Sportliche Tour „Rund um Talheim“

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Die letzte sportliche Tour des Jahres, zu der die Ortsgruppe Pfullingen des Schwäbischen Albvereins eingeladen hatte, führte nach Talheim bei Mössingen.
Die Pfullinger wanderten vom Sportplatz entlang des Weiherbachs zum alten Ortskern. Talheim, das eine ungewöhnlich große Markung besitzt, ist einer der ältesten Orte der Region. In einem privaten, versteckten Garten fanden die Albvereinler die Überreste einer jahrhundertealten Burganlage. Leider sind von einem zweiten Schloß in Talheim keine Spuren mehr zu finden. Von der Ortsmitte gelangten die Wanderer zur Talheimer Kirche, die über dem Ort thront. Hier erfuhren sie, daß die letzten Pfullinger Nonnen ihren Lebensabend im damaligen Kloster Talheim verbringen durften. Unter der Begleitung von Gerhard Stolz und Doris Sautter ging es weiter ins Seebachtal hinein. Bald darauf erreichten die 18 Teilnehmer am Standort der ehemaligen Seebachmühle einen Bröller, der aus einer kleinen Höhle entspringt. Diese Karstquellen, die nur nach Starkregen heftig fließen, werden auch als Hungerbrun-nen bezeichnet. Über das Mühlwegle gelangten sie zu einer alten Streuobstwiese hinauf. Nächstes Ziel war das Buchbrünnele, wo eine kleine Rast eingelegt wurde. Am Fuße des Riedernbergs ging es dann weiter bis zu einem rätselhaften Stein. Ob dieser wohl einstmals ein Sühnekreuz war? Auch die Wallanlagen auf dem Kirchkopf, zu dem die Albvereinler weiter wanderten, lassen viele Fragen offen. Zweitausend Jahre Geschichte liegen hier noch im Dunkeln. Leider konnten die Wanderer vom Aussichtspunkt am Kirchkopf wegen des aufziehenden Nebels die umgebenden Berge nur schemenhaft erkennen. Über einen schmalen Pfad gingen sie dann hinab zum Rastplatz. Hier wurden die Pfullinger vom Talheimer Wegwart erwartet, der schon ein heimeliges Feuer entfacht hatte. Nachdem alle Würste gegrillt waren und auch die Lebkuchen verteilt waren, ging es auf dem Panoramaweg weiter ins Quellgebiet der Steinlach. Auf dem Weg zum Talheimer Wasserfall wurden die Pfullinger immer wieder auf die „bewegte“ Landschaft aufmerksam gemacht. Über Stufen klommen sie bergauf und konnten dabei interessante Tuffablagerungen im Bachbett erkennen. Nächstes Ziel war das Wasserschloß, das Ende des 24 km langen Albstollens, der das Bodenseewasser in unsere Region bringt. Ein paar hundert Meter weiter konnte der vor wenigen Jahren erfolgte Bergrutsch in Talheim bestaunt werden. Hier wurden Wiesen übereinander geschoben, die dann am Bachrand zum Stillstand kamen. Angesichts dieser Naturereignisse wanderten die Pfullinger nachdenklich zum Ausgangspunkt zurück. Bei der Einkehr in Öschingen bedankte sich Thomas Schwaner  bei den Wanderbegleitern für diese geschichtlich wie geologisch sehr aufschlussreiche und beeindruckende Wanderung.

Herbstwanderung – Vom Hasenhäusle zum Römerstein

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Die November-Wanderung des Schwäbischen Albvereins führte die 18 Teilnehmer der Ortsgruppe diesmal rund um Donnstetten. Bei trübem Wetter fuhr man in Fahrgemeinschaften zum Parkplatz am Gewerbegebiet „Eichenried“. Die Wanderung unter der Leitung von Werner Schwark und Gerhard Spardella begann mit einem leichten Anstieg, an einem Aussiedlerhof vorbei, zum Aussichtspunkt „Hasenhäusle“. Von hier aus hatte man eine herrliche Aussicht auf das in einem Maarkessel liegende Albdorf Donnstetten. Auf dem „Hasenhäuslesberg“ wurden auch die Überreste eines römischen Kastells aus der Zeit des Alb-Limes gefunden.
Die Wanderung führte weiter am Maarrand entlang zum Aussichtspunkt „Kanzel“, einer von Buchen umsäumten Kalksteinformation. Nach Überquerung der Landstraße in Richtung Westerheim erreichte man das Sportgelände „Auf Wachter“. Von hier führte, am Schäferhof Dangel vorbei, der Weg weiter Richtung Römerstein.
Beim Aufstieg wurde die Wandergruppe von einem kurzen aber heftigen Schneeschauer begleitet. Auf dem Römerstein mit seinem 28 Meter hohen Turm hatte man leider keine Sicht – Schneefall und der Nebel waren zu dicht. Der Rückweg führte neben der Landesstraße auf einem parallel verlaufenden Feldweg zurück zum Parkplatz.
Bei der Einkehr in Böhringen bedankte sich Doris Sautter bei den Wanderführern für diesen erlebnisreichen und informativen Wandernachmittag auf der mittleren Alb.