Pfullinger Kirbe und Kürbisschnitzen, Sonntag

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Am 22.10.2017 feierte die Ortsgruppe Pfullingen des SAV „Kirbe“ und die Familiengruppe beteiligte sich aktiv beim Kürbisse schnitzen und bemalen.
Da genügend Kürbisse vorhanden waren,  konnten auch die Erwachsenen ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Es entstanden lustige, schöne und schaurige Kürbisgesichter. Viele der schönen Exemplare fanden während der Kirbe bei den Besuchern der Mühlenstube und des Festzeltes dankbare Abnehmer und vielleicht auch einen Platz vor den Pfullinger Haustüren. Die Kinder bekamen natürlich Ihren Kürbis mit nach Hause. Der Nachmittag hat großen Spass gemacht und wird allen beim Anblick der „leuchtenden Gesellen“ in Erinnerung bleiben.

Altenfahrt in den Herbst – Wolfach

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Bei schönstem Oktoberwetter mit einem klarblauen Himmel und einem mit 50 Teilnehmern vollbesetzten Bus führte die „Altenfahrt in den Herbst“ unter der Leitung von Ernst und Helga Hauff am Mittwoch, den 18. Oktober 2017 die Teilnehmer zu einer Fahrt ins Blaue. Das Rätselraten während der Fahrt bezüglich der Ausflugziele war groß. Im Programm war lediglich vom Schwarzwald mit seinen romantischen Tälern und Höhen sowie einer Einkehr zu Kaffee und Kuchen und einer Besichtigung einer Sehenswürdigkeit die Rede. Über Mössingen und Hechingen wurde Haigerloch, unter anderem bekannt durch seinen Atombunker, erreicht. Weiter ging es über Empfingen und Fischingen nach Sulz am Neckar. Nach einer kurzen Rast führte der Weg über Dornhan und Alpirsbach ins Kinzigtal und an dieser entlang über Schiltach nach Wolfach-Glashütte. In der „Dorotheenhütte“ wurden die Ausflügler zunächst zu Kaffee und Kuchen erwartet um anschließend in der Glasbläserwerkstatt im Rahmen einer Führung die Herstellung verschiedener Glasgegenstände zu erleben. Auch Zuschauer durften sich in der Kunst des Glasblasens probieren. Abgerundet wurde der Ausflug mit einer Einkehr zum Abendessen. Danach verging der Abend in geselliger Runde mit dem Gesang einiger Wanderlieder unter Begleitung von Berthold Hanselmann (Gitarre), Herbert Goller (steirische Harmonika) und Ernst Hauff (Mundharmonika) recht schnell. Ehrenvertrauensmann Herbert Braun dankte mit launigen Worten den beiden Reiseleitern für die gelungene Ausfahrt und den Musikanten für Ihre  musikalische Unterhaltung .

Württembergischer Weinwanderweg 23. Etappe von Großbottwar nach Steinheim/Murr

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Bei strömendem Regen machten sich am Tag der Deutschen Einheit über 50 Wanderer unter der Führung von Gerhard Spardella und Ernst Hauff daran, die 23. Etappe auf dem Württem-bergischen Weinwanderweg zu erwandern.  Noch während der Anfahrt mit dem Bus auf Großbottwar klarte der Himmel auf und bot den ganzen Tag über einigermaßen schönes Wetter. Nach dem Start in Großbottwar wanderten die Teilnehmer zunächst entlang der Bottwar unter der L1115 hindurch,  um dann später nach links ansteigend durch die Weinberge über die „Krappenküche“ den Waldrand und an diesem rechts weiter die Höhe „Benning“ zu erreichen. Von hier aus genossen die Wanderer die herrliche Aussicht auf das Bottwartal und die Wegstrecken der früheren Weinwanderungen vom „Wunnenstein“ bis „Großbottwar“.  Danach führte der Weg immer am Waldrand entlang abwärts zum „Forsthof“. Nach der Mittagspause gelangte die Wandergruppe durch die Reben im Gebiet „Ziegeläcker“ und später über den Paralellweg des Rohrbachs bis zum „Denkmal auf dem Burgberg“. Ab jetzt ging es an den alpinen und sehr steilen Abstieg über eine Weinbergtreppe hinunter ins „Murrtal“. Entlang der „Murr“, welche ob der starken Regenfälle der letzten Tage hochwasserartig lehmigbraunes Wasser mit sich führte, erreichten die Wanderer schließlich das Zentrum von Steinheim/Murr mit seinen schönen Fachwerkhäusern und dem hervorzuhebenden Rathaus. Hier nutzte Wanderführer Ernst Hauff die Gelegenheit und erzählte den Teilnehmern etwas über die frühgeschichtliche Entwicklung Steinheims. Hauff erwähnte insbesondere auch die Besonderheit Steinheims, nämlich den Fund eines Schädels des Frühmenschen „Homo steinheimensis“, welcher 1933 bei Steinheim gefunden wurde. Es ist bis heute der drittälteste Menschenfund in ganz Europa. Nach der kurzen Pause wanderten die Teilnehmer weiter zum Bahnhof, wo der Bus wartete. Dieser brachte die Wanderschar nach Marbach am Neckar zum geselligen Ausklang dieses Wandertages bei deftiger Kost und gutem Wein. Nach dem Essen spielte Herbert Goller auf seiner steirischen Harmonika, begleitet von Ernst Hauff auf seiner Mundharmonika, unterhaltsame Musik und Wanderlieder.  Wanderfreund Helmut Barthold dankte den Wanderführern und deren Frauen für die Organisation dieses gelungenen Wanderausflugs.