Schwarzwald-Wanderung „Steile Karwand“

40 frohgelaunte Wanderer machten sich im September mit dem Bus auf den Weg in den Schwarzwald, zu der die Ortsgruppe Pfullingen des Schwäbischen Albvereins eingeladen hat. Das „Sternedorf“ Baiersbronn mit 15465 Einwohnern empfing die Gruppe bei strahlendem Sonnenschein. Direkt an der Grenze zu Baden gelegen, erstreckt sich das weitläufige Gemeindegebiet über mehrere Täler und 9 Ortsteile. Vom Parkplatz Sesselbahn (nicht mehr im Betrieb) verlief der Weg auf schattigem, gemütlich (na ja) ansteigenden Pfad hinauf zum See. Begleitet wurden die Wanderer durch das leise Plätschern des Sankenbachs. Der See selbst, einer von 5 Karseen der Gemeinde Baiersbronn, entstand in der letzten und vorletzten Eiszeit. Beeindruckt von dem Anblick mit einem Feuchtwiesengebiet das seltenen Tier- und Pflanzenarten Lebensraum bietet, gings zur Mittagsrast unterhalb der „Steilen Karwand“. Sie erhebt sich gewaltig und läßt den Sankenbach aus 40m hohen, zweistufigem Wasserfall in den See stürzen. Einem Unwetter im Juli geschuldet war die Begehung der Karwand leider nicht möglich und Plan B kam zum Einsatz. Der weitere Streckenverlauf führte zu einem Wildgehege, wo friedlich äsendes Rot-und Dammwild bestaunt werden konnte. Von da an gings bergauf. Über einen Steilaufstieg durch dichte Wälder wurde die Höhe des Stöckerkopfs erreicht. Die Einkehrmöglichkeit in der Glasmännlehütte wurde im Anschluß sehr gerne in Anspruch genommen, gespickt mit einem tollen Blick auf Baiersbronn und das Murgtal. Da schmeckte der Gipfelschnaps um so besser. Der Abstieg erfolgte über einen schmalen Pfad der gute Trittsicherheit und Konzentration erforderte. Dies wurde mit Bravour gemeistert. Eine Ausweichmöglichkeit wurde gerne in Anspruch genommen. Die Abschlußeinkehr in der „Blume“ in Buhlbach bleibt in bester Erinnerung. Wieder zurück in der Heimat bedankte sich Martin Hipp bei den Wanderführern Thomas und Sylvia Schwaner für diese tolle und erlebnisreiche Wanderung bei bestem Wetter.

 

 

 

Mittwoch-Träbbler nach Grafeneck

Am 22. August trafen sich 19 Radfahrer zur Radtour der OG Pfullingen nach Grafeneck. Bei angenehmem Wetter ging es zunächst steil bergauf zum Oberen Lindenhof. Auf der Albhochfläche rollte die Gruppe entspannt durch das Lonsinger Tal nach Gomadingen, wo sie sich eine Kaffeepause gönnte. Von dort ging es über Steingebronn und am Flugplatz Eisberg vorbei zur Fauser Höhe. Nach einem kurzen Zwischenstopp, bei dem sich die Teilnehmer auf dem dortigen Ponyhof umsahen, war es nur noch ein kurzes Stück bis nach Grafeneck. Hier erhielten die Radfahrer eine kleine Einführung in die wechselvolle Geschichte Grafenecks: von der ehemaligen Burg über das Jagdschloss und das barocke Schloss mit Opernhaus bis hin zu Verfall und Abriss einiger Gebäude. Später diente das Anwesen als Forsthaus und befand sich in Privatbesitz, bevor es 1928 von der Samariterstiftung übernommen wurde. Während des Dritten Reichs wurde Grafeneck zur Tötungsanstalt. Heute befindet sich dort wieder eine Einrichtung der Samariterstiftung für Behindertenhilfe und Sozialpsychiatrie. Nach dem Besuch der Gedenkstätte, die an die mehr als 10.600 geistig bzw. psychisch beeinträchtigten Menschen erinnert, die hier im Dritten Reich als „unwertes Leben“ ermordet wurden, wurde am Schloss eine Mittagspause eingelegt und das mitgebrachte Vesper verzehrt. Anschließend blieb noch genügend Zeit, sich auf dem Gelände umzusehen und das Dokumentationszentrum zu besichtigen.
Auf dem Rückweg über Marbach und Großengstingen ließ man die Radtour auf dem Schönberg beim Albvereinstag gemütlich ausklingen.

Mittwochs-Träbbler Tagesausfahrt

Am 22. August trafen sich 19 Radfahrer zur Radtour der OG Pfullingen nach Grafeneck. Bei angenehmem Wetter ging es zunächst steil bergauf zum Oberen Lindenhof. Auf der Albhochfläche rollte die Gruppe entspannt durch das Lonsinger Tal nach Gomadingen, wo sie sich eine Kaffeepause gönnte. Von dort ging es über Steingebronn und am Flugplatz Eisberg vorbei zur Fauser Höhe. Nach einem kurzen Zwischenstopp, bei dem sich die Teilnehmer auf dem dortigen Ponyhof umsahen, war es nur noch ein kurzes Stück bis nach Grafeneck. Hier erhielten die Radfahrer eine kleine Einführung in die wechselvolle Geschichte Grafenecks: von der ehemaligen Burg über das Jagdschloss und das barocke Schloss mit Opernhaus bis hin zu Verfall und Abriss einiger Gebäude. Später diente das Anwesen als Forsthaus und befand sich in Privatbesitz, bevor es 1928 von der Samariterstiftung übernommen wurde. Während des Dritten Reichs wurde Grafeneck zur Tötungsanstalt. Heute befindet sich dort wieder eine Einrichtung der Samariterstiftung für Behindertenhilfe und Sozialpsychiatrie. Nach dem Besuch der Gedenkstätte, die an die mehr als 10.600 geistig bzw. psychisch beeinträchtigten Menschen erinnert, die hier im Dritten Reich als „unwertes Leben“ ermordet wurden, wurde am Schloss eine Mittagspause eingelegt und das mitgebrachte Vesper verzehrt. Anschließend blieb noch genügend Zeit, sich auf dem Gelände umzusehen und das Dokumentationszentrum zu besichtigen.
Auf dem Rückweg über Marbach und Großengstingen ließ man die Radtour auf dem Schönberg beim Albvereinstag gemütlich ausklingen.

 

 

Ferienwanderung Bodensee

Bei der diesjährigen „Ferienwanderung am Bodensee“ des Albvereins Pfullingen fuhren 50 Teilnehmer nach Bodman. Bei sehr heißen Temperaturen brachte sie der Bus zum historischen Wassertürmle, dem Ausgangspunkt der Wanderung. Einige wenige Teilnehmer zogen es vor, in Seenähe zu bleiben. Bei einem Spaziergang konnten sie einen Blick über den Zaun auf die Skulpturen im Garten des Künstlers Peter Lenk werfen und anschließend die Parkanlage am Schloss Bodman besuchen. Die Wanderer machten sich auf den Weg hinauf zur Hochfläche des Bodanrücks. Im schattigen Wald führte der schmale Weg in Serpentinen hinauf zum Kloster Frauenberg. Von dort aus eröffnete sich ein herrlicher Blick über den Bodensee. Nach einem steilen Anstieg war die Hochfläche erreicht. Nun wurde Ausschau nach der hier lebenden Bisonherde gehalten – zunächst vergeblich. Während viele Teilnehmer direkt in die Gartenwirtschaft der Bison-Stube einkehrten, machten sich einige auf die Suche nach den Bisons und wurden schließlich fündig. Andere suchten sich ein schattiges Plätzchen für ihre Mittagsrast. Da die Bootsfahrt bereits auf die Gruppe wartete, musste bald wieder mit dem Abstieg nach Bodman begonnen werden. An der gut erhaltenen Ruine Alt-Bodman bot sich den Wanderern noch einmal ein fantastischer Blick auf den Bodensee und die umliegende Landschaft. Nach einer entspannten Bootsfahrt erreichten die Teilnehmer Sipplingen. Dort blieb bis zur Rückfahrt mit dem Bus noch etwas Zeit zur freien Verfügung. Als Abschluss der Wanderung kehrten die Teilnehmer unterwegs noch gemütlich ein.

 

 

 

Radtour der „Mittwochs-Träbbler“ zum Wasserberghaus

Am Samstag, den 27. Juni 2026, brachen 10 Radler der „Mittwochs-Träbbler“ zu ihrer zweitägigen Fahrradtour auf. Die Hinfahrt verlangte den Radlerinnen und Radlern angesichts der schweißtreibenden Hitze einiges ab. Dennoch ließ sich die Gruppe die gute Laune zu keinem Zeitpunkt nehmen. Nach einer sportlichen und landschaftlich reizvollen Fahrt erreichte die Gruppe gegen 17:00 Uhr wohlbehalten das Etappenziel: das idyllisch gelegene SAV Wanderheim Wasserberghaus. Belohnt wurden die Anstrengungen des Tages mit einem unvergesslichen, stimmungsvollen Abend direkt am Albtrauf, wo die Gruppe bei kühlen Getränken und bester Aussicht den spektakulären Sonnenuntergang genoss.
„Entspanntes Rollen am zweiten Tag“ – Nach einer erholsamen Nacht auf der Höhe starteten die Pfullinger Ausflügler am darauffolgenden Morgen um 09:30 Uhr zur Rückreise. Obwohl das Thermometer rasch wieder in die Höhe kletterte, gestaltete sich das Streckenprofil auf dem Rückweg deutlich gnädiger und bot spürbar weniger Steigungen als der Vortag. Ein perfekter Zwischenstopp gelang der Gruppe auf dem Heimweg im Naturfreundehaus Falkenberg in Metzingen. In geselliger Runde wurde dort eingekehrt, um sich für die letzte Etappe zu stärken und die Eindrücke der vergangenen Stunden Revue passieren zu lassen. Gegen 16:30 Uhr erreichten alle Teilnehmer erschöpft, aber glücklich und voller schöner Erinnerungen wieder ihren Ausgangspunkt in Pfullingen.

 

Orchideenwanderung

Zu einer Orchideenwanderung am 14.Juni 2026 der OG Pfullingen hatten sich 29 Interessierte am Parkplatz Hämmerle bei bestem Wetter eingefunden. Thomas Kazmaier von der Arbeitsgemeinschaft Naturschutz führte die Gruppe mit seinem umfangreichen Pflanzenwissen durch das Naturschutzgebiet Kugelberg. In einer Einführung erläuterte er die Merkmale und Besonderheiten der weltweit vorkommenden Orchideenarten. Die winzigen Samen der Orchideen benötigen nach Beginn der Keimung einen Wirtspilz zur Ernährung, da die Samen selbst aufgrund ihrer Größe nicht ausreichend Nährstoffe zur Verfügung stellen können. Diese besondere Anforderung setzt eine ökologisch intakte Umgebung voraus. Über den Pfullinger Wasen gelangte die Gruppe zur Orchideenwiese am Pfullinger Sonnenbau. Ein vorgegebenes, umfangreiches Netz mit schmalen Pfaden ermöglichte die Erkundung ohne die Pflanzen unkontrolliert zu zertreten. Die schiere Größe der Gruppe auf den schmalen Wegen verhinderte gelegentlich, dass alle Teilnehmer in gleichem Maße den Ausführungen von Thomas Kazmaier folgen konnten. Trotzdem konnte jeder einen Eindruck von der einzigartigen Magerwiese mit ihrer Pflanzenvielfalt und vielen, oft versteckt vorkommenden heimischen Orchideenarten mit nach Hause nehmen. Über das Streuobstgebiet unterhalb des Ursulaberges gelangte die Gruppe wieder zum Ausgangspunkt zurück. Die Wanderung endete mit einer gemeinsamen Einkehr.

 

Senioren „Hochgehütet“

21 Senioren des Schwäbischen Albvereins  OG Pfullingen machten sich am 11. Juni auf den Premium Wanderweg Hochgehütet.
Noch bei Regen machte sich die Gruppe mit Fahrgemeinschaften auf nach Münsingen. Auf dem Parkplatz angekommen hatte Petrus ein Einsehen und die Sonne kam heraus. Der Wanderweg ist einer der ursprünglichsten der „Hochgehberge“. Auf herrlichen Wiesenwegen ging es zum ersten Aussichtspunkt „Heutalblick“. Danach ging es auf einem steilen Pfad hinab bis zur Bahnlinie, wo tatsächlich ein Schienenbus nach Ulm vorbei kam. Nun wanderte die Gruppe entlang der Bahnlinie bis zum Schützenhaus, wo ein schöner Weg wieder hinauf führte. Entlang des Weges gab es riesige alte Bäume zu bestaunen bis zum Halt am Aussichtspavillon. Hier wurde bei Hefezopf und Eierlikör eine Pause eingelegt. Weiter führte die Tour durch das Arboretum, vorbei an der „Dreifelderwirtschaft“ und zurück zum Ausgangspunkt bei der Hopfenburg.  Die schöne Wanderung wurde mit einer Einkehr bei leckerem Essen abgeschlossen.

Altenfahrt in den Frühling

Bei trockenem aber kühlem Wetter machten sich unter der Leitung von Gerhard Stolz und Doris Sautter eine stattliche Zahl Mitreisender mit dem Bus auf zu einer Fahrt ins Blaue. Die ersten nicht so bekannten Orte waren der Lochenpaß, Hausen am Tann, Weilen unter den Rinnen und Deilingen. Auf der Weiterfahrt nach Gosheim erfuhren die Teilnehmer Wissenswertes über die 10-Tausender der Alb, auch Hohe Schwabenalb genannt. Weiter ging es über Wilflingen hinunter ins Primtal und wieder hinauf in die Region Schwarzwald-Baar-Heuberg. In Trossingen war schließlich das Etappenziel erreicht. Im Jahr des Akkordeons war nun das Deutsche Harmonika-Museum von Interesse. Unter kundiger Führung wurden den Teilnehmern die vielen Mundharmonikas und Akkordeon-Instrumente nahegebracht. Auch die wechselhafte Gesichte der Firma Matthias Honer, die im Jahr 1938 rund 5000 Beschäftigte hatte wurde erläutert. Vor allem die visionäre Einrichtung von über 30 Filialen, die in den Gemeinden auf dem Heuberg in eigenen Zweigwerken Teile für  Instrumente produzierten, beeindruckte die Pfullinger. Nach dem Durchgang konnten sie sich gleich anschließend im Museum bei Kaffee und hervorragendem Hefezopf stärken. Weiter ging die Fahrt über Villingen ins Kirnbachtal. Hier konnten sich die Teilnehmer kurz die Füße vertreten. Am Kloster Maria Tann erfuhren sie von Gerhard Stolz die verschiedenen Funktionen des weltlichen Bauwerkes, bevor diese schließlich von der Schulbruderschaft übernommen wurden. Der Heimweg führte zuerst ein kurzes Stück der Brigach entlang. Dann wurde das Schiltachtal erreicht, in dem viele typische Schwarzwaldhöfe zu sehen waren. Beeindrucken waren auch die vielen Wiesen, die mit dem Hahnenfuß ein leuchtendes Gelb darboten. Im Nägelehaus auf dem Raichberg fand der gesellige Abschluß statt. Gisela Hummel bedankte sich am Schluß namens der Teilnehmer für den gelungenen Ausflug.

 

Mittwochs-Träbbler durch das Schaichtal

Wenn die „Mittwochs-Träbbler“ des Schwäbischen Albvereins Pfullingen zur Tour laden, spielt meist auch der Wettergott mit. Bei strahlendem Sonnenschein und besten äußeren Bedingungen trafen sich am Samstag ,dem 09. Mai 19 motivierte Radbegeisterte aus Pfullingen und machten sich auf den Weg, um eines der schönsten Reviere der Region zu erkunden: das idyllische Schaichtal. Naturerlebnis auf zwei Rädern. Zunächst führte der Weg auf verkehrsarmen Straßen zum Naturbeobachtungsstand Seebachtal, hinter Sondelfingen. Weiter ging es zur alten Weberei, einer Eventlokation im Neckartal und dann führte die Route die Gruppe tief in den Naturpark Schönbuch. Das Schaichtal bestach dabei einmal mehr durch seine sanften Wasserläufe und die unberührte Flora und Fauna. An einer idyllischen Grillstelle legten wir eine Vesperpause ein, dann ging es weiter. Die 19 Teilnehmer genossen die Fahrt auf den gut ausgebauten Wegen, die Wald und Wiesen in perfekter Harmonie verbinden. Geselliger Abschluss war in der Waldschenke Reutlingen nach den sportlichen 57 Kilometern durfte die Belohnung natürlich nicht fehlen. In gemütlicher Runde und bei bester Laune ließen die Radler den Tag Revue passieren. Die letzten 5 km führten über den Schönen Weg, mit toller Aussicht zur Schwäbischen Alb zurück in unsere Heimat Pfullingen. Das Fazit der 19 Teilnehmer fiel durchweg positiv aus: Eine gelungene Mischung aus Bewegung an der frischen Luft, beeindruckender Natur und toller Gemeinschaft. Die Mittwochs-Träbbler beweisen damit einmal mehr, dass das Fahrradfahren in der Gruppe am meisten Freude bereitet – besonders, wenn das Ziel so lohnend ist wie das Schaichtal.

4 Tage auf dem HW7

Mehrere Mitglieder der OG Pfullingen hatten den Wunsch, den HW 7 zu erwandern. Dieser  führt  von Lorch im Remstal auf 232 km Länge bis nach Friedrichshafen. Dabei werden Mittelgebirgszüge, karge Hochflächen der Alb, die weiten Riedlandschaften Oberschwabens durchstreift und letztendlich kann man das besondere Flair des Bodensees geniessen. Nun ging es kürzlich mit dem Zug nach Lorch. Unter der Leitung von Gerhard Stolz begann die Wanderung in Lorch mit einem kurzen, steilen Anstieg. Auf der Hochfläche angekommen zeigte sich schon der Hohenstaufen. Unterwegs tangierten die Wanderer das Kaisersträßle, eine historische Ost-West-Verbindung, die über den Höhenrücken des Schurwaldes führt. Die staufischen Kaiser nutzten diesen  Weg für ihre Ritte vom Hohenstaufen nach Waiblingen. Das erste Etappenziel war das Wäscherschloß, eine Burg aus der Stauferzeit. Von hier ging es weiter durch das idyllische Beutental und hinauf nach Maitis, das zu Füßen des Hohenstaufen liegt. In Serpentinen wurde dann das letzte Stück zu den Mauerresten der Stammburg der Staufer erklommen. Bekanntester Herrscher war wohl Kaiser Friedrich I. der auch den Beinamen Barbarossa erhielt. Der Zeugenberg bietet einen Rundumblick in nahezu alle Richtungen. Nach einem überwältigenden Ausblick stiegen die Pfullinger wieder ab und erfreuten sich an den blühenden Obstbäumen. Ein kurzes Stück Weg führte noch durch die wildromantische Sauklinge und bald war Göppingen erreicht, wo die Wanderer erstmals übernachteten. 

Am 2. Tag wanderten die Albvereinler von Göppingen über freie Landschaften bis Bad Boll. Da es an diesem Tag doch ziemlich windig und kühl war, verlegten sie ihre Vesperpause kurzerhand ins Kurhaus Bad Boll. Über Eckwälden und durch das NSG Teufelsloch wurde der Albtrauf erreicht. An der nächsten Übernachtung vorbei stiegen die Pfulinger noch in Serpentinen hinauf zum Bosler. Hier verläuft der Albnordrandweg und der Hauptwanderweg 7 auf gleicher Route. Dort oben bot sich noch eine schöne Aussicht auf´s Albvorland und die Kaiserberge. Ein  Gedenkstein erinnert an die 17 Toten von 10 Flugzeugen, die von 1931 bis 1979 am Boßlerhang zerschellten. Mittels Autotransport ging es dann wieder hinunter nach Kaltenwang. Am anderen Morgen brachte der Shuttleservice die Wanderer wieder hinauf zum Albtrauf.

An den Jahrhundertsteinen, ein modernen Denkmal bestehend aus Steinmonolithen, gestiftet von der Unternehmerfamilie Moll begann die 3. Etappe. Hier wurden die Pfullinger vom Hauptfachwart Wandern, Eberhard Fritz, erwartet, der ihnen viel Wissenswertes auch über die Umgebung erzählte. Zum Abschied überreichte er jedem Teilnehmer ein Gruibinger Maiböckle. Die  nun folgende Wanderroute verlief auf schmalen Traufpfaden bis zum Parkplatz Eckhöfe. Über Bläsiberg gelangten die Wanderer zur Kreuzkapelle. Eine Gräfin von Helfenstein ließ 1626 dort ein Kruzifix errichten und 1825 erbauten die Wiesensteiger Bürger die Kapelle. Auf attraktivem und anspruchsvollen Naturpfad erfolgte der Abstieg nach Wiesensteig im Filstal.  Nächstes Ziel war der Filsursprung, eine typische Karstquelle. Über Treppenstufen wurde die Schertelshöhle erreicht. Hier erlebten die Pfullinger eine Überraschung. Trotz noch nicht offiziell geöffneter Höhle durften sie auf eigene Faust die 250 m langen Höhlengänge erkunden. Einem Trockental folgend wurde dann wieder die Hochfläche der Alb erreicht und damit Westerheim, die letzte Übernachtung. 

Der 4. Tag brachte die Wanderer quer auf die Hochfläche der Münsinger und Blaubeurener Alb. An der Laichinger Tiefenhöhle vorbei gelangten die Wanderer zur Sontheimer Höhle, der ältesten Schauhöhle Deutschlands. Diese war aber zum Schutz der Fledermäuse noch geschlossen.  Bald war Justingen erreicht. Eine Stele vor dem Portal der  St. Oswald Kirche erinnert an die staufische Geschichte des Ortes. Weiter ging es durch das felsige und wildromantische Bärental. In der dunklen Schlucht beeindruckten vor allem die zu beiden Seiten hoch aufragenden, eigenartigen Felsformationen.  Teils über Stufen wanderten die Albvereinler hinunter nach Hütten im Schmiechtal. Hier endete die 4-tägige Etappenwanderung, die viele neue Eindrücke bescherte.