Familiengruppe: Kartoffelernte auf der „Röt“

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Am Samstag, den 23.09. traf sich die Familiengruppe des Schwäbischen Albvereins OG Pfullingen zur Kartoffelernte auf der Röt.
Sofort ging es zuerst mal per Hand los zum Auflesen der tollen Knolle. Wir fanden unter vielen schönen ovalen Kartoffeln ein paar Herz Kartoffeln und sogar eine Micki-Maus Kartoffel.
Es wurden Regenwürmer, Käfer und ausgefressene Kartoffeln gefunden, was sehr interessant für alle Helfer war. Nun aber rauf auf den Kartoffelrodder und los ging die Fahrt. Da dieses Jahr die Ernte sehr gut ausfällt, musste auf dem Band recht schnell verlesen werden. Die guten aufs seitliche Band und die schlechten blieben auf dem mittleren Band liegen, von wo sie wieder auf das abgeerntete Feld fielen. Jeder bekam Kartoffeln mit nach Hause, damit beim nächsten Essen auch noch der gute Geschmack genossen werden konnte.

Seniorenwanderung zur Europäischen Wasserscheide

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16 Senioren des Schwäbischen Albvereins der Ortsgruppe Pfullingen trotzten Sturm und Regen und begaben sich auf eine interessante Exkursion im Grenzbereich der Europäischen Wasserscheide im Bereich der Eninger Weide. Am Parkplatz Schafhaus/St. Johann an der Landstraße L 380 wurde mit Privatautos geparkt. Frische und stürmische Luft blies einem um die Nase, die aber  auch den anfänglichen Regen vom Albvorland vertrieb. Über die altehrwürdige Lindenallee erreichten die Senioren das Gestüt Schafhaus. Mancher konnte einen Blick auf die Wildrosenanlage zur Linken der Allee werfen und an den Sträuchern die Hagebutten erkennen. Nahe des Gestütsbrunnen  konnte man dann eine Weißstorch-Attrappe beim Brüten entdecken. Die Gruppe wanderte auf dem Hauptwanderweg HW 1 noch ca. 100 m weiter und bog dann links ab auf die noch junge einreihig angelegte Lindenallee und erreichte eine Markierung der Europäischen Wasserscheide. Dort erklärte Wanderführer Karl-Heinz Weng die Bewandtnis dieser Wasserscheide. Rhein und Donau sind mit ihren Nebenflüssen die bestimmenden Flüsse für diese Wasserscheide. Das Rheinwasser fließt zur Nordsee, das Donauwasser ins Schwarze Meer bzw. dann ins Mittelmeer. Dann erfolgte der fast alpine Abstieg durch eine weitere sehr alte Lindenallee zum Albgut Lindenhof, der der Universität Hohenheim gehört für Forschungen im Getreidebereich und der Schafzucht. Weiter ging’s in Richtung Würtingen bis zur Querung Stahleck/Gestütshof St. Johann. Der dortige historische gusseiserne schwarz-gelb bemalte Wegzeiger wurde bewundert. Nun wanderte die Gruppe in Richtung Kirchlesberg bis zum Stichweg hinauf zum Wetterschutz-Gewölbe. Die Albvereinsgruppen Würtingen/Ohnastetten restaurierten vorbildlich im Jahr 2010 dieses Gewölbe. Auch wir Senioren suchten Schutz vor dem scharfen Wind und gönnten uns zum Aufwärmen ein Schnäpsle im warmen Gewölbe. Die Gewölbesteine schwiegen; sie könnten sicherlich von vielen Begebenheiten erzählen. Vor dem Gewölbe entstand das Gruppenfoto. Es ging weiter in Richtung Steingebühl. Dabei konnte man die Rotmilane und Turmfalken bei der Jagd auf Beute beobachten. Die Landstraße bzw. der Bypassweg zum Nordrandweg HW 1 wurde erreicht. Ihm folgend kam die Wandergruppe nach ca. 7 km rasch zum Ausgangspunkt. Zur Einkehr begab man sich ins Wanderheim Eninger Weide. Albert Hönes spielte auf seinem Akkordeon Wander- und Stimmungslieder und so erlebten die Senioren einen gemütlichen Ausklang. Herbert Braun als Ehrenvorsitzender der Pfullinger Ortsgruppe bedankte sich beim Wanderführer Karl-Heinz Weng für diese informative Rundwanderung.

Schwarzwaldwanderung: Von Hinterzarten auf den Hinterwaldkopf und ins Himmelreich

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Stattliche 49 Wanderer haben sich zur Teilnahme an dieser Tour entschlossen. Mit dem Bus erreichten die Teilnehmer den Ausgangspunkt Hinterzarten. Bei noch angenehm kühler Temperatur und bestem Wanderwetter startete die Gruppe um 10°° Uhr am Bahnhof, vorbei an idyllischen Schwarzwaldhöfen zum ersten Etappenziel, dem Bistenwasserfall. Trotz der Regenfälle der vergangenen Tage rauschte dieser allerdings ziemlich zahm. Dafür belohnte er mit einer herrlichen Aussicht auf die Ravennabrücke auf der gegenüberliegenden Talseite.Von diesem ersten Teilziel aus wanderte die Gruppe auf idealen Wanderwegen und bei angenehmer Temperatur zunehmend bergan zum Hinterwaldkopf-Sattel und nach einer kurzen Trinkpause weiter zum Hinterwaldkopf. Dieser ragt baumlos mit seinen 1198 m deutlich über das umliegende Gelände und forderte die Kondition der Wanderer nochmals mit einem kernigen Anstieg. Am dortigen Gefallenen-Denkmal der Freiburger Turnerschaft in Form eines megalithischen Steinkreises wurde dann bei Sonnenschein und Rundumsicht eine verdiente Mittagsrast eingelegt.

Über den Rotecksattel erfolgte danach der lange Abstieg ins Tal, am Roteck vorbei zur Höfener Hütte, wo noch eine gemütliche Kaffeepause mit köstlichem Blaubeerkuchen und herrlichem Talblick eingelegt wurde. Der weitere und teilweise steile Abstieg forderte nochmals die Kniegelenke der Wanderer. Über Holzeck und Falkensteig erreichte die Gruppe angenehm ermüdet den Ort Himmelreich. Mit dem Bus gings dann noch bis Buchenbach zur Schlusseinkehr, wo in geselliger und froher Runde dieser traumhafte Tag beendet wurde. Auf der Rückfahrt bedankte sich Doris Sautter im Namen aller Teilnehmer für diese ausgezeichnete und perfekt organisierte Tour bei den Wanderführern Elsbeth und Helmut Barthold.