Vollmondwanderung der Familiengruppe

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Vier Kinder und 16 Erwachsene begaben sich am Sa. den 11.02.2017 auf eine Vollmond-Wanderung. Bei strahlendem blauem Himmel trafen sich die Vollmond- Wanderer am Parkplatz Lippental. Die Sonne war schon weit im Westen und ein eisiger Wind zeigte uns an, das die Nacht wieder eisige Temperaturen bringen würde. Über das Lippental Biotop, das zurzeit trocken liegt, und über das Mooshäusle, ging es bergauf mit dem Ziel Wanne. Von dort würde ein schöner Blick auf den Mond gewährleistet sein. Beim Austritt vom Wald auf die Wanne blies es die jungen, eifrigen Kinder fast um, der eisige Wind hatte uns im Griff. Nach einem Blick von der Wanne ins Lindental und bis in die weite Ferne funkelnden Lichter, gingen wir schnell zur Wannenhütte um unser Vesper windgeschützt zu essen. Während die Kinder hungrig ihre Vesper verschlangen, gab es ein paar Informationen und eine Geschichte über den Mond zu hören. Mittlerweile war es jetzt Nacht und wir warteten mit freudiger Erwartung auf den Mond. Leider hat uns der Wind ein Schnippchen geschlagen und den Mond hinter einer Wolkenwand versteckt. Was den Kindern nichts ausmachte, da sie mit ihren Taschenlampen und Leuchtreifen beschäftigt waren. Ohne den Mond gesehen zu haben flitzten die Kinder die Wannenauffahrt, die zurzeit für den Verkehr gesperrt ist, wieder zum Parkplatz Lippental. Ohne Mond war diese Wanderung trotzdem sehr schön. Kaum zu Hause angekommen, leuchtete der Mond zum Fenster herein, was aus der warmen Stube auch ein schöner Anblick war.

Exkursion: Ägyptologie und Googen

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Auf dem Programm der Ortsgruppe Pfullingen des Schwäbischen Albvereins stand im Februar eine Exkursion ins Museum der Universität Tübingen an. Mit dem Zug fuhren die Pfullinger in die kleine große Stadt im oberen Neckartal. Vom Bahnhof aus wurde eine der schönsten Platanenalleen Deutschlands angesteuert. Über mittelalterliche Gassen ging es dann unter der Begleitung von Gerhard Stolz und Doris Sautter hinauf zum Schloß. Im Museum wurden die Albvereinler von ihrem Mitglied, der Ägyptologin Ulrike Fritz, empfangen. Zuerst konnten die Pfullinger die ältesten Kunstwerke unserer heimatlichen Frühgeschichte, die Elfenbeinfiguren der letzten Eiszeit, die in verschiedenen Höhlen auf der Schwäbischen Alb gefunden wurden, bestaunen. Dann ging es in die ägyptische Abteilung. Dort erfuhren sie vieles über das Alltagsleben dieser alten Kultur. Beeindruckend war vor allem die Tatsache, daß die Ägypter schon über vieles Kenntnisse hatten, was uns bis heute unerklärbar ist. In einer originalen Grabkammer, die ca. 4500 Jahre alt ist, wird in Hieroglyphen die berufliche und private Stellung des Verstorbenen dargestellt. Nach dem Besuch des Museums wanderten die Albvereinler über den Kamm vom Schloßberg zum Bismarckturm. Deutsche Studenten hatten nach dem Tode des Reichskanzlers 1898 einen Aufruf zu Errichtung von sogenannten „Bismarcksäulen“ veröffentlicht. Von den 47 in Universitäts- und Hochschulstädten errichteten Türmen sind noch ca. 40 erhalten. Der 1907 eröffnete Turm in Tübingen ist leider nicht mehr zugänglich. Durch das alte Viertel an der Ammer gelangten die Wanderer zum Tübinger Rathaus. Dort konnten sie das erst vor einigen Tagen wieder in Betrieb gegangene Läutwerk hören. Die Glocken hatten seit Mai 2016 wegen Reparaturarbeiten geschwiegen. Nach der Einkehr fuhren die Pfullinger dann wieder mit dem Zug zurück. Gerhard Spardella dankte im Namen der Teilnehmer den Organisatoren für die gelungen Exkursion.