Halbtagswanderung: „Vom Wasserfall zum Kornbühl“

39 Wanderer trafen sich am Sonntag den 8.4. bei perfektem Wanderwetter zu einer Halbtagstour unter dem Titel „Vom Wasserfall zum Kornbühl“. Unter der Begleitung der Wanderführer Helmut und Elsbeth Barthold führte der Weg vom Parkplatz Kornbühl aus zum Köbele, der in halber Höhenlage umwandert wurde. Von hier hatte man einen herrlichen Blick zum Bühl und über die Quellregion der Woog im Gewann Altegert. Auf dem Erzgrubenweg erreichte die Gruppe den Aufberg, auf dem bis ins 19. Jahrhundert nach Erz gegraben wurde. Von der Burghalde, am Käpfle vorbei, führte der Weg jetzt Richtung Salmendingen mit Blick auf die Lauchert, Melchingen und die Burgruine Melchingen. Am Ortsende von Salmendingen wurde die verdiente Pause eingelegt. Nachdem die erste Hälfte der Tour eher als Genusswandern eingestuft werden konnte, folgte nun der sportlichere Teil. Am Monkberg vorbei führte der Weg hinab Richtung Talheim zum Wangenbach. Dort folgte man dem Weg wieder bergauf um zum sogenannten „Wasserfall“, der Quellregion des Wangenbaches, zu gelangen. Je nach Witterung und Regenmenge ist dieser, im Wesentlichen aus Moos und Kalktuff bestehend, gelegentlich auch trocken. Kurz nach dem Wasserfall erreichten die Wanderer einen alten historischen Steigweg, welcher von Talheim in direkter Linie dem Gelände folgend steil bergauf zur Hochfläche des Heufeldes führt. Hier wurden die Wanderer nochmals richtig gefordert. Nach kurzer Verschnaufpause auf der Hochfläche und noch wenigen hundert Metern Ebene wurde dann der zweite Anstieg zur Salmendinger Kapelle auf dem Kornbühl angegangen. Ein herrlicher Rundblick bei schönstem Sonnenschein setzte ein i-Tüpfelchen auf diese außergewöhnliche Wanderung mit historischen und geologischen Einblicken. Doris Sautter bedankte sich im Namen aller Teilnehmer für diesen gelungenen Sonntag bei den beiden Wanderführern. (v)

Sportliche Tour: Im Land der Schwarz-Weißen

Ins Land der Schwarz-Weißen führte die sportliche Tour der Ortsgruppe Pfullingen des Schwäbischen Albvereins. Mit dem Zug fuhren die 15 Teilnehmer unter der Begleitung von Gerhard Stolz und Doris Sautter nach Bodelshausen. Diese Gemeinde hatte schon in der frühen Neuzeit viererlei ausländische Nachbarn. Zum einen das Fürstentum Hohenzollern-Hechingen, im Norden das Gebiet der Herren von Ow, daran anschließend folgte die Markung des Johanniterordens und zum Schluß noch die vorderösterrreichische Herrschaft Hohenberg. Als im Jahr 1869 die Bahnstrecke nach Hechingen eingeweiht wurde, lag der Bahnhof Bodelshausen auf württembergischem Gebiet und die Abortanlage auf preußischem Boden. So zogen die Pfullinger also in der noch recht kühlen Morgenfrühe auf württembergischem Gebiet los und wanderten zum NSG Altwiesen. Dieses ist vor allem durch seine zahlreichen Feuchtwiesen wertvoll. An den Birkenhöfen vorbei gelangten die Albvereinler zum Mühlbach. Sie folgten dem mäandernden Wasser bis ins Schellentäle. Von hier ging es dann hinauf nach Bechtoldsweiler. Schon beim Waldaustritt gab es einen herrlichen Ausblick auf die Alb. Vom Roßberg bis zum Plettenberg zeigte sich die „blaue Mauer“. Beim anschließenden Abstieg von der Bechtoldsweiler Platte benutzten die Wanderer einen alten Weg, der wieder aktiviert werden soll. Die nächste Station war das Freilichtmuseum Stein. Außerhalb des eingefriedeten Geländes stießen die Pfullinger auf eine Ausgrabung, die ein weiteres Gebäude des Römischen Gutshofes freilegt. Bei strahlendem Sonnenschein ging es nach der Mittagspause weiter durch ein Waldgebiet. Hier war es dann augenscheinlich, daß sich die Wanderer im Land der Schwarz-Weißen befanden. Die Namenschilder der Waldabteilungen waren mit dem schwarz-weißen Wappen der Hohenzollern versehen. Über einen Waldpfad gelangten sie dann hinab ins Ramsbachtal. Hier zeigte ein Gesteinsaufschluß die geologischen Schichten. Am danach folgenden „Kühlen Brunnen“ erfreute die idyllische Umgebung. Kurz vor Rangendingen querten die Pfullinger das Starzeltal und stiegen auf einem langen Hohlweg auf. Dabei erfuhren sie an einer umgestürzten Fichte wie die sogenannten Angsttriebe dieser Bäume aussehen. Nach kurzer Zeit erklommen sie abseits des Weges die Burgstelle Stauffenberg. Hier befindet sich unter anderem ein Gedenkplatz der Familie von Stauffenberg. Zurück auf dem Weg ging es weiter zur Domäne Stauffenburger Hof. Unterwegs konnte noch eine vollautomatische Holzerntemaschine besichtigt werden. Beim Aufstieg zum Schloß Lindich bekamen die Wanderer dann auch die entsprechende Auswirkung auf die Wanderwege zu spüren, die diese Maschinen verursachen. Entlang des Ruheforstes, immer mit einem herrlichen Blick zum Hohenzollern, ging es weiter zum Martinsberg. Über eine schöne Wacholder Heide und am Schluß sogar noch über einen Märchenpfad wanderten die Pfullinger weiter nach Hechingen. Nach der Einkehr im Schützenhaus wurde mit dem Zug die Heimfahrt angetreten. Irmgard Junger bedankte sich bei den beiden Wanderführern für diese geschichtlich und kulturell vielseitige und unterhaltsame 22km-Tour bei allerbestem Wetter.

Lama-Wanderung mit der Familiengruppe

Am 18. März 21018 machte sich die Familiengruppe der Ortsgruppe Pfullingen auf zur Lama-Wanderung nach Ohmenhausen.
Da es in der Nacht geschneit hatte, wurde es auch eine Winter-Wanderung, was allerdings den Lamas Mona Lisa, Luna und Iska, sowie den jungen Lamas Pünktchen und Cuzco nichts ausmachte. Nach dem ersten kennenlernen am Stall ging es mit Frau Schaich dann los. Den 20 Erwachsene und 13 Kinder hat es riesigen Spass gemacht die Tiere führen. Allerdings waren die 2 Jungtiere Pünktchen und Cuzco noch etwas eigenwillig und mussten sich erst an die große Gruppe gewöhnen. Nach geraumer Zeit und gelegentlichem „Beschnuppern“ ging es dann doch recht gut.
Die Wanderung führte durch herrliche Landschaft mit Blicken auf den Georgenberg , die Achalm sowie auf den Rossberg. Jedes Kind durfte mal führen und nach 2 Stunden waren alle wieder am Stall angekommen. Dort gab es eine kleine Stärkung und warme Getränke für alle.
Die Kinder waren begeistert und alle waren sich einig dass dies ein toller Nachmittag war.

Erlebniswanderung: Bergtour Stuttgart

Auf eine Bergtour nach Stuttgart begab sich der Schwäbische Albverein Pfullingen mit den Wanderbegleitern Thomas und Sylvia Schwaner. Zunächst wanderten die 35 Wanderfreunde kreuz und quer durch den Schloßgarten in Richtung Mineralbad Leuze. Schwimmen in stark kohlesäurehaltigem und chlorfreiem Mineralwasser hat in Stuttgart, der größten Mineralwasserstadt Westeuropas, eine über 150-jährge Tradition. Mineral- und Heilquellen speisen Schwimmbecken, Therapieeinrichtungen und öffentliche Trinkbrunnen im Bad Leuze, Bad Berg und Mineralbad Cannstatt. Weiter gings vorbei am Rosengarten, welcher der Großfürstin Olga von Rußland und Gemahlin des württembergischen Königs als Rückzugsort diente, zur Villa Berg. Als Landhaus wurde diese im Jahr 1853 eingeweiht. Das Herz der Villa war der zwei Stockwerke hohe Ballsaal mit seinen vergoldeten französischen Kaminen. Im Obergeschoß befanden sich Wohnräume. Neben der Orangerie ließ Königin Olga eine kleine Villa errichten. Im 2. Weltkrieg wurden beide Gebäude zerstört. 1949 hat sich der Süddeutsche Rundfunk das Gelände angeeignet. Seit 2007 ist die Villa wieder im Besitz der Stadt. Die Tour führte weiter nach Gaisburg durch die Parkanlage „Am Klingenbach“ und weiter bergauf durch die Schrebergartenanlage Richtung Buchwald, wo nach schweißtreibendem Anstieg bei frühlingshaften Temperaturen im Biergarten „Ratze“ eine verdiente Pause eingelegt wurde. Frisch gestärkt führte die Tour weiter zum Frauenkopf, am Fernmeldeturm vorbei über die Geroksruh zum Bopser. Der Name verbindet den Stadtteil und den Berg, auf dessen höchster Stelle der Fernsehturm thront. Das nächste Ziel war der Aussichtspunkt Schillereiche, die im Jahr 1865 gepflanzt wurde und an den Dichter Friedrich Schiller erinnern soll. Ein weiterer Aussichtspunkt folgte beim Teehaus im Weißenburgpark. Das Teehaus, auf der Halbhöhenlage Stuttgarts gelegen, ist ein denkmalgeschützter Gastronomie-Jugendstil-Pavillon mit großer Terrasse. Im Zuge der Bundesgartenschau 1961 wurde der Park mit neuen Wegen und Terrassen angelegt. Der darunter liegende Marmorsaal, mit seiner einzigartigen Architektur, ist in hervorragend renoviertem Zustand und kann für Veranstaltungen gemietet werden. Nach so vielen herrlichen Ausblicken bei traumhaftem Wetter freute sich die Gruppe auf den Abschluss im Calwer Eck. Doris Sautter bedankte sich bei den Wanderbegleitern für diesen kulturell außergewöhnlich interessanten, erlebnisreichen und informativen Wandertag. (v)

Seniorenwanderung: Stockach-Härten-Ehrenbachtal

Wo wanderten die Senioren des Schwäbischen Albvereins der Ortsgruppe Pfullingen am „Schmotzigen Donnerstag“ hin? Natürlich nach Stockach, allerdings nicht Stockach im Hegau, einer Narrenhochburg, sondern Stockach bei Gomaringen. Die Senioren begaben sich nicht in närrische Hände und entzogen sich auch den närrischen Zuständen ihrer Heimatstadt Pfullingen und erwanderten die Schönheiten unserer nächsten Nachbarschaft.
Der Wintereinbruch mit geringer Schneehöhe am frühen Morgen konnte 20 Pfullinger nicht zurückhalten von einer sonnigen Nachmittagswanderung. Vom Friedhofsparkplatz in Stockach aus startete die gutgelaunte Seniorengruppe auf die „Kaiser- und Keltenrunde“ ins Ehrenbachtal. Nach 300 m Fußmarsch bewunderte die Gruppe den mächtigen Solitärbaum mit dem Namen „Trinklinde“ mit Blick ins Steinlachtal. Karl-Heinz Weng als Wanderführer verköstigte dort die Wanderer mit einem Schnäpsle, sodass die Namensgebung Sinn machte.
Ein Fernblick zur Burg Hohenzollern blieb uns leider wegen des „dunstigen“ Wetters verwehrt. Wir kamen zur Dreikaisereiche und stiegen dann ab ins Ehrenbachtal. Wir machten allerdings noch einen Abstecher zu den „keltischen Grabstätten“, welche 1938 bei Wegearbeiten entdeckt wurden. Die dortige Grabstele selbst wird aufs 8. Bis 7. Jahrhundert vor Christus datiert. Wir folgten dem Ehrenbach flussaufwärts mit seinen vielen Bachschleifen. Eine Stelle benannten wir die „Stockacher Schleife“. Der Fußweg nach Stockach kam in Sicht. Eine Holzbrücke ermöglichte uns den Uferwechsel.
Ein steiler Anstieg durch Wald und Wiesen stand bevor. Wir erreichten Stockach. Bei vielen Altbauten mit ihren geräumigen Vorhöfen fielen uns die historischen Mostpressen auf.
Eingekehrt wurde in die Sportgaststätte Reinenberg von Mähringen. Bei bester Laune klang dort der Wanderausflug aus. Herbert Braun als Ehrenvorsitzender der Ortsgruppe Pfullingen dankte Wanderführer K-H Weng für die Durchführung der Seniorenwanderung.

Mit der Kammermagd durchs Uracher Schloss

Im Residenzschloß Urach hatte sich die OG Pfullingen des Schwäbischen Albvereins zu einer Kostümführung eingefunden. Aus dem Jahr 1480 kam die Kammermagd Barbara, die auf schwäbisch die Albvereinler in diese Zeit mitnahm. Da wurde z.B. aus dem fotografierenden Wanderer „der Hofmaler“. Sie erzählte von der Zeit, als Graf Eberhard die schöne Prinzessin Gonzaga von Mantua nach Urach brachte. Nach der Hochzeit in Italien verschönerte der Graf innerhalb von 6 Jahren sein Schloß. Dann wurde auch in Urach mit einem 4 Tage währenden Fest die Hochzeit gefeiert. Nachdem die Pfullinger dann noch, der damaligen Zeit entsprechend, ins Glaszimmer „geschritten“ sind, erfuhren sie dort die Menüfolge der gräflichen Hochzeit, die 40 Positionen enthielt. Unter der Begleitung von Gerhard Stolz und Doris Sautter wurde dann losgewandert. Das erste Ziel war der Samuelstein, dessen Bedeutung nicht eindeutig geklärt ist. Auf dem Höhenweg gelangten sie dann weiter zur Buchhalde, vorbei am Kloster der evangelischen Bruderschaft Kecharismai. Weiter ging es ein Stück der Erms entlang, bevor die Albvereinler auf den Calverbühl kletterten. Gerhard Stolz erläuterte auf diesem Vulkankegel die Bedeutung des Kirchheimer/Uracher Vulkans. Kurz darauf trafen sie auf die „Hohle Linde“. Dieser Baumriese verblüffte mit seinem gewaltigen Umfang. Über Wiesen und Felder kamen die Wanderer schließlich nach Neuhausen. Hier stärkten sie sich erst, bevor sie mit dem Zug wieder nach Reutlingen fuhren.

Familiengruppe: Taschenlampenführung

Die Familiengruppe der OG Pfullingen vom Schw. Albverein, traf sich am Spielplatz Hägle in Pfullingen zu einer Taschenlampentour. 6 Kinder und 17 Erwachsene und 1 Hund wanderten, in der noch hellen Dämmerung, den Weg „Hinter dem Urschelberg“ entlang und nahmen dann einen Trampelpfad mit Klettereinheit und sehr matschigen Verhältnissen. Nach 45 Min. kamen wir am Spielplatz „Vor dem Ursulaberg“ an und wurden mit einem schönen Feuer empfangen. Es wurden Würste gegrillt und zum Nachtisch gab es Mohrenköpfe und Muffins. Mittlerweile war es dann auch Stockdunkel und wir hatten eine herrliche Sicht auf Reutlingen, Pfullingen und Umgebung. Weiter ging es mit den Taschenlampen, ein Stück den Sagenweg und unterhalb des Waldcafes über die Wiesen in Richtung Elisenweg zurück. Wir nutzen die Dunkelheit und machten mit den Händen Schattentiere auf die Wiese. Mit sehr dreckigen Schuhen und Hosen, aber sehr froh und munter, fanden wir in der Dunkelheit unseren Startpunkt wieder.

Sportliche Tour: Nur 116 m abwärts

Die Ortsgruppe Pfullingen des Schwäbischen Albvereins hatte zu einer sportlichen Tour entlang der Echaz eingeladen. Vom Treffpunkt an den Pfullinger Hallen ging es unter der Begleitung von Gerhard Stolz und Doris Sautter zuerst hinaus zur Urfall. An dieser schon im Jahr 937 erwähnten Stelle teilt sich die Echaz, die in Honau entspringt, in einen 3/8 und 5/8 Kanal. Die 18 Teilnehmer folgten dann dem 5/8 Kanal, der eigentlichen Echaz. Dabei nahmen sie die unterschiedlichsten Anlagen, die mittels Wasserkraft betrieben wurden und teilweise auch heute noch aktiv sind, in Augenschein. An der Schloßbrücke, wo der Eierbach in die Echaz einmündet, wechselten die Wanderer auf die andere Seite. Aufgrund der ergiebigen Regenfälle der vorangegangenen Tage führte die Echaz sehr viel Wasser. Beim Dragonersprung rauschte sie mit Getöse in die Tiefe. Weiter dem Bachlauf folgend gelangten die Albvereinler zum Hochhaus in der Wörthstrasse. Hier gab es auf dem Fußpfad kein Durchkommen mehr und bis zur Einmündung des Arbaches wurde dann der Gehweg benutzt. Ein naturnaher Bereich entlang des Echaz-Ufer Pfades befindet sich zwischen Lindachbrücke und dem Pfennigbrückle. Hier konnten die Pfullinger Stockenten und Gebirgsstelzen beobachten. Dann ging es an der Stadthalle vorbei weiter Richtung Betzingen. In der Emil-Adolff-Strasse konnten die Wanderer einen Gesteinsaufschluß betrachten, der Schieferplatten zeigte. An der ehemaligen Lohmühle gibt es einen kleinen Wasserfall, den sich an diesem Tag ein Graureiher zur Beschaffung seines Essens ausgesucht hatte. Hinter dem Bosch-Areal trafen die Wanderer auf einem Trampelpfad eine Naturoase mitten in Betzingen. Nach dem Durchqueren der Hoffmannschule stießen sie wieder auf die Echaz. Hier befindet sich das sogenannte Schneckenpflaster, das aber aufgrund des hohen Wasserstandes nicht zu sehen war. Dafür erlebten die Pfullinger an der Werner´schen Mühle eine Überraschung. Bezirksbürgermeister Thomas Keck begrüßte die Wandergruppe und hatte für sie extra eine Führung in der denkmalgeschützten Mühle organisiert. Die Gebrüder Werner hatten schon 1893 eine Turbine zur Stromgewinnung installiert und waren damit eine der ersten Elektrizitätswerke in der Region. 2010 hat die Fair-Energie die Mühle für die Stromerzeugung wieder nutzbar gemacht. Nach der Mittagspause im Museum „im Dorf“ ging es dann weiter der Echaz entlang. In Wannweil wechselten die Albvereinler auf die andere Talseite. Dabei mußten sie aber das Waldrandbächle überqueren, was aufgrund des vielen Wasser nicht einfach war. Wanderwart Thomas Schwaner besorgte dann einen „Trittstein“, so daß die meisten trockenen Fußes ans andere Ufer gelangten. Nach dem kleinen Abenteuer ging es auf einem Fußpfad weiter zum Ortsanfang von Kirchentellinsfurt, wo die Wanderer wieder auf den Fluß trafen. Zwischen Bachbett und Gärten verlief der Weg auf einem schönen Uferpfad bis zu einem stillgelegten Fabrikschornstein. Dann mußten die Albvereinler noch Industriegelände durchqueren, bevor sie dann an einer idyllischen Stelle auf die Einmündung der Echaz in den Neckar trafen. Bei der Einkehr in der wenige Meter entfernten „Fischerkischd“ waren sich alle einig, daß keiner so viel Natur entlang der Echaz zwischen Pfullingen und Kirchentellinsfurt erwartet hatte.

Auftaktwanderung

Zur Auftaktwanderung im neuen Jahr trafen sich am Samstag, 5. Januar, 29 Wanderer zu einer Tour in die Geschichte des Zeugenberges Achalm mit ihrem vorgelagerten Ausläufer „Scheibengipfel“. Bei bestem Wetter wanderte die Gruppe vom Südbahnhof aus durchs Betzenried und auf dem Ritterweg durchs Esch, der ehemaligen Domaine, bis zur Höhengaststätte. Bei dem unerwartet sonnigen Wetter und dem steilen Anstieg kamen die meisten Teilnehmer der Gruppe ordentlich ins Schwitzen. Von hier oben erfreute man sich an dem herrlichen Ausblick über das Arbach-, Echaz- und Neckartal. Auf dem Achalmsträßle gings weiter bis zum Scheibengipfel. Dort wurde zuerst auf den Geburtstag einer Teilnehmerin angestoßen und bei leckeren Spezereien geplaudert und gescherzt. Nach dieser angenehmen Entspannung erläuterten die Wanderführer die Herkunft des Namens „Achalm“ und „Scheibengipfel“ sowie die frühe Besiedlung des Berges. Nach diesem geschichtlichen Input begab sich die Gruppe auf dem alten „Ranscheibenwegle“ und über die Sommerhalde hinab nach Reutlingen. Entlang der alten Eisenbahntrasse wanderte man zurück zum Südbahnhof. Helmut Barthold bedankte sich im Namen der Teilnehmer bei den Wanderführern Gerhard Spardella und Ulrich Rall für diese sonnige und unterhaltsame Tour. (v)