Altenfahrt in den Herbst

Die Ortsgruppe hatte zu ihrer traditionellen Altenfahrt in den Herbst und zum Wein eingeladen. Mit einem vollen Bus fuhren die Organisatoren Gerhard Stolz und Doris Sautter „ins Blaue“. Über Grafenberg, Reudern, Göppingen und Rechberghausen wurde das Kloster Lorch erreicht. Dieses wurde im Jahr 1102 vom Herrschergeschlecht der Staufer als Hauskloster gegründet und vom Orden der Benediktiner betreut. Kurz nach Lorch wurde dann der Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald erreicht. Dazu gehören auch die Löwensteiner Berge, der Murrharder Wald, der Mainhardter Wald, die Limpurger und Ellwanger Berge sowie das Ziel der Reisegruppe, der Welzheimer Wald. Unterwegs konnten sie sich an den herbstlich gefärbten Blättern erfreuen. In Welzheim wurde dann eine Kaffeepause eingelegt. Auf der Weiterfahrt wurde auch das größte archäologische Denkmal Deutschlands, der Limes entdeckt. Reste von Wachtürmen und Kastellen lagen auf dem Weg zum Ebnisee. Die Albvereinler umrundeten den 13 ha grossen Schwellsee, den sie um diese Jahreszeit fast für sich allein hatten. Der 1745 für die Flößerei angelegte See wurde immer nach der Schneeschmelze geöffnet, um das Holz über die Wieslauf, Rems und den Neckar nach Waiblingen zum königlichen Holzwasen zu befördern. Dann setzten die Pfulllinger ihre Fahrt fort. Über Ebni und Althütte fuhren sie das Igelsbachtal hinunter nach Klaffenbach. Dabei erhaschten sie Blicke auf die Viadukte der Schwäbischen Waldbahn. Entlang der Wieslauf wurden kleine Orte wie Schlechtbach, Michelau und Miedelsbach durchfahren, bevor in Schorndorf wieder das Remstal erreicht war. In Winterbach wurde in Schmieg´s Remsbesen noch deftige Hausmannskost konsumiert. Auf der Fahrt ins Echaztal unterhielt Herbert Goller mit seiner Mundharmonika die Albvereinler.  Gisela Hummel bedankte sich am Schluß namens der Teilnehmer für den gelungenen Ausflug.

Herbstwanderung „Zu den warmen Quellen“

Zur Herbstwanderung der OG Pfullingen „Zu den warmen Quellen“ trafen sich am Sonntag, 19. Oktober bei bestem Wanderwetter 26 interessierte Wanderer*innen. Unter der Führung von Ulrich Rall und Gerhard Spardella begab sich die Gruppe in Fahrgemeinschaften nach Untermarchtal zum Ausgangspunkt der Tour. Entlang der Donau und am Aussichtspunkt Kreuzfels vorbei führte der Weg nach Algershofen zu den warmen Quellen am südwestlichen Ortsrand. Das artesisch aufsteigende Wasser kommt aus ca. 170 m Tiefe, tritt in mehreren Spalten aus mit einer konstanten Temperatur von 16°C und bildet einen langen und mehrere Meter breiten Quellteich. Als kleiner Bach fließt das Wasser nach ca. 1 km in die Donau. In früheren Zeiten wurde die Quelle als Heilbad genutzt. Nach einer kurzen Pause wurde die Tour fortgesetzt zum nächsten Ziel Munderkingen, alemannischen Ursprungs und 792 erstmals erwähnt. Durch die historische Altstadt und den ehemaligen Stadtgraben gelangten die Wanderer zu einem sonnigen Pausenplatz direkt an der Donau. Nach dieser malerischen Rast wanderte die Gruppe entlang der Donau bis zum Sportgelände und einem Donau-Altarm. Diesem folgend, über Wiesen und Felder und dem südlichen Stadtrand gelangten die Wanderer wiederum an die Donau. Der großen Schleife folgend, an Gütelhofen vorbei, erreichte man wieder den Ausgangspunkt in Untermarchtal. Mit einer gemütlichen Abschlusseinkehr im Gasthaus Adler/Meidelstetten endete dieser erlebnisreiche Wandertag. Thomas Schwaner dankte den beiden Wanderführern für die gelungene Wanderung. (V)

 

 

 

Senioren aktiv

Vom Gestüt Marbach nach Grafeneck
SAV-Senioren-Wanderfreunde trafen sich am Parkplatz Schloßschule, um mit Fahrgemeinschaften zum Parkplatz beim Gestüt Marbach zu fahren.
Zuerst wurde das Gestüt ausführlich besichtigt. Es ging durch die Pferdeställe, wo wir die verschiedenen Rassen bestaunen und auch das Personal bei der Arbeit beobachten konnten. Dann durch den Souvenirladen und hinauf zur Arena, in der 8500 Menschen Platz finden zur „Hengstparade“ und zu anderen Veranstaltungen. Danach konnten wir noch in die große Reithalle gehen in der „Marbach Classcis“ stattfindet. Das Gestüt, mit den Standorten Offenhausen, St. Johann und Marbach hat ca. 550 Pferde.  Auf dem Weiterweg kamen wir noch an Julmunds Grab vorbei. Julmund war der erste Trakener Hengst mit dem, nach dem zweiten Weltkrieg, die Trakenerzucht aufgebaut wurde. Dann folgten wir einem Feldweg und kamen am „Military“ Reitplatz, heute Vielseitigkeitsreiten genannt, vorbei. Es entstand eine Diskussion im Anblick der mächtigen Hindernisse über die die Pferde mit Reiter springen müssen. Weiter ging es querfeldein bis zum Anstieg nach Grafeneck. Beim Schloss Grafeneck machten wir die große Pause, mit schönem Blick Richtung Marbach. Das Schloss und die ganzen Heimanlagen gehört seit 1928 der Samariterstiftung Stuttgart. Anschließend gingen wir noch in die Gedenkstätte der Tötungsanstalt Grafeneck und auf den Friedhof. Durch schöne Baumalleen ging es zum Husarensprung und auf teils schmalem Pfad zurück über Schelmenbühl zum Parkplatz Gestüt Marbach. Zur gemütlichen Abschlußeinkehr bei Kaffee und Kuchen begab man sich in eine Bäckerei in Gomadingen.