Orchideenwanderung

Zu einer Orchideenwanderung am 14.Juni 2026 der OG Pfullingen hatten sich 29 Interessierte am Parkplatz Hämmerle bei bestem Wetter eingefunden. Thomas Kazmaier von der Arbeitsgemeinschaft Naturschutz führte die Gruppe mit seinem umfangreichen Pflanzenwissen durch das Naturschutzgebiet Kugelberg. In einer Einführung erläuterte er die Merkmale und Besonderheiten der weltweit vorkommenden Orchideenarten. Die winzigen Samen der Orchideen benötigen nach Beginn der Keimung einen Wirtspilz zur Ernährung, da die Samen selbst aufgrund ihrer Größe nicht ausreichend Nährstoffe zur Verfügung stellen können. Diese besondere Anforderung setzt eine ökologisch intakte Umgebung voraus. Über den Pfullinger Wasen gelangte die Gruppe zur Orchideenwiese am Pfullinger Sonnenbau. Ein vorgegebenes, umfangreiches Netz mit schmalen Pfaden ermöglichte die Erkundung ohne die Pflanzen unkontrolliert zu zertreten. Die schiere Größe der Gruppe auf den schmalen Wegen verhinderte gelegentlich, dass alle Teilnehmer in gleichem Maße den Ausführungen von Thomas Kazmaier folgen konnten. Trotzdem konnte jeder einen Eindruck von der einzigartigen Magerwiese mit ihrer Pflanzenvielfalt und vielen, oft versteckt vorkommenden heimischen Orchideenarten mit nach Hause nehmen. Über das Streuobstgebiet unterhalb des Ursulaberges gelangte die Gruppe wieder zum Ausgangspunkt zurück. Die Wanderung endete mit einer gemeinsamen Einkehr.

 

Senioren „Hochgehütet“

21 Senioren des Schwäbischen Albvereins  OG Pfullingen machten sich am 11. Juni auf den Premium Wanderweg Hochgehütet.
Noch bei Regen machte sich die Gruppe mit Fahrgemeinschaften auf nach Münsingen. Auf dem Parkplatz angekommen hatte Petrus ein Einsehen und die Sonne kam heraus. Der Wanderweg ist einer der ursprünglichsten der „Hochgehberge“. Auf herrlichen Wiesenwegen ging es zum ersten Aussichtspunkt „Heutalblick“. Danach ging es auf einem steilen Pfad hinab bis zur Bahnlinie, wo tatsächlich ein Schienenbus nach Ulm vorbei kam. Nun wanderte die Gruppe entlang der Bahnlinie bis zum Schützenhaus, wo ein schöner Weg wieder hinauf führte. Entlang des Weges gab es riesige alte Bäume zu bestaunen bis zum Halt am Aussichtspavillon. Hier wurde bei Hefezopf und Eierlikör eine Pause eingelegt. Weiter führte die Tour durch das Arboretum, vorbei an der „Dreifelderwirtschaft“ und zurück zum Ausgangspunkt bei der Hopfenburg.  Die schöne Wanderung wurde mit einer Einkehr bei leckerem Essen abgeschlossen.