Aussichtstour über dem Filstal

Die Juni-Wanderung der Ortsgruppe Pfullingen des Schwäbischen Albvereins führte nach Türkheim, einem Ortsteil von Geislingen an der Steige. 23 Teilnehmer fuhren in Fahrgemeinschaften bei schönstem Wanderwetter zum vorgesehenen Parkplatz bei der evang. Kirche. Diese wurde im Jahr 1770 mit dem markanten Zwiebelturm erbaut.
Erwähnt wurde Türkheim zum ersten Male 1108 und gehörte zum Besitz der Helfensteiner; 1396 kam es zur Reichsstadt Ulm und 1806 zu Württemberg.
Die Wanderung unter der Leitung von Werner Schwark und Gerhard Spardella führte vorbei an den Aussichtspunkten Burgstall, Kahlenstein, Eichhölzle zum Naturschutzgebiet Schildwacht oberhalb von Geislingen. Entlang der Tour bot sich immer wieder eine herrliche Aussicht in das Filstal und hinüber zu den Hausener Felsen und dem Hohenstaufen. Auf der Schildwacht wurde 1950 das 22 Meter hohe Ostlandkreuz errichtet. Es erinnert an die Opfer der Vertreibung im Jahr 1945 aus Böhmen und Mähren. 
Nach der Mittagsrast wanderte die Gruppe weiter zum Geiselstein und zum Geiselsteinhaus. Dort wurde eine Kaffeepause eingelegt. Anschließend führte der Weg weiter zum Tiroler Fels, dem letzten Aussichtspunkt über der Geislinger Steige, vorbei an Wittingen und durch ein Trockental zurück zum Parkplatz.
Bei der Abschlusseinkehr in Böhringen bedankte sich Thomas Schwaner bei den Wanderführern für die interessante Tour auf der Geislinger Alb.