Mit der Kammermagd durchs Uracher Schloss

Im Residenzschloß Urach hatte sich die OG Pfullingen des Schwäbischen Albvereins zu einer Kostümführung eingefunden. Aus dem Jahr 1480 kam die Kammermagd Barbara, die auf schwäbisch die Albvereinler in diese Zeit mitnahm. Da wurde z.B. aus dem fotografierenden Wanderer „der Hofmaler“. Sie erzählte von der Zeit, als Graf Eberhard die schöne Prinzessin Gonzaga von Mantua nach Urach brachte. Nach der Hochzeit in Italien verschönerte der Graf innerhalb von 6 Jahren sein Schloß. Dann wurde auch in Urach mit einem 4 Tage währenden Fest die Hochzeit gefeiert. Nachdem die Pfullinger dann noch, der damaligen Zeit entsprechend, ins Glaszimmer „geschritten“ sind, erfuhren sie dort die Menüfolge der gräflichen Hochzeit, die 40 Positionen enthielt. Unter der Begleitung von Gerhard Stolz und Doris Sautter wurde dann losgewandert. Das erste Ziel war der Samuelstein, dessen Bedeutung nicht eindeutig geklärt ist. Auf dem Höhenweg gelangten sie dann weiter zur Buchhalde, vorbei am Kloster der evangelischen Bruderschaft Kecharismai. Weiter ging es ein Stück der Erms entlang, bevor die Albvereinler auf den Calverbühl kletterten. Gerhard Stolz erläuterte auf diesem Vulkankegel die Bedeutung des Kirchheimer/Uracher Vulkans. Kurz darauf trafen sie auf die „Hohle Linde“. Dieser Baumriese verblüffte mit seinem gewaltigen Umfang. Über Wiesen und Felder kamen die Wanderer schließlich nach Neuhausen. Hier stärkten sie sich erst, bevor sie mit dem Zug wieder nach Reutlingen fuhren.