlampen ging es hinein in die dunkle Höhle und auf engen und rutschigen Wegen mit kleinen Kletterpassagen erlebten wir eine kurze Zeit wie die Steinzeitmenschen früher gewohnt haben. Vor allem für die Kinder war es ein eindrucksvolles Erlebnis. Beim Abstieg zum Parkplatz wurden über die Eindrücke der erlebnisreichen Wanderung gesprochen und einige freuten sich sicher auf ein gemütliches Zuhause :-). Die Wanderführerinnen W. Hipp und S. Vöhringer hoffen, dass Sie das Interesse an den Jugendroman von F. Weinland geweckt haben und dieser im Nachhinein gelesen wird.

Sportliche Tour: Wann wird die Teck ein Zeugenberg

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Eine sportliche Wanderung zur Teck stand auf dem Programm der Ortsgruppe Pfullingen des Schwäbischen Albvereins. Nach langer Zeit war dies der erste Sonntag, an dem es regnete. Trotzdem standen alle angemeldeten 21 Teilnehmer pünktlich am Bahnhof in Reutlingen. Die Wanderbegleiter Gerhard Stolz und Doris Sautter hatten wegen des Schienenersatzverkehrs umdisponiert und so fuhren die Wanderer in Fahrgemeinschaften nach Oberlenningen. Nun mußten zuerst die 220 Meter Aufstieg zur Ruine Wielandstein erklommen werden. Die einst vierteilige Festung kann nach einem riesigen Felssturz vor 1 Jahr nicht mehr begangen werden. Vom nahegelegenen Hohgreutfelsen gab es dafür einen Ausblick ins Lenninger Tal und zur gegenüberliegenden Berghalbinsel Erkenbrechtsweiler. Am Trauf entlang ging es dann auf einem alten Grenzweg weiter bis zur einmündenden alten Bergsteige. Auf dem Weg zum Naturschutzgebiet Schopflocher Moor kamen die Wanderer auch am alten Schafhaus vorbei. Die Doline Wasserfall befindet sich am Beginn des NSG. Hier zeigten sich die Pfullinger verwundert durch deren abgezirkelten Einfall-Trichter. Ein paar hundert Meter weiter stießen sie auf den Kreuzstein. Durch dieses steinerne Sühnekreuz, das meist am Grab des Ermordeten errichtet wurde, war der Täter „entsühnt“. Nach kurzer Zeit erreichten sie die Torfgrube. Vom Schwellenweg aus konnten die Albvereinler die beiden letzten Torfhügel erspähen. Weiter ging es dann durch Heidelandschaft zum Brucker Hölzle. Auf einem anspruchsvollen Traufweg wurde dann der private Friedhof des Hofgutes Diepoldsburg erreicht. Über die Burggräben und Reste der oberen Diepoldsburg kletterten die Albvereinler zur unteren Diepolsburg hinab. Von dieser auch als Rauber bekannten Burg  sind noch stattliche Mauerreste erhalten. Auf teils schlüpfrigem Weg gelangten die Wanderer zum Sattelbogen hinab. Dieser ist ein augenfälliges Beispiel der Erosion. Die an ihm nagenden Bäche machen die Teck zu einem im Albvorland liegenden Zeugenberg. Nach einem weiteren Aufstieg wurde schließlich der Gelbe Fels erreicht. Dieser verdankt seinen Namen dem gelblich gefärbten Lehm in den Felsspalten. Am Fels befindet sich auch ein Loch, in dem die Verkarstung der Alb mit ihren Höhlen zu bestaunen ist. Bei beständigem Regenwetter gelangten die Pfullinger schließlich zur Burg Teck. Im Wanderheim konnten sie endlich auf einem trockenen Fleck Platz nehmen. Nach der Einkehr wanderten sie noch zum Sibyllenloch. Hier erfuhren sie von Gerhard Stolz noch die Sage der Sibylle und was es mit der Sibyllenspur, deren Ursprung im alten Limes liegt,  auf sich hat. Über einen Wiesenpfad, der langsam im Nebel verschwand, gelangten die Wanderer schließlich unbeschadet nach Owen hinab. Am Ende der Tour waren sich alle einig, trotz des Regens einen schönen Wandertag erlebt zu haben.

Schwarzwaldwanderung „Von Hinterzarten durch die Hölle zum Himmelreich“

Schwarzwald_1923 Schwarzwald_1928 Schwarzwald_1929 Schwarzwald_1947 Schwarzwald_1953 Schwarzwald_1958 Schwarzwald_1960 Schwarzwald_1965 Schwarzwald_1972 Schwarzwald_1974 Schwarzwald_1975 Schwarzwald_1976 Schwarzwald_1978 Schwarzwald_1981 Schwarzwald_1986 Schwarzwald_1988Unter dem Motto „Von Hinterzarten durch die Hölle zum Himmelreich“  begab sich die stattliche Wandergruppe von 47 Teilnehmern unter der Leitung von Elsbeth und Helmut Barthold per Bus in der Schwarzwald nach Hinterzarten. Am Kurhaus startete unsere Tour durchs Löffeltal, vorbei an der Löffelmühle, der Lochschmiede, Kingenhof- und der Klopfsäge. Unter der B31 hindurch gelangte die Gruppe zum Höllsteig und am Rotenbach entlang zum Hofgut Sternen. Hier begann nun unser Einstieg in die Ravennaschlucht. Vorbei am Galgenbühl und unter der historischen Ravennabrücke hindurch folgten wir dem gleichnamigen Bach durch die wildromantische Schlucht steil aufwärts über gefühlte 300 Stufen, Treppen, Stege und Brücken. Bei der Großjockenmühle legten wir eine kleine Verschnaufpause ein und sammelten die gesamte Gruppe wieder, die auf den schmalen Pfaden weit auseinandergezogen wurde. Weiter bergauf – s´geht noch lange so – kommen wir durch die „mittlere“ Ravenna, deren Taleinschnitt etwas breiter ist, am Haus Ketterer vorbei und über den dritten Teilbereich, die „obere“ Ravenna, zu unserem ausgesprochen idyllischen Rast / Grillplatz „Föhrwald“.
Frisch gestärkt nach einem zünftigen Rucksackvesper (mr glaubt gar et, was Wanderer ällas drbeihend) wurde die Tour fortgesetzt, an typischen Schwarzwaldhöfen vorbei, Richtung Piketfelsen auf 1040 m Höhe hoch über dem Höllental. Hier wurde die Wandergruppe mit einem phantastischen Ausblick über das Höllental hinweg und bis zum Feldberg belohnt. An der „Kaiserwacht“ vorbei gings weiter Richtung Posthaldefelsen, der jedoch wegen Holzfällarbeiten nicht zugänglich war. Mit einer kleinen Änderung der Tour musste er umgangen werden um unser nächstes Etappenziel Nessellachen zu erreichen. Hier wurden die Wanderer vor dem Hofgut Rössle mit dem begehrten „Gipfelschnaps“ gestärkt. Nachdem das bisher ausgezeichnete Wanderwetter langsam umschlug und sich die ersten Regentropfen ankündigten, nahm die Gruppe den letzten Abschnitt in Angriff, hinab auf das 500 Meter tiefer liegende Buchenbach, wo uns der Bus wieder erwartete.
Auf der Rückfahrt machten die Wanderer einen kleinen Abstecher nach Löffingen in die „Linde“ zum gebührenden Abschluss dieser landschaftlich außergewöhnlich reizvollen und durchaus  sportlichen Tour. Auf der Rückfahrt bedankte sich Doris Sautter bei den Wanderführern Elsbeth und Helmut Barthold für die hervorragende Organisation und Ausarbeitung dieser gelungenen und erlebnisreichen Wanderung.