Altenfahrt in den Frühling

 

Dem Wetter zum Trotz machten sich die Ausflügler im vollbesetzten Bus auf zu einer Fahrt ins Blaue. Wie immer behielten die Begleiter Helga und Ernst Hauff das Ausflugsziel für sich. Nur dass es in den südlichen Schwarzwald geht, gab Ernst Hauff bei seiner Begrüßung der Albvereinler bekannt. Auch die Gäste wurden herzlich willkommen geheißen. Das Rätselraten über das vermutliche Ziel begann sofort nach Reiseantritt und sorgte für Spannung unter den Teilnehmern. Vorbei an der ältesten Stadt von Baden-Württemberg, Rottweil, mit seiner neuen  Sehenswürdigkeit, dem architektonisch schön gewundenen Aufzugsturm, führte die Reise über die Baar, nach einer kurzen Rast bei Löffingen, zum höchsten Berg des Schwarzwaldes, dem Feldberg (1493m). Auf der Anfahrt zur Gemeinde Feldberg waren noch einige schneebedeckte Flächen zu sehen. Nach der Passhöhe ging es wieder hinunter nach Todtnau und wieder hinauf zu den Todtnauer Wasserfällen. An diesen vorbei wurde schließlich die Straße zum Schauinsland erreicht. Erneut ging es wieder auf vielen  Serpentinen, vorbei am Skigebiet Holzschlägermatte, hinunter ins Tal zur Station der Schauinsland-Bergbahn. Diese brachte die Teilnehmer wieder hinauf zur Bergstation auf dem Schauinsland. Die normalerweise vorhandene Aussicht auf das Rheintal und die gegenüberliegenden Vogesen fiel leider dem wolkenverhangenen Himmel zum Opfer. Aber im Restaurant wartete bereits Kaffee und Kuchen zur geselligen Einkehr und entschädigte für die fehlende Aussicht. Danach ging die Reise wieder mit dem Bus weiter. Und wieder ging es talwärts bis kurz vor Freiburg. Über Kirchzarten, das Himmelreich und das Höllental mit dem berühmten Hirschsprung wurde dann erneut die Schwarzwaldhöhe erreicht, wo die Reise  über Furtwangen, St. Georgen, Triberg nach Villingen-Schwenningen und von dort aus nach Hechingen führte. Eine Einkehr mit Speis und Trank rundete den Ausflug ab. Ehrenvertrauensmann Herbert Braun dankte mit launigen Worten den beiden Reiseleitern für die gelungene Ausfahrt. Nach dem Gesang einiger Wander- und Unterhaltungslieder, Herbert Goller mit seiner steirischen Harmonika und Ernst Hauff mit seiner Mundharmonika sorgten für die musikalische Begleitung, wurde die Heimfahrt nach Pfullingen angetreten.