Goldener Herbst in den Pfullinger Hallen

Goldener Herbst Panorama

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Alljährlich lädt die Ortsgruppe Pfullingen zum „Goldenen Herbst“ alle Mitglieder und interessierte Gäste in die Pfullinger Hallen ein. Das Programm wurde vom Akkordeon-Orchester begleitet, „d´Wanderer von dr Scherrgass“ gaben wieder ihren humoristischen Kommentar über das Vereinsgeschehen und die Donauschwäbische Tanzgruppe zeigte hervorragendes Volkstanzkönnen. Etliche Jubilare wurden wieder für ihre langjährige Mitgliedschaft im Verein geehrt. Für die Bewirtung sorgten engagierte Vereinsmitglieder mit Butterbrezeln und verschiedenen Getränken.

Gedenkfeier auf der Hohen Warte

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Auf der Hohen Warte bei St. Johann fand die diesjährige Gedenkfeier zu Ehren der verstorbenen Mitglieder des Schwäbischen Albvereins statt. Die Gedenkansprache hielt Pfarrerin Barbara Wurz aus Rietheim. Für die musikalische Umrahmung sorgte die Musikkapelle Rietheim.

Auf dem Württembergischen Weinwanderweg – von Beilstein nach Großbottwar

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Mit großer Zuversicht, den Wandertag trockenen Fußes zu überstehen, machten sich am Tag der Deutschen Einheit 60 Wanderer unter der Führung von Gerhard Spardella und Ernst Hauff daran, die 22. Etappe auf dem Württembergischen Weinwanderweg von Beilstein nach Großbottwar zu erwandern. Vor dem Abmarsch bei den Sportplätzen ging Ernst Hauff kurz auf die Entstehungs-geschichte von Beilstein und der Burg Hohenbeilstein ein.
Vermutlich in der Zeit Markgrafs Rudolf I. von Baden zwischen 1250 und 1288 wurde Beilstein zur Stadt erhoben und als solche 1304 erstmals bezeichnet. Die Stadt gelangte in den Besitz von Graf Eberhard I. von Württemberg. Oberhalb von Beilstein liegt die im 11. Jahrhundert erbaute Burg Hohenbeilstein, die bereits im 16. Jahrhundert zerfiel. Die Burg ist seit 1960 im Besitz der Stadt und beherbergt heute ein Schlossrestaurant und eine Falknerei.
Der Weg führte die Teilnehmer zunächst durch den Ort, um dann steil aufwärts kurz unterhalb der Burg die Höhe zu erreichen. Ein Besuch der Falknerei war aus Zeitgründen leider nicht möglich. Nach ausgiebigem Genuss der herrlichen Aussicht gings wieder durch die Weinberge hinab in den Ort und weiter, vorbei am Freibad und der Peterskirche, nach Oberstenfeld. Nach der Mittagspause im Kirchhof und einer ordentlichen Stärkung aus dem Rucksack führte der Weg zunächst an der Bottwar entlang, um dann erneut steil bergauf Schloß bzw. Burg Lichtenberg zu erreichen.
Die Burg gilt als Wahrzeichen des Bottwartales und als eine der ältesten Stauferburgen Deutsch-lands. Die erste urkundliche Erwähnung der Burg Lichtenberg war bereits 1197. Im 13. Jahrhun-dert wurde von den Lichtenbergern ein kleines Territorium um Großbottwar beherrscht. Die Be-sitzer wurden hohe Würdenträger im Dienst der Kirche. 1302 bis 1314 war Sibotho Bischof von Speyer. Hermann war Kanzler Ludwigs des Bayern und 1333 bis 1335 Bischof von Würzburg. 1407 erlosch die Familie.
Eine Besichtigung der Burg war nicht möglich, da sich diese in Privatbesitz befindet. Bevor der Abstieg zum Weiler Hof- und Lembach angetreten wurde, genossen alle nochmals die herrliche Aussicht über das Bottwartal mit einem riesigen Meer von Weinbergen. Im Weiler Lembach trafen die Wanderer auf eine Festgesellschaft unter Zelten. Da hier der Regen einsetzte, beschlossen die Wanderführer spontan, eine Trinkpause einzulegen. Nachdem der Bottwartäler Wein für eine Zwischenstärkung gesorgt hatte, führte der Weg abwechselnd bergauf und bergab durch das Gewand Hälden zum Aussichtspunkt am Harzberg oberhalb von Großbottwar. Ab hier ging es nur noch bergab hinunter nach Großbottwar, wo in einem Wengertstüble bei deftiger Kost und gutem Wein der Wanderabschluß gefeiert wurde. Bei Musik und Gesang verging bis zur Heimreise die Zeit wie im Flug. Die Vorsitzende Doris Sautter dankte den Wanderführern sowie deren Ehefrauen für die Organisation des gelungenen Wanderausflugs ebenso wie den Musikanten, Berthold Hanselmann mit der Gitarre, Herbert Goller am Akkordeon und Ernst Hauff mit der Mundharmonika für die musikalische Unterhaltung.