Lama-Wanderung der Familiengruppe

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Bei herrlichem Frühlingswetter machte sich die Familiengruppe des schwäbischen Albvereins OG Pfullingen zur Lama-Wanderung auf. 15 Kinder und ebenso viele Erwachsene wurden schon von den 3 Lamas Mona Lisa, Luna und Iska erwartet. Nach dem ersten Kennenlernen ging es mit Ulrike Schaich dann los. Den Kindern (und vielen Erwachsenen auch) hat es riesigen Spass gemacht, die Lamas führen zu dürfen. Eineinhalb Std. wanderte die Gruppe durch die herrliche Landschaft bei Ohmenhausen. Nach der Wanderung konnten sich die Tiere erholen und für die Wanderer gab es Kaffee und Kuchen.
Nach dieser Stärkung wurde mit Lama-Wolle gefilzt. Alle waren begeistert wie weich sich die Lama-Wolle anfühlt. So entstanden dann kleine Tierchen oder Anhänger. Mit vielen tollen Eindrücken verabschiedeten sich die Kinder dann von den Lamas. Dieses Erlebnis hat allen sichtlich großen Spaß gemacht und immer wieder war zu hören: das war ein toller Nachmittag.

Sportliche Tour durch die „Schwäbische Toskana“

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Die sportliche Tour, zu der die Ortsgruppe Pfullingen des Schwäbischen Albvereins eingeladen hatte, führte für viele der 22 Teilnehmer in unbekannte Gefilde. Mit dem Zug ging es nach Eyach. Vom Bahnhof aus wanderten die Albvereinler unter der Begleitung von Gerhard Stolz und Doris Sautter zuerst ein Stück das Eyachtal aufwärts. Unterwegs kamen sie zum jüdischen Friedhof Mühringens, wo sie vom Ortshistoriker erwartet wurden. Dieser erläuterte ihnen die Besonderheiten dieser Grabstätte. Dabei erfuhren sie auch, daß sich nach 1940 ein Mühringer Bürger der über 700 Grabstellen annahm. Er wohnte in einer kleinen Hütte auf dem Gelände und baute dort sogar Gemüse und Salat zur Selbstversorgung an. Nach der sehr kurzweiligen Führung machten sich die Pfullinger auf den weiteren Weg. Von Mühringen wanderten sie die alte Steige hinauf Richtung Starzach. An einem alten Grenzstein vorbei, der die ehemalige Grenze zwischen Württemberg und Preußen-Hohenzollern markiert, kamen die Wanderer zum Ammelesbrünnele. Dieses idyllisch gelegene Biotop lud nicht nur die Wanderer zum Vespern ein, sondern zog auch zahlreiche Kröten an. Nach der Pause führte der Weg weiter zur Waldkapelle und den sich daran anschließenden Kreuzweg. Bald darauf erreichte man Bierlingen mit dem höchsten Dorfkirchturm Baden-Württembergs. Über eine historische Steige mit alten Fahrspuren ging es wieder abwärts ins Neckartal. Hier befinden sich aufgrund einer geologischen Störung offen zu Tage tretende Kohlensäurequellen. Gerhard Stolz erläuterte den interessierten Albvereinlern diese Besonderheiten. Über den Sulzauer Eisenbahntunnel und den Golfplatz wanderten sie dann zu einem Aussichtspunkt mit schönem Blick auf Schloß Weitenburg und ins Neckartal. Durch Sulzau gelangten sie dann schließlich auf die andere Neckarseite. Unterhalb der Ruine Siegburg führte dann der Wanderweg nach Bieringen. Hier bestiegen die Albvereinler den Zug, der sie wieder nach Reutlingen brachte. Für diese geschichtlich und geologisch aussergewöhnliche interessante Wanderung durch sehr reizvolle Landschaft  und mit sportlichen Auf- und Abstiegen bedankte sich Gerhard Spardella bei den Wanderführern Gerhard und Doris im Namen aller Teilnehmer.

Wanderung von Kopf zu Kopf

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Von Kopf zu Kopf
Zur Märzwanderung, zu der die Pfullinger Albvereins-Ortsgruppe eingeladen hatte, fanden sich eine 55 Wanderfreunde ein. Unter der Leitung von Thomas und Sylvia Schwaner erreichte man mit Bus und Bahn Beutelsbach, die Wiege Württembergs. Bis zum 2. Weltkrieg stellte die Landwirtschaft, insbesondere der Weinbau, die Haupterwerbsquelle dar. Heute ist der Ort mit über 8000 Einwohnern der größte Teilort der 1975 gegründeten Stadt Weinstadt. Beutelsbach ist auch Sitz der Remstalkellerei, des fünftgrößten Weinbaugebietes in Deutschland mit einer Weinanbaufläche von 502ha, sowie dem größten Holzfasskeller in Süddeutschland. Bereits nach wenigen Höhenmetern bot sich ein herrlicher Blick in die reizvolle Landschaft. Angekommen auf dem Kleinheppacher Kopf oder auch „Wächter des Remstals“  wurde bei bestem Wetter eine zünftige Vesperpause eingelegt. Der Kleinheppacher Kopf ist auch ein idealer Ausgangspunkt für wagemutige Gleitschirmflieger, deren Startbahn sich am Hang befindet. Frisch gestärkt ging es weiter zum Hörnleskopf. Immer begleitet von einer reizvollen Landschaft aus Streuobstwiesen und Weinbergen reicht der Blick bei guter Sicht im Süden bis in den Schurwald und die Schwäbische Alb, im Westen zum Schwarzwald und im Norden bis zum Odenwald. Angekommen am Korber Kopf, der das rebenbewachsene Dreigestirn abrundet, erwartete die Wanderer ein Skulpurenweg. Um das Ausschichtsplateau am  Berghäusle wurden „Köpfe am Korber Kopf“ angelegt. Auf erstaunliche Weise vereinen diese Skulpuren Kunst und Kultur. Gestaltet von Künstlern, Schulen und Vereinen, säumen 10 Figuren diesen Rundweg. Desweiteren informiert ein Lehrpfad über die Geologie im Weinberg. Allsbald kam Winnenden in Sicht. Entlang des Zipfelbachs erreichte man den ersehnten Besen, wo bei einem zünftigen Essen ein gelungener Tag seinen Abschluß fand. Die Vorsitzende bedankte sich im Namen der Teilnehmer bei den Wanderführern Thomas und Sylvia Schwaner. Gutgelaunt ging es dann wieder zurück in die Heimat.