Seniorenwanderung zur Europäischen Wasserscheide

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16 Senioren des Schwäbischen Albvereins der Ortsgruppe Pfullingen trotzten Sturm und Regen und begaben sich auf eine interessante Exkursion im Grenzbereich der Europäischen Wasserscheide im Bereich der Eninger Weide. Am Parkplatz Schafhaus/St. Johann an der Landstraße L 380 wurde mit Privatautos geparkt. Frische und stürmische Luft blies einem um die Nase, die aber  auch den anfänglichen Regen vom Albvorland vertrieb. Über die altehrwürdige Lindenallee erreichten die Senioren das Gestüt Schafhaus. Mancher konnte einen Blick auf die Wildrosenanlage zur Linken der Allee werfen und an den Sträuchern die Hagebutten erkennen. Nahe des Gestütsbrunnen  konnte man dann eine Weißstorch-Attrappe beim Brüten entdecken. Die Gruppe wanderte auf dem Hauptwanderweg HW 1 noch ca. 100 m weiter und bog dann links ab auf die noch junge einreihig angelegte Lindenallee und erreichte eine Markierung der Europäischen Wasserscheide. Dort erklärte Wanderführer Karl-Heinz Weng die Bewandtnis dieser Wasserscheide. Rhein und Donau sind mit ihren Nebenflüssen die bestimmenden Flüsse für diese Wasserscheide. Das Rheinwasser fließt zur Nordsee, das Donauwasser ins Schwarze Meer bzw. dann ins Mittelmeer. Dann erfolgte der fast alpine Abstieg durch eine weitere sehr alte Lindenallee zum Albgut Lindenhof, der der Universität Hohenheim gehört für Forschungen im Getreidebereich und der Schafzucht. Weiter ging’s in Richtung Würtingen bis zur Querung Stahleck/Gestütshof St. Johann. Der dortige historische gusseiserne schwarz-gelb bemalte Wegzeiger wurde bewundert. Nun wanderte die Gruppe in Richtung Kirchlesberg bis zum Stichweg hinauf zum Wetterschutz-Gewölbe. Die Albvereinsgruppen Würtingen/Ohnastetten restaurierten vorbildlich im Jahr 2010 dieses Gewölbe. Auch wir Senioren suchten Schutz vor dem scharfen Wind und gönnten uns zum Aufwärmen ein Schnäpsle im warmen Gewölbe. Die Gewölbesteine schwiegen; sie könnten sicherlich von vielen Begebenheiten erzählen. Vor dem Gewölbe entstand das Gruppenfoto. Es ging weiter in Richtung Steingebühl. Dabei konnte man die Rotmilane und Turmfalken bei der Jagd auf Beute beobachten. Die Landstraße bzw. der Bypassweg zum Nordrandweg HW 1 wurde erreicht. Ihm folgend kam die Wandergruppe nach ca. 7 km rasch zum Ausgangspunkt. Zur Einkehr begab man sich ins Wanderheim Eninger Weide. Albert Hönes spielte auf seinem Akkordeon Wander- und Stimmungslieder und so erlebten die Senioren einen gemütlichen Ausklang. Herbert Braun als Ehrenvorsitzender der Pfullinger Ortsgruppe bedankte sich beim Wanderführer Karl-Heinz Weng für diese informative Rundwanderung.