Frühwanderung ins Blaue – Rund um Trochtelfingen

Zur traditionellen Frühwanderung ins Blaue mit dem Schwäbischen Albverein Pfullingen machten sich am Sonntag, 12.08., 16 Wanderer bei bestem Sommerwetter auf den Weg nach Trochtelfingen. Vom Schloss aus startete man zuerst durch die romantische und historische Innenstadt am Ratsbrunnen vorbei zum Marktbrunnen, um von dort auf dem Kreuzweg zur Burgkapelle zu wandern. Dieser recht steile Pfad brachte den Kreislauf der meisten Wanderer trotz morgendlich frischer Temperaturen gleich ordentlich auf Touren. Nach einem Blick hinab auf Trochtelfingen, der Besichtigung der Burgkapelle und einer kurzen Pause wanderten die Gruppe weiter um den Galgenberg herum zur „Langen Halde“. Vorbei am Haus Sonnenhalde führte der Weg nun zu den sogenannten „Kuhlöchern“. Diese Höhlenruine birgt auch reichlich eingelagerten Dolomitsand, welcher in früheren Zeiten als „Stubensand“ abgebaut und verkauft wurde, was der damaligen Landbevölkerung einen bescheidenen Nebenverdienst ermöglichte. Auf dem weiteren Weg gelangten die Wanderer an der Reithalle vorbei zum „Hennenstein“ mit seiner Kapelle aus dem 14. Jahrhundert und einer Einsiedlerklause. Der letzte Teil der Tour führte nun wieder ins Tal hinab zur Seckach, welche man überquerte um noch ein Stück ins Schelmental einzubiegen. Auf halber Höhe des Vogelberges entlang mit prächtiger Aussicht auf Trochtelfingen, Schloss und dem „Dicken Turm“ gelangten die Wanderer wieder Richtung Stadtkern und zum Ausgangspunkt dieser Tour. Helmut Barthold bedankte sich bei den Wanderführern für diese gelungene Wanderung, die beim „Sauerbrunnenhock“ in Kleinengstingen ihren Abschluss fand.