Sportliche Tour – Knaupenfels und Heimenstein

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Auf größtenteils unbekannten Pfaden wanderten die Teilnehmer der sportlichen Tour zu der die OG des Schwäbischen Albvereins eingeladen hatte. In Neidlingen, das durch seine 20000 Kirschenbäume bekannt ist, wanderten die Teilnehmer los. Unter der Begleitung von Gerhard Stolz und Doris Sautter ging es auf verwunschenen Wegen zur Burgstelle Lichtenstein. Nach einer kleinen Stärkung wurde der nächste Anstieg in Angriff genommen.Über verwachsene Pfade, die in naher Zukunft wohl nicht mehr begehbar sein werden, ging es in Serpentinen hinauf zum Erkenberg. Auf einem schmalen Sattel verlief der Weg zur Burgstelle Windeck. Auch hier zeugen alte Burggräben von einer einstigen Bebauung. Zuerst ging es nochmal kräftig bergab, bevor die Wanderer mit Schwung dann den Albtrauf erreichten. Bei den hochsommerlichen Temperaturen freuten sich alle über die schattigen Wege. Weiter ging es dann zum Knaupenfels. Hier erfreuten sich die Albvereinler an dem Blick ins Neidlinger Tal und zur Limburg. Das nächste Ziel war die Ruine Reußenstein. Nachdem Doris Sautter die Sage vom Riesen Heim erzählt hatte, ließen die Wanderer die Blicke ins Albvorland und hinüber bis in den Schurwald streifen. Am Bahnhöfle, wo übrigens noch nie Gleise lagen, wurde noch einmal Rast eingelegt, bevor es dann zur Höhle am Heimenstein ging. Auf die Begehung verzichteten die Pfullinger wegen der Vogel-Brutzeit. An der Hindenburghütte verließen sie dann den Albtrauf und stiegen in 35 Kehren wieder hinab ins Neidlinger Tal. Dem Lindach folgend wurde dann nach kurzer Zeit Neidlingen wieder erreicht. Gerhard Spardella dankte den Wanderführern für diese Tour auf wirklich vielfach unbekannten Wegen.

Familien-Gruppe: Auf dem Fratzenweg

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fratzenweg-0012Die Familiengruppe des Schwäbischen Albvereins Pfullingen wanderte von Neuenhaus auf dem Fratzenweg zum Uhlbergturm. Der Weg war anfangs sehr steil, aber man konnte ja alle paar Meter stehenbleiben und die lustigen und lebendig wirkenden Fratzen betrachten. Am Ende des steilen Aufstiegs kam uns dann zufällig der Künstler Adelbert Bachofner entgegen. Er erklärte den 10 Erwachsenen und 6 Kindern seine Fratzen und seinen bizarren Stock, den er bei sich führte. Die Kinder lauschten interessiert seinen Geschichten. Weiter ging es auf breiten Waldwegen hinauf zum Uhlbergturm. Dort wurden Würstchen gegrillt und der Turm bestiegen um die fantastische Aussicht zu geniessen.
Nach der Stärkung traten wir den Rückweg an, wo die Kinder noch eine lebendige Blindschleiche bewundern konnten die uns über den Weg lief. Am Ende des Fratzenwegs kamen wir dann noch am Haus des Künstlers vorbei, wo wir seine Kunstwerke bewundern konnten.
Mit vielen tollen Eindrücken traten wir dann die Heimfahrt an.

Wanderreise – Auf dem Harzer Hexenstieg

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Den Harz hatte sich die OG Pfullingen des Schwäbischen Albvereins im Mai diese Jahr für ihre mehrtägige Wanderfahrt auserkoren. In 5 Tagen wurde dabei der 98 km lange Harzer Hexenstieg erwandert. Mit 37 Teilnehmern fuhren die Wanderbegleiter Gerhard und Traude Spardella sowie Gerhard Stolz und Doris Sautter nach Osterode, dem Beginn des Qualitätswanderweges. In Buntenbock wurden die Wanderer von einem Weltkulturerbeführer erwartet. Dieser Bereich des Harzes gehört zum Unesco Weltkulturerbe „Oberharzer Wasserregal“. Zu diesem Kulturdenkmal gehören 110 Teiche, 500 km Gräben, Radstuben und 30 km Wasserläufe. Unterwegs, über Dämme und an Gräben entlang erfuhren die Albvereinler viel über die Bedeutung der Wasserkraft, die hier über 1000 Jahre lang den Bergbau ermöglichte. Mit der Huttaler Widerwaage kann das Wasser, zur Verwunderung der Wanderer, scheinbar bergauf fließen. Auf schmalen Waldpfaden, die entlang der Gräben verlaufen, gelangten sie zur Harzhochstraße. Hier erwartete sie der Bus und brachte sie ins Standquartier nach St. Andreasberg, dem höchsten Bergdorf im Harz. Der nächste Tag begann mit einem Besuch der Grube Samson, die zu den bedeutendsten Montandenkmälern Europas gehört. Besonders beeindruckte die weltweit einzige noch betriebsbereite „Fahrkunst.“ Bei der sehr anschaulichen und unterhaltsamen Führung erfuhren die Pfullinger welche Bedeutung der Harzer Roller-Kanarienvogel im Bergbau hatte. Die anschließende Wanderetappe führte zuerst über den Dammgraben zum Sperberhaier Damm, einem Äquadukt. Durch schönen Wald wurde bald daruf die Quelle des Großen Gerlosbach erreicht. Schon beim ersten Blick war zu erkennen, daß diese Quelle besonders eisenhaltig ist. Auf schattigen Pfaden, immer entlang des Grabens, wanderten die Albvereinler weiter bis zum Grabenhaus Rose. Nachdem dann das Wehr der Großen und kleinen Oker erreicht war, tauchten die Pfullinger in den Nationalpark Harz ein. Ein felsiger, hochgebirgsartiger Weg führte unter der „Steilen Wand“ zum Geheimratsplatz. Bald darauf war der Talschluß erreicht und dort endete auch diese Etappe. Vor dem Abendessen erlebten die Wanderer noch eine Überraschung: Sie wurden von einer Original Harzer Hexe zum Hexentrunk eingeladen. Dabei erfuhren sie auch viel über die Mystik und Sagenwelt im Harz. Am folgenden Tag begann die Albvereinler in Torfhaus ihre Tour. Über einen Bohlenweg gelangten sie auch ins Große Torfhausmoor. Auf dem Weiterweg fielen vor allem die vielen abgestorbenen Fichten auf, die vom Borkenkäfer befallen waren. Zur Abwechslung setzte auf einmal Regen ein. Über Betonplatten, die Reste der einstigen DDR Grenzsicherung, ging es hinauf zum ehemaligen Haltepunkt Goethe der Brockenbahn. Als die Wanderer schließlich auf dem Brocken ankamen, hatte der Regen längst aufgehört und sie konnten die Aussicht in alle Himmelsrichtungen genießen. Einige der Teilnehmer fuhren mit der Dampfbahn bis zur Endstation Wernigerode. Die  anderen wanderten hinab nach Drei-Annen Hohne. Unterwegs bestiegen sie über Leitern die Ahrensklippe und genossen den schönen Blick ins Elendstal. Weiter führte der Weg durch das Einzugsgebiet der Bode, dem wichtigsten Harzfluß, nach Königshütte. Anderntags begann hier die Tour und führte zuerst zum Königshütter Wasserfall. Kurz darauf erreichten die Wanderer die Überleitungssperre. Hier wird das Bodewasser durch einen Stollen ins Rappbodetal gepumpt, wo die Wasser großflächig gestaut werden. Nach einiger Zeit kamen sie zum Elbingröder Komplex, der aus sehr mächtigen Kalkriffen besteht, die heute noch abgebaut werden. Vom AP Hoher Kleff konnten die Wanderer einen Blick auf Rübeland und das Bodetal werfen. Auf einer aufgelassenen Bahntrasse ging es  weiter nach Neuwerk, einem der idyllischsten Orte im Harz. Der Weiterweg verlief auf einem romantischen Pfad bergauf- und ab. Dabei mußten mehrere kleine Bachläufe ohne Brücken überwunden werden, was jedes Mal ein großes Hallo gab. An der letzten Kehre hatten die Albvereinler einen Blick auf die erst kürzlich eröffnete längste Hängebrücke Deutschlands. Zum Schluß führte der Weg über die mit 106 m höchste Schwergewichtsstaumauer Deutschlands, die 1959 erbaut wurde. Am Ende der Talsperre Wendefurth wurden die Pfullinger erwartet. Eine Mitarbeiterin der Harzwasserwerke  zeigte im Betriebsgebäude einen Film über die insgesamt 31 Talsperren und Kraftwerke in Sachsen-Anhalt. Dann führte sie die Wanderer ins Innere der Staumauer. Hier erstaunten vor allem die Messeinrichtungen, die der regelmäßigen Überwachung der riesigen Staumauer dienen. Der letzte Tag brachte den krönenden Abschluss. Von Altenbrak führte der Wanderweg auf einem Hochufer der Bode entlang, und wurde dabei oftmals von steil aufragenden Felswänden auf der anderen Wegseite begleitet. In Treseburg beginnt das NSG Bodetal, das tiefste Felsental nördlich der Alpen. Der Weg führte stetig auf und ab. Einmal wanderten die Pfullinger auf der Talsohle neben der Bode, dann wieder hoch oben auf einem schmalen Felsenpfad mit Sicht in die Tiefe. Über Felsenklippen und Stufen ging es dann hinunter in den Bodekessel. Über die Teufelsbrücke gelangten die Albvereinler auf die linke Flussseite und wanderten auf einer aus dem Fels herauskragenden Galerie weiter. Am Ortsanfang von Thale fuhren sie mit der Sesselbahn hinauf zur Schnurre. Vom Roßtrappenfelsen konnten sie den einmaligen Ausblick auf den „Grand Canyon des Harzes“ erleben. Auf der Heimfahrt dankte Thomas Schwaner im Namen der Teilnehmer für diese erlebnisreiche Wanderfahrt.

Altenfahrt in den Frühling

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Bei klarblauem Himmel und einem mit 50 Teilnehmern vollbesetzten Bus führte die „Altenfahrt in den Frühling“ unter der Leitung von Ernst und Helga Hauff am Mittwoch, den 17. Mai 2017 die Teilnehmer ins Unterland. Das Rätselraten während der „Fahrt ins Blaue“ bezüglich der Ausflugziele war groß. Im Programm war lediglich von einer Besichtigung einer Sehenswürdigkeit und einer Kaffeerast mit herrlicher Aussicht die Rede. In Hochdorf wurde das „Keltenmuseum“ mit den fürstlichen Grabbeigaben besichtigt, um dann nach einer romantischen Fahrt durch das Enztal und entlang des Neckars Heilbronn zu erreichen. Oben auf dem „Wartberg“ wartete Kaffee und Kuchen auf die Teilnehmer. Anschließend blieb noch Zeit, den Blick auf Heilbronn und die „Weibertreu“ zu genießen, bevor die Reise weiter nach Großbottwar führte. Eine Besichtigung der mittelalterlichen Innenstand mit herrlichen Fachwerkhäusern lockerte den Ausflug etwas auf. Vor allem das wunderschöne Rathaus rief bei den Teilnehmern großes Erstaunen hervor. Der Besuch einer Besenwirtschaft mit Speis und Trank rundete den Ausflug ab. Ehrenvertrauensmann Herbert Braun dankte mit launigen Worten den beiden Reiseleitern für die gelungene Ausfahrt. Nach dem Gesang einiger Wanderlieder mit musikalischer Begleitung  wurde die Heimfahrt nach Pfullingen angetreten.

Muttertags-Wanderung

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Zur Maiwanderung am 14.5.2017 trafen sich 24 Wanderfreunde ein, um den Muttertag auf Schusters Rappen zu feiern. In Fahrgemeinschaften ging es zum Parkplatz am alten Bahnwärterhäusle in der Nähe des Tierheims Reutlingen an der B312. Mit einem Muttertagsgedicht wurde die ca. 11km lange Tour eingeleitet. Im angrenzenden Wald erwartete die Albvereinler ganze Flächen von blühendem Bärlauch der noch seinen Duft verbreitete. Gelegentlich mußte der Regenschirm in Einsatz gebracht werden, dies tat der guten Stimmung jedoch keinen Abbruch. In Reicheneck angekommen, wurde eine kleine Pause eingelegt. Im kleinsten Stadtteil Reutlingens, eingemeindet am 1. Januar 1971, bot sich die Gelegenheit, die denkmal geschützte Dorfkirche von 1910 mit englischem Fachwerk zu besichtigen. Ausgeruht ging es weiter durch das wildromantische Reichenbachtal. Vorbei ging es an der Gärtnerei der Evangelischen Bruderschaft Kecharismai (EBK) mit Sitz in Dettingen. Die Blumenmönche leben vom Verkauf von Blumen und Pflanzen über die Wochenmärkte der Region sowie von einem Schnäppchenmarkt in der Gärtnerei. Begleitet von Donnergrollen wurde das Seebachtal erreicht. Der Bachlauf und Teilflächen der Wiesen mit Teichen sind geschützte Biotope. Ein Naturbeobachtungsstand ermöglicht den Besuchern die Tierwelt zu beobachten. Im Waldstück „Märkle“ konnte anschließend der Mammutbaum bestaunt werden. Er wurde 1902 gepflanzt, ist 45m hoch und hat einen Umfang von 6,10m. Die herannahende Gewitterfront verhieß nichts gutes. Schnellstmöglichst ging es zurück zum Ausgangspunkt. In gemütlicher Runde fand dieser Wandertag seinen Ausklang. Mit vereinzeltem „ha do warer mr no nia“ bedankten sich die Teilnehmer bei den Wanderbegleitern Thomas und Sylvia Schwaner.