Familiengruppe – Wanderung zwischen den Jahren

Die traditionelle Wanderung der Schönbergbande des Schwäbischen Albvereins Pfullingen „zwischen den Jahren“ startete in diesem Jahr am Ruoffseck. Bei herrlichem Wanderwetter begab sich die Gruppe auf eine abwechslungsreiche Tour, bei der gleich zwei Geocaches erfolgreich gesucht und gefunden wurden. Beim ersten Geocache waren Aufmerksamkeit und Kombinationsgabe gefragt: Grenz- und Markierungssteine sowie Wandertafeln mussten entdeckt und untersucht werden um daraus die richtigen Zielkoordinaten zu ermitteln. Während die Kinder kaum zu bremsen waren (und einen Hinweis überrannten) übernahmen die Erwachsenen die Buchstabenwert-Berechnung. Eine kurze Pause mit weihnachtlichem Gebäck – teilweise sogar mit Goldstaub verfeinert – bot Gelegenheit zum Durchatmen, bevor das Final des ersten Geocaches zügig gefunden wurde. Anschließend führte der Weg über die Won-Wiesen zum zweiten Geocache. Über sonnige Waldwege kehrte die Gruppe schließlich zum Ausgangspunkt zurück. Die gelungene Mischung aus Bewegung, Rätselspaß und Geselligkeit machte die Wanderung zu einem besonderen Erlebnis zum Jahresausklang.

Abschlusswanderung

Es ist geschafft, das Wanderjahr 2025 ist vollbracht. 22 Wanderlustige begaben sich am 7. Dezember auf den 1. Teil des Sonnenbühler Grenzgängerweges. Nach dem Start in Erpfingen wurde als erstes die Erpfquelle in Augenschein genommen. Von diesem kleinen romantischen Kleinod fließt die Erpf durch den Kurgarten und später in die Lauchert. Weiter am Weg lag das Ostereiermuseum. Das Museum feierte 2018 25-jähriges Jubiläum. Es beherbergt über 1000 Ausstellungsstücke in einzigartigen Farben,Formen und Techniken. Während der Öffnungszeiten finden regelmäßig Sonderausstellungen, Küntslermärkte und weitere Veranstaltungen statt. Auf dem Bärenhöhlenweg, gespickt mit schönen Blicken auf die Umgebung, gelangte die Gruppe auf den Sonnenbühler Grenzgängerweg und im Anschluß durch herbstliche Waldwege an die Bärenhöhle. Erst 1949 wurde sie entdeckt und für Besucher geöffnet. Auf einer Länge von 292 Metern erschließt sich eine vielfältige Ur- und Unterwelt. Die Temperatur beträgt ganzjährig 8-10 Grad. Bestens versorgt mit Giselas Bredla und Utes Schnaps gings gemütlich weiter durch die albtypische Kuppenlandschaft, Laubwäldern und sanft hügeligen Wiesen und Feldern. Die Kaffeepause wurde im Rosencamping eingelegt. Im weiteren Verlauf gings vorbei am ersten verwitterten Grenzstein. Die Grenzsteine  trennten rund 200 Jahre lang die Gebiete Württemberg/Hohenzollern und Preußen. Auch heute  trennt sie die Landkreise Reutlingen und Zollernalb. Nach der  historischen Grenze ist auch eine religiöse Trennlinie vorhanden. Evangelisch-Württemberg, katholisch-Hohenzollern. Allsbald wurde die Sonnenmatte erreicht. Das Feriendorf, Baubeginn 1964,  besteht aus 50 Ferienhäusern, 5 rollstuhl-gerechten Häusern sowie einem Appartmenthaus mit 10 Appartments. Im Wettbewerb „Servicequalität-Baden Württemberg“ ging sie als Sieger hervor. Für Familienferien  ohne Barrieren wurde sie mit Bronze ausgezeichnet. Schweren Herzens wurde hier wegen einsetztender Dämmerung die Wanderung abgekürzt. Die Teilnehmer wurden jedoch bei der Abschlußeinkehr im Sportheim in Undingen bestens entschädigt. Doris Sautter bedankte sich im Namen der Gruppe bei den Wanderführern Thomas und Sylvia Schwaner  für die abwechslungsreiche Tour. 

 

 

 

Nordraumwälder

Die Novemberwanderung der Ortsgruppe führte unter der Begleitung von Gerhard Stolz und Doris Sautter in den Schönbuch. Startpunkt war Pfrondorf. Die Albvereinler stiegen hinab ins Tiefenbachtal, das sie über den Einsiedlersteg überquerten. Weiter ging es auf dem historischen Zugang zu den alten Ackerflächen auf der Hochfläche des Einsiedel. Oben angekommen zeigte sich ein umfassender Blick auf die „Blaue Mauer“. Gerhard Stolz erläuterte die einzelnen Berge, die zu erkennen waren, vom Aichelberg über die Teck bis zum Hohenzollern. Das herzogliche Hofgut Einsiedel und das Schlößchen liegen inmitten einer Rodungsfläche. Die bereits im 14. Jh. vorkommende Erwähnung „zu dem Einsiedel“ läßt vermuten, dass hier ursprünglich ein Waldbruderhaus stand. Um 1460 richtete Graf Eberhard im Barte hier ein Gestüt ein, das bald zu den größten im späteren Herzogtum gehörte. Die Pfullinger wanderten entlang der Alteburger Allee und kamen zum Tälchen des Schlierbaches. Am Knobelbrunnen vorbei ging es hinauf zu einer vorgeschichtlichen Grabhügelgruppe der Hallstattkultur. Weiter führte der Weg über die Unterämtler Allee zur Grenzwaldhütte, wo eine kurze Rast eingelegt wurde. Dabei wurden die Waldbesitzungen von verschiedenen Reutlinger Nordraumgemeinden gestreift. Diese bekamen im Schönbuch von König Wilhelm I. Wälder zugeteilt, da sie auf ihren Gemeindegemarkungen keine hatten. Über anspruchsvolle Fußpfade und einer schmalen Brücke wurden eindrucksvolle Bachläufe überquert. Die Albvereinler wanderten dann am Waldsaum entlang zum ehemaligen Speicherbecken. Bei langsam beginnender Dämmerung wurde noch die Stangenhölzlesklinge erreicht bevor sie wieder in Pfrondorf landeten. Irmgard Junger bedankte sich bei der Einkehr für die informative Wandertour abseits der üblichen Wege.  

Altenfahrt in den Herbst

Die Ortsgruppe hatte zu ihrer traditionellen Altenfahrt in den Herbst und zum Wein eingeladen. Mit einem vollen Bus fuhren die Organisatoren Gerhard Stolz und Doris Sautter „ins Blaue“. Über Grafenberg, Reudern, Göppingen und Rechberghausen wurde das Kloster Lorch erreicht. Dieses wurde im Jahr 1102 vom Herrschergeschlecht der Staufer als Hauskloster gegründet und vom Orden der Benediktiner betreut. Kurz nach Lorch wurde dann der Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald erreicht. Dazu gehören auch die Löwensteiner Berge, der Murrharder Wald, der Mainhardter Wald, die Limpurger und Ellwanger Berge sowie das Ziel der Reisegruppe, der Welzheimer Wald. Unterwegs konnten sie sich an den herbstlich gefärbten Blättern erfreuen. In Welzheim wurde dann eine Kaffeepause eingelegt. Auf der Weiterfahrt wurde auch das größte archäologische Denkmal Deutschlands, der Limes entdeckt. Reste von Wachtürmen und Kastellen lagen auf dem Weg zum Ebnisee. Die Albvereinler umrundeten den 13 ha grossen Schwellsee, den sie um diese Jahreszeit fast für sich allein hatten. Der 1745 für die Flößerei angelegte See wurde immer nach der Schneeschmelze geöffnet, um das Holz über die Wieslauf, Rems und den Neckar nach Waiblingen zum königlichen Holzwasen zu befördern. Dann setzten die Pfulllinger ihre Fahrt fort. Über Ebni und Althütte fuhren sie das Igelsbachtal hinunter nach Klaffenbach. Dabei erhaschten sie Blicke auf die Viadukte der Schwäbischen Waldbahn. Entlang der Wieslauf wurden kleine Orte wie Schlechtbach, Michelau und Miedelsbach durchfahren, bevor in Schorndorf wieder das Remstal erreicht war. In Winterbach wurde in Schmieg´s Remsbesen noch deftige Hausmannskost konsumiert. Auf der Fahrt ins Echaztal unterhielt Herbert Goller mit seiner Mundharmonika die Albvereinler.  Gisela Hummel bedankte sich am Schluß namens der Teilnehmer für den gelungenen Ausflug.

Herbstwanderung „Zu den warmen Quellen“

Zur Herbstwanderung der OG Pfullingen „Zu den warmen Quellen“ trafen sich am Sonntag, 19. Oktober bei bestem Wanderwetter 26 interessierte Wanderer*innen. Unter der Führung von Ulrich Rall und Gerhard Spardella begab sich die Gruppe in Fahrgemeinschaften nach Untermarchtal zum Ausgangspunkt der Tour. Entlang der Donau und am Aussichtspunkt Kreuzfels vorbei führte der Weg nach Algershofen zu den warmen Quellen am südwestlichen Ortsrand. Das artesisch aufsteigende Wasser kommt aus ca. 170 m Tiefe, tritt in mehreren Spalten aus mit einer konstanten Temperatur von 16°C und bildet einen langen und mehrere Meter breiten Quellteich. Als kleiner Bach fließt das Wasser nach ca. 1 km in die Donau. In früheren Zeiten wurde die Quelle als Heilbad genutzt. Nach einer kurzen Pause wurde die Tour fortgesetzt zum nächsten Ziel Munderkingen, alemannischen Ursprungs und 792 erstmals erwähnt. Durch die historische Altstadt und den ehemaligen Stadtgraben gelangten die Wanderer zu einem sonnigen Pausenplatz direkt an der Donau. Nach dieser malerischen Rast wanderte die Gruppe entlang der Donau bis zum Sportgelände und einem Donau-Altarm. Diesem folgend, über Wiesen und Felder und dem südlichen Stadtrand gelangten die Wanderer wiederum an die Donau. Der großen Schleife folgend, an Gütelhofen vorbei, erreichte man wieder den Ausgangspunkt in Untermarchtal. Mit einer gemütlichen Abschlusseinkehr im Gasthaus Adler/Meidelstetten endete dieser erlebnisreiche Wandertag. Thomas Schwaner dankte den beiden Wanderführern für die gelungene Wanderung. (V)

 

 

 

Senioren aktiv

Vom Gestüt Marbach nach Grafeneck
SAV-Senioren-Wanderfreunde trafen sich am Parkplatz Schloßschule, um mit Fahrgemeinschaften zum Parkplatz beim Gestüt Marbach zu fahren.
Zuerst wurde das Gestüt ausführlich besichtigt. Es ging durch die Pferdeställe, wo wir die verschiedenen Rassen bestaunen und auch das Personal bei der Arbeit beobachten konnten. Dann durch den Souvenirladen und hinauf zur Arena, in der 8500 Menschen Platz finden zur „Hengstparade“ und zu anderen Veranstaltungen. Danach konnten wir noch in die große Reithalle gehen in der „Marbach Classcis“ stattfindet. Das Gestüt, mit den Standorten Offenhausen, St. Johann und Marbach hat ca. 550 Pferde.  Auf dem Weiterweg kamen wir noch an Julmunds Grab vorbei. Julmund war der erste Trakener Hengst mit dem, nach dem zweiten Weltkrieg, die Trakenerzucht aufgebaut wurde. Dann folgten wir einem Feldweg und kamen am „Military“ Reitplatz, heute Vielseitigkeitsreiten genannt, vorbei. Es entstand eine Diskussion im Anblick der mächtigen Hindernisse über die die Pferde mit Reiter springen müssen. Weiter ging es querfeldein bis zum Anstieg nach Grafeneck. Beim Schloss Grafeneck machten wir die große Pause, mit schönem Blick Richtung Marbach. Das Schloss und die ganzen Heimanlagen gehört seit 1928 der Samariterstiftung Stuttgart. Anschließend gingen wir noch in die Gedenkstätte der Tötungsanstalt Grafeneck und auf den Friedhof. Durch schöne Baumalleen ging es zum Husarensprung und auf teils schmalem Pfad zurück über Schelmenbühl zum Parkplatz Gestüt Marbach. Zur gemütlichen Abschlußeinkehr bei Kaffee und Kuchen begab man sich in eine Bäckerei in Gomadingen.

Seniorenwanderung

Seniorenwanderung „vom Exotenwald zum Grafenberg“ im Monat September
17 Senioren des Schwäbischen Albvereins Pfullingen erkundeten den „neuen Grafenberger Mörike-Weg“. Start und Ziel war am Waldspielplatz, unweit vom Exotenwald mit seinen Bäumen aus aller Welt. Das Logo für diesen Rundweg ist eine Kopfsilhuette mit Hut von Eduard Mörike. Der erste Teil des  Wanderwegs bis zum Berg führt in die Ortsmitte und vorbei am evangelischen Gemeindehaus. Auf einem steilen Wiesenweg durch Streuobstwiesen gelangten die Senioren hinauf zum Pfarrhaus.
Einige Senioren stärkten sich mit Zwetschgen und Walnüssen vom Fallobst und genossen den herrlichen Ausblick auf den Jusi, den Hohen Neuffen, die Teck sowie die Schwäbische Alb. Über Stahlgittertreppen kamen die Senioren in den Pfarrgarten und zur Michaelskirche. Eine kurze Verschnaufpause wurde gemacht und dabei die gegenüberliegende mächtige historische Zehntscheuer bewundert.
Der Weiterweg führte zum Gasthaus Krone und zum historischen Ziehbrunnen. Wanderführer Karl-Heinz Weng erklärte die Funktionsweise eines Ziehbrunnens. Da der Grafenberg vulkanischen Ursprungs ist und somit keine Quelle aufweist, muß der Brunnen von Grundwasser gespeist werden.
In Eimern wird das Grundwasser hochgeholt und die schöpfende Wasserförderung ist vom Ansammeln des Grundwassers im Brunnen abhängig. Über die Bergstraße erreichten die Senioren den Anstieg zum Gipfel mit einem 360-Grad-Panoramablick. Hier kann man den Blick über den Ort Grafenberg, in Richtung Fildern, Neckartal, Achalm und zum Albtrauf genießen. Zurück ging es  über viele Treppenstufen hinab zur Kelter und über den bekannten Weg dann wieder zum Ausgangspunkt. Eine Einkehr erfolgte in der Sportgaststätte von Grafenberg.

Schwarzwaldwanderung

Übers Eutinggrab zum Mummelsee
Mit strahlendem Sonnenschein und wohligen Temperaturen wurde die 42-köpfige Wandergruppe am Sonntag, 07. September vom Nordschwarzwald empfangen. Über die Schwarzwaldhochstrasse, Deutschlands ältester und bekannteste  Panoramastrasse, wurde der Ruhestein auf der Passhöhe von 912m erreicht, benannt nach einem 2m³ großen Sandsteinfindling der den Reisenden zur Rast diente. Über der Passgrenze querend verlief einst die Grenze zwischen Großherzogtum Baden und Königreich Württemberg. Gemütlich gings bergauf in den Bannwald Wilder See der bereits vor über 100 Jahren entstand. Auf dem Weg zum Eutinggrab gabs kurze Blicke auf den 120m tiefer gelegenen Wildsee. Eine Gedenktafel macht auf Julius Euting 1839-1913 aufmerksam. Er war Orientforscher und großer Förderer des Schwarzwaldvereins. Seinem Wunsch gemäß wurde seine Urne auf dem Seekopf beigesetzt. Durch Hochmoor und Weidelandschaft gings weiter an der Darmstädter Hütte vorbei zum Seibelseckle. Schöne Ausblicke ins Achertal, die Rheinebene bis zu den Vogesen säumten den Weg. Nach kurzer Rast ging es weiter zum Mummelsee. Traumhaft gelegen ist er der größte Karsee des Schwarzwalds. Laut einer Sage geht der Name des Sees zurück auf Seerosen, im Volksmund Mummeln genannt. Steinig und felsig führte der Weg hinauf auf die 1164m hoch gelegenen Hornisgrinde. Der fantastische Ausblick entschädigte die Strapazen. Hier war noch bis 1999 militärisches Sperrgebiet. Ein einziger Bunker ist noch erhalten geblieben. Durch geschütztes Hochmoor mit seiner einzigartigen Flora und Fauna erreichten die Wanderer den Bismarckturm. Der anschließende Abstieg nach Unterstmatt erforderte nochmals die volle Aufmerksamkeit.
Unten angekommen lud die „Große Tanne“ zur wohlverdienten Abschlußeinkehr ein. Zufrieden mit diesem herrlichen Tag brachte der Bus die Gruppe wieder nach Hause. Doris Sauter bedankte sich im Namen aller Teilnehmer bei den Wanderführern Thomas und Sylvia Schwaner für dieses einmalige Erlebnis.