Eselwanderung der Familiengruppe

Die Familiengruppe der OG Pfullingen traf sich am Schwille-Hof zur Eselwanderung. Mit 6 Eseln ging es den Berg hoch, manche Esel wollten nicht so recht und so manches Kind (und auch Erwachsene) hatten zu tun, um die Esel auf dem Weg zu halten – rechts und links des Weges gab es nämlich leckeres Gras zu fressen. Je weiter die Entfernung zum Hof war, desto besser ging es voran. Durch den Wald ging es über einen Bach und schöne Streuobstwiesen zurück zum Schwillehof. Dort erwartete Hansi Schwille schon die Gruppe, um den Kindern zu zeigen wie die Esel gestriegelt werden. Auch hier waren die Kinder mit Feuereifer dabei. Als die Tiere dann wieder am Stall waren, konnten die Kinder noch den Hof erkunden wo es weitere Tiere, wie Ziegen, Schweine, Gänse und viele mehr zu bewundern gab. Der Nachmittag verging wie im Flug und wird noch lange in Erinnerung bleiben.

 

Senioren auf dem Echazpfad

Am 12.03.2026 versammelten sich die Senioren des Schwäbischen Albvereins vor der Baumann‘schen Mühle, um eine Führung mit Frau Professor Waltraud Pustal an unserer Echaz mitzumachen. Bei strahlendem Sonnenschein ging es zuerst zum Marktplatz, auf dem noch wissenswertes über Pfullingen erzählt wurde und wie es aussah. Auch wurde erwähnt, dass Pfullingen schon in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts die Stadtentwicklung sehr ökologisch geplant hatte und für das Vorgehen auch mehrere Preise erhalten hat. Weiter ging es am 3/8 Kanal entlang. Es wurden uns immer sehr interessante Dinge erzählt über die historische und neuzeitliche Nutzung der Echaz. Vieles war uns nicht mehr in Erinnerung, auch neue Erkenntnisse der Wissenschaft wurden uns vermittelt. Zur Urfall (das ist die Stelle an der die Echaz im vorletzten Jahrtausend bereits in der 3/8 Kanal und den 5/8 Kanal geteilt wurde) konnte man nicht gehen da dies Naturschutzgebiet ist. Man konnte von einer Brücke jedoch die Stelle erkennen. Nun liefen wir weiter am 5/8 Kanal entlang auf wunderschönen Fußwegen bis hinab zur Villa Laiblin. Auch hier konnten wir von dem Wissen unserer Führung viel erfahren über die Industrialisierung in Pfullingen, die Dank unserer Echaz schon im Jahr 1834 erfolgte. Weiter ging es an der Knapp’schen Fadenfabrik vorbei Richtung Baumann’schen Mühle. Dort konnte uns Fau Pustal noch einen keltischen Müller vorstellen, der anhand der Details seines Skeletts als Müller identifizierbar war. Es war ein hochinteressanter Nachmittag mit Frau Pustal und nach der Verabschiedung kehrten wir noch ein und ließen den Nachmittag in fröhlicher Runde ausklingen. 

Frauenwanderung

Eine geballte Frauenpower mit 31 Teilnehmerinnen machte sich am Frauentag, zu der die OG Pfullingen eingeladen hatte, auf den Weg zu einer genußvollen Höfles-Tour. Bei bestem Wanderwetter und froh gelaunt wanderte die Gruppe zum ersten Hof, dem Stoll-Hof. Der familiengeführte Hof versorgt 2500 Hühner in Bodenhaltung. Die vielfältige Technik des Stalls beinhaltet eine automatische Auslaufklappe, Nestanlage sowie eine vollautomatische Eier Sortieranlage. Ein weiteres Standbein ist die Pferdepension. Paddock Boxen sowie Weiden stehen den Pferden zur Verfügung. Eier und Nudeln aus eigener Herstellung werden im Hofladen angeboten. Mit Rührei und Saft wurde die Führung beendet. Frisch gestärkt wanderte man, bei schönem Ausblick auf die Röt und den Georgenberg, weiter zum nächsten Hof. Der Fink-Hof, geführt von der Fam. Fritz, ist ein Milchvieh Betrieb mit ca. 120 Kühen sowie Jungvieh. Das Melken übernehmen zwei Melkroboter rund um die Uhr. Die täglich anfallenden ca. 40 Liter. Milch pro Kuh werden zweitägig abgeholt. Gefüttert werden die Tiere hauptsächlich mit Silage. Ein Mistführer sorgt für Sauberkeit im Stall. Der anfallende Mist und die Gülle wird in der eigenen Biogas Anlage weiterverarbeitet. Diese Anlage erzeugt Strom für ca. 100 Haushalte. Zur Verköstigung wurden kandierte Walnüsse sowie eigene Wurstsorten angeboten. Beschwingt durch den hervorragenden „Secco“ ging es weiter zur dritten Station, dem Eck-Hof. Die  Fam. Schwarz und Koch bewirtschaften den Hof mit Grünland, Ackerbau und Hühnerhaltung. Das vorbereitete Buffet mit versch. Käsesorten, Hartwurst, Dip´s, Marmelade und  Selbstgebackenem ließ keine Wünsche offen. Alle drei Hofläden boten ein breitgefächertes, liebevoll arrangiertes Angebot an. Tief beeindruckt von den vielen Informationen, ging´s über die Röt zurück in die Mühlenstube. Mit einem gemeinsamen Vesper fand dieser herrliche Tag einen schönen Abschluss.