Abschlusswanderung

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Bei bestem Winterwanderwetter trafen sich 13 Wanderfreunde von der Ortsgruppe Pfullingen des Schwäbischen Albvereins auf dem Schloßparkplatz. Von dort begann für die Albvereinler der Aufstieg über die Griesstr. auf die Röt. Nach Überqueren der Hochfläche mit ihren Äckern und Wiesen, begleitet mit herrlichem Rundumblick, wurde das erste Ziel „der Erlenhof“ erreicht. Das Gebäudeensemble mit seinen Walmdächern, Türmchen und Gauben wurde 1904 bis 1906 im Auftrag von Louis Laiblin von Theodor Fischer erbaut. Mitintegriert ist das 1894 erbaute Laiblinsche Sommerhaus „Helenenschlößchen“, auch Helenenburg genannt. Zudem liegt das Gebäude in einem Park mit einer  Vielzahl von Koniferen und grenzt an eine Obstanlage in der Luis Laiblin Obstbäume von allen alten Sorten in Baden Württemberg pflanzen ließ. Weiter gings entlang des ca. 8,9 km langen Breitenbachs, der in Betzingen in die Echaz mündet. Mit selbstgebackenem Hefezopf und Schnäpsle wurde an der Breitenbachquelle die Rast versüßt. Nach kurzem Anstieg ging es durch romantisch verschneiten Winterwald Richtung Naturdenkmal Lache, einem Karstquelltopf unterhalb eines alten und zugewachsenen Steinbruchs am Albtrauf. Die angrenzende, unter Naturschutz stehende Trollblumenwiese, wird von Schülern nach dem Mähen abgeräumt, um zu verhindern, daß die Trollblumen von anderen Pflanzarten aus ihrem Lebensraum verdrängt werden. Bei leicht einsetzendem Schneefall ging es vorbei am Freizeitheim Brönnlensteich und dem „alten Schwimmbad“  wieder in Richtung Pfullingen. Bei der Abschlußeinkehr bedankte sich Ulrich Rall bei den Wanderführern Thomas und Sylvia Schwaner, welche die letzte Wanderung in diesem Jahr begleiteten.

Sportliche Tour: Erzgruben, Schwammriff und Neandertaler

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In relativ unbekannte Gefilde führte die sportliche Tour, zu der die Ortsgruppe des Schwäbischen Albvereins eingeladen hatte. Der erste Anlaufpunkt war der Wasserturm der Gemeinde Inneringen, der einstmals eine der wenigen Windmühlen auf der Alb war. An der Außenmauer des Turms haben Künstler in verschiedenen Techniken die Ortshistorie dargestellt. Da frühmorgens ein rauher Wind auf der Alb blies, zogen die Wanderer forschen Schrittes, am Galgenbühl vorbei, hinaus aufs Feld. Auf dem Weg zur Maria-Nötenwang-Kapelle erfreuten sich die 17 Teilnehmer an den von Rauhreif überzogenen Ästen und Gräsern. Am Vesperplatz Veringer Hütte konnten sie sich überraschenderweise an verschiedenen Feuern wärmen. Nach der verdienten Pause ging es weiter zur Wüstung „Steinbühl“. Die hier noch sichtbaren Siedlungsreste stammen aus dem späten Mittelalter. Bemerkenswert ist der Abgang zu einem Vorratskeller, der einzigartig in Süddeutschland ist. Das nächste Ziel waren die schon in der Römerzeit vorhandenen Erzgruben. Hier wurde das Bohnerz, im Gegensatz zu anderen Regionen, auch schon im Untertagebau aus 10-15 m tiefen Schächten gefördert. Nach einem kurzen Stück Weges kamen die Wanderer zu einem erhöhten Aussichtspunkt. Gerhard Stolz erläuterte die Entstehung dieses Schwammriffs im Jurameer, das aufgrund seiner Härte der Erosion standgehalten hat. Von diesem Punkt war auch der Lauchertgraben  zu erkennen, der sich zur gleichen Zeit wie der Zollerngraben gebildet hat. Nach weiteren Auf- und Abstiegen gelangten die Pfullinger zur Kleebuche. Hier konnten sie einen beeindruckenden Blick auf das unten liegende Veringenstadt und die darüber aufragende Ruine, Kirche und Kapelle werfen. Ein Serpentinenweg führte dann hinunter zur Nikolaushöhle. Im Tal angekommen wurden die Wanderer von einem Ortskundigen erwartet. Dieser erläuterte ihnen die Besonderheiten der Stadt und stieg anschließend mit ihnen hinauf zur Peters-Kapelle. Die ansonsten für Besucher nicht zugängliche Kapelle überraschte mit Fresken in der Apsis, die von den Meistern aus Veringen noch im Original vorhanden sind. Die Göpfelsteinhöhle, mit Funden aus der Zeit des Neandertalers, bildete den Abschluß der kurzen Stadterkundung. Dann wanderten die Albvereinler wieder hinauf auf die Albhochfläche, wo sie von einem kurzen Schneegestöber überrascht wurden. Anschließend zeigte sich der Himmel in allen Farben, bevor die Dämmerung begann. Mit der Bergkapelle in Inneringen war dann das letzte Ziel erreicht. Bei der Einkehr bedankte sich Ulrich Rall im Namen der Teilnehmer für die interessante und abwechslungsreiche Wanderung.

Wanderung zur Junginger Hütte

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Zur Novemberwanderung  der Ortsgruppe Pfullingen des Schwäbischen Albvereins trafen sich bei regnerischem Wetter 14 Wanderfreunde am Schlossparkplatz. Die Fahrt ging in Fahrgemeinschaften nach Stetten bei Hechingen. Stetten ist mit 1850 Einwohnern der größte Stadtteil von Hechingen. Die erste urkundliche Erwähnung Stettens datiert um das Jahr 1130 mit einem Bericht über eine Güterschenkung an das Kloster Zwiefalten. Das wichtigste Kulturdenkmal Stettens ist die Klosterkirche St. Johannes. Die Klosteranlage selbst wurde bei einem Brand 1898 vollständig zerstört. Die Wanderung unter Leitung von Werner Schwark und Gerhard Spardella begann am Parkplatz beim Sportplatz. Sie führte zuerst bei stetigem Anstieg am Stellengrundberg entlang über den Neuberg zu einer großen Wegekreuzung, dem sogenannten „Potsdamer Platz“. Von hier weiter bergauf zum Haustersberg, dem höchsten Punkt der Wanderung. Über die „Bollener Ebene“ erreichte die Gruppe die Junginger Hütte, eine Schutzhütte mit Grillstelle. Nach einer Pause setzte die Wandergruppe ihren Weg fort zum Aussichtspunkt „Kapf“. Die Regenwolken verhinderten allerdings gerade diese Aussicht und von der Burg war nichts zu sehen. Am Reichenbach entlang führte der Weg wir zurück zum Parkplatz. Bei der Abschlusseinkehr in Gomaringen bedankte sich Doris Sautter bei den Wanderführern für diesen Wandernachmittag im Hohenzollerngebiet.

Pfullinger Kirbe und Kürbisschnitzen, Sonntag

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Am 22.10.2017 feierte die Ortsgruppe Pfullingen des SAV „Kirbe“ und die Familiengruppe beteiligte sich aktiv beim Kürbisse schnitzen und bemalen.
Da genügend Kürbisse vorhanden waren,  konnten auch die Erwachsenen ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Es entstanden lustige, schöne und schaurige Kürbisgesichter. Viele der schönen Exemplare fanden während der Kirbe bei den Besuchern der Mühlenstube und des Festzeltes dankbare Abnehmer und vielleicht auch einen Platz vor den Pfullinger Haustüren. Die Kinder bekamen natürlich Ihren Kürbis mit nach Hause. Der Nachmittag hat großen Spass gemacht und wird allen beim Anblick der „leuchtenden Gesellen“ in Erinnerung bleiben.

Altenfahrt in den Herbst – Wolfach

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Bei schönstem Oktoberwetter mit einem klarblauen Himmel und einem mit 50 Teilnehmern vollbesetzten Bus führte die „Altenfahrt in den Herbst“ unter der Leitung von Ernst und Helga Hauff am Mittwoch, den 18. Oktober 2017 die Teilnehmer zu einer Fahrt ins Blaue. Das Rätselraten während der Fahrt bezüglich der Ausflugziele war groß. Im Programm war lediglich vom Schwarzwald mit seinen romantischen Tälern und Höhen sowie einer Einkehr zu Kaffee und Kuchen und einer Besichtigung einer Sehenswürdigkeit die Rede. Über Mössingen und Hechingen wurde Haigerloch, unter anderem bekannt durch seinen Atombunker, erreicht. Weiter ging es über Empfingen und Fischingen nach Sulz am Neckar. Nach einer kurzen Rast führte der Weg über Dornhan und Alpirsbach ins Kinzigtal und an dieser entlang über Schiltach nach Wolfach-Glashütte. In der „Dorotheenhütte“ wurden die Ausflügler zunächst zu Kaffee und Kuchen erwartet um anschließend in der Glasbläserwerkstatt im Rahmen einer Führung die Herstellung verschiedener Glasgegenstände zu erleben. Auch Zuschauer durften sich in der Kunst des Glasblasens probieren. Abgerundet wurde der Ausflug mit einer Einkehr zum Abendessen. Danach verging der Abend in geselliger Runde mit dem Gesang einiger Wanderlieder unter Begleitung von Berthold Hanselmann (Gitarre), Herbert Goller (steirische Harmonika) und Ernst Hauff (Mundharmonika) recht schnell. Ehrenvertrauensmann Herbert Braun dankte mit launigen Worten den beiden Reiseleitern für die gelungene Ausfahrt und den Musikanten für Ihre  musikalische Unterhaltung .

Württembergischer Weinwanderweg 23. Etappe von Großbottwar nach Steinheim/Murr

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Bei strömendem Regen machten sich am Tag der Deutschen Einheit über 50 Wanderer unter der Führung von Gerhard Spardella und Ernst Hauff daran, die 23. Etappe auf dem Württem-bergischen Weinwanderweg zu erwandern.  Noch während der Anfahrt mit dem Bus auf Großbottwar klarte der Himmel auf und bot den ganzen Tag über einigermaßen schönes Wetter. Nach dem Start in Großbottwar wanderten die Teilnehmer zunächst entlang der Bottwar unter der L1115 hindurch,  um dann später nach links ansteigend durch die Weinberge über die „Krappenküche“ den Waldrand und an diesem rechts weiter die Höhe „Benning“ zu erreichen. Von hier aus genossen die Wanderer die herrliche Aussicht auf das Bottwartal und die Wegstrecken der früheren Weinwanderungen vom „Wunnenstein“ bis „Großbottwar“.  Danach führte der Weg immer am Waldrand entlang abwärts zum „Forsthof“. Nach der Mittagspause gelangte die Wandergruppe durch die Reben im Gebiet „Ziegeläcker“ und später über den Paralellweg des Rohrbachs bis zum „Denkmal auf dem Burgberg“. Ab jetzt ging es an den alpinen und sehr steilen Abstieg über eine Weinbergtreppe hinunter ins „Murrtal“. Entlang der „Murr“, welche ob der starken Regenfälle der letzten Tage hochwasserartig lehmigbraunes Wasser mit sich führte, erreichten die Wanderer schließlich das Zentrum von Steinheim/Murr mit seinen schönen Fachwerkhäusern und dem hervorzuhebenden Rathaus. Hier nutzte Wanderführer Ernst Hauff die Gelegenheit und erzählte den Teilnehmern etwas über die frühgeschichtliche Entwicklung Steinheims. Hauff erwähnte insbesondere auch die Besonderheit Steinheims, nämlich den Fund eines Schädels des Frühmenschen „Homo steinheimensis“, welcher 1933 bei Steinheim gefunden wurde. Es ist bis heute der drittälteste Menschenfund in ganz Europa. Nach der kurzen Pause wanderten die Teilnehmer weiter zum Bahnhof, wo der Bus wartete. Dieser brachte die Wanderschar nach Marbach am Neckar zum geselligen Ausklang dieses Wandertages bei deftiger Kost und gutem Wein. Nach dem Essen spielte Herbert Goller auf seiner steirischen Harmonika, begleitet von Ernst Hauff auf seiner Mundharmonika, unterhaltsame Musik und Wanderlieder.  Wanderfreund Helmut Barthold dankte den Wanderführern und deren Frauen für die Organisation dieses gelungenen Wanderausflugs.

Familiengruppe: Kartoffelernte auf der „Röt“

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Am Samstag, den 23.09. traf sich die Familiengruppe des Schwäbischen Albvereins OG Pfullingen zur Kartoffelernte auf der Röt.
Sofort ging es zuerst mal per Hand los zum Auflesen der tollen Knolle. Wir fanden unter vielen schönen ovalen Kartoffeln ein paar Herz Kartoffeln und sogar eine Micki-Maus Kartoffel.
Es wurden Regenwürmer, Käfer und ausgefressene Kartoffeln gefunden, was sehr interessant für alle Helfer war. Nun aber rauf auf den Kartoffelrodder und los ging die Fahrt. Da dieses Jahr die Ernte sehr gut ausfällt, musste auf dem Band recht schnell verlesen werden. Die guten aufs seitliche Band und die schlechten blieben auf dem mittleren Band liegen, von wo sie wieder auf das abgeerntete Feld fielen. Jeder bekam Kartoffeln mit nach Hause, damit beim nächsten Essen auch noch der gute Geschmack genossen werden konnte.

Seniorenwanderung zur Europäischen Wasserscheide

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16 Senioren des Schwäbischen Albvereins der Ortsgruppe Pfullingen trotzten Sturm und Regen und begaben sich auf eine interessante Exkursion im Grenzbereich der Europäischen Wasserscheide im Bereich der Eninger Weide. Am Parkplatz Schafhaus/St. Johann an der Landstraße L 380 wurde mit Privatautos geparkt. Frische und stürmische Luft blies einem um die Nase, die aber  auch den anfänglichen Regen vom Albvorland vertrieb. Über die altehrwürdige Lindenallee erreichten die Senioren das Gestüt Schafhaus. Mancher konnte einen Blick auf die Wildrosenanlage zur Linken der Allee werfen und an den Sträuchern die Hagebutten erkennen. Nahe des Gestütsbrunnen  konnte man dann eine Weißstorch-Attrappe beim Brüten entdecken. Die Gruppe wanderte auf dem Hauptwanderweg HW 1 noch ca. 100 m weiter und bog dann links ab auf die noch junge einreihig angelegte Lindenallee und erreichte eine Markierung der Europäischen Wasserscheide. Dort erklärte Wanderführer Karl-Heinz Weng die Bewandtnis dieser Wasserscheide. Rhein und Donau sind mit ihren Nebenflüssen die bestimmenden Flüsse für diese Wasserscheide. Das Rheinwasser fließt zur Nordsee, das Donauwasser ins Schwarze Meer bzw. dann ins Mittelmeer. Dann erfolgte der fast alpine Abstieg durch eine weitere sehr alte Lindenallee zum Albgut Lindenhof, der der Universität Hohenheim gehört für Forschungen im Getreidebereich und der Schafzucht. Weiter ging’s in Richtung Würtingen bis zur Querung Stahleck/Gestütshof St. Johann. Der dortige historische gusseiserne schwarz-gelb bemalte Wegzeiger wurde bewundert. Nun wanderte die Gruppe in Richtung Kirchlesberg bis zum Stichweg hinauf zum Wetterschutz-Gewölbe. Die Albvereinsgruppen Würtingen/Ohnastetten restaurierten vorbildlich im Jahr 2010 dieses Gewölbe. Auch wir Senioren suchten Schutz vor dem scharfen Wind und gönnten uns zum Aufwärmen ein Schnäpsle im warmen Gewölbe. Die Gewölbesteine schwiegen; sie könnten sicherlich von vielen Begebenheiten erzählen. Vor dem Gewölbe entstand das Gruppenfoto. Es ging weiter in Richtung Steingebühl. Dabei konnte man die Rotmilane und Turmfalken bei der Jagd auf Beute beobachten. Die Landstraße bzw. der Bypassweg zum Nordrandweg HW 1 wurde erreicht. Ihm folgend kam die Wandergruppe nach ca. 7 km rasch zum Ausgangspunkt. Zur Einkehr begab man sich ins Wanderheim Eninger Weide. Albert Hönes spielte auf seinem Akkordeon Wander- und Stimmungslieder und so erlebten die Senioren einen gemütlichen Ausklang. Herbert Braun als Ehrenvorsitzender der Pfullinger Ortsgruppe bedankte sich beim Wanderführer Karl-Heinz Weng für diese informative Rundwanderung.