Altenfahrt in den Frühling

Bei trockenem aber kühlem Wetter machten sich unter der Leitung von Gerhard Stolz und Doris Sautter eine stattliche Zahl Mitreisender mit dem Bus auf zu einer Fahrt ins Blaue. Die ersten nicht so bekannten Orte waren der Lochenpaß, Hausen am Tann, Weilen unter den Rinnen und Deilingen. Auf der Weiterfahrt nach Gosheim erfuhren die Teilnehmer Wissenswertes über die 10-Tausender der Alb, auch Hohe Schwabenalb genannt. Weiter ging es über Wilflingen hinunter ins Primtal und wieder hinauf in die Region Schwarzwald-Baar-Heuberg. In Trossingen war schließlich das Etappenziel erreicht. Im Jahr des Akkordeons war nun das Deutsche Harmonika-Museum von Interesse. Unter kundiger Führung wurden den Teilnehmern die vielen Mundharmonikas und Akkordeon-Instrumente nahegebracht. Auch die wechselhafte Gesichte der Firma Matthias Honer, die im Jahr 1938 rund 5000 Beschäftigte hatte wurde erläutert. Vor allem die visionäre Einrichtung von über 30 Filialen, die in den Gemeinden auf dem Heuberg in eigenen Zweigwerken Teile für  Instrumente produzierten, beeindruckte die Pfullinger. Nach dem Durchgang konnten sie sich gleich anschließend im Museum bei Kaffee und hervorragendem Hefezopf stärken. Weiter ging die Fahrt über Villingen ins Kirnbachtal. Hier konnten sich die Teilnehmer kurz die Füße vertreten. Am Kloster Maria Tann erfuhren sie von Gerhard Stolz die verschiedenen Funktionen des weltlichen Bauwerkes, bevor diese schließlich von der Schulbruderschaft übernommen wurden. Der Heimweg führte zuerst ein kurzes Stück der Brigach entlang. Dann wurde das Schiltachtal erreicht, in dem viele typische Schwarzwaldhöfe zu sehen waren. Beeindrucken waren auch die vielen Wiesen, die mit dem Hahnenfuß ein leuchtendes Gelb darboten. Im Nägelehaus auf dem Raichberg fand der gesellige Abschluß statt. Gisela Hummel bedankte sich am Schluß namens der Teilnehmer für den gelungenen Ausflug.

 

Mittwochs-Träbbler durch das Schaichtal

Wenn die „Mittwochs-Träbbler“ des Schwäbischen Albvereins Pfullingen zur Tour laden, spielt meist auch der Wettergott mit. Bei strahlendem Sonnenschein und besten äußeren Bedingungen trafen sich am Samstag ,dem 09. Mai 19 motivierte Radbegeisterte aus Pfullingen und machten sich auf den Weg, um eines der schönsten Reviere der Region zu erkunden: das idyllische Schaichtal. Naturerlebnis auf zwei Rädern. Zunächst führte der Weg auf verkehrsarmen Straßen zum Naturbeobachtungsstand Seebachtal, hinter Sondelfingen. Weiter ging es zur alten Weberei, einer Eventlokation im Neckartal und dann führte die Route die Gruppe tief in den Naturpark Schönbuch. Das Schaichtal bestach dabei einmal mehr durch seine sanften Wasserläufe und die unberührte Flora und Fauna. An einer idyllischen Grillstelle legten wir eine Vesperpause ein, dann ging es weiter. Die 19 Teilnehmer genossen die Fahrt auf den gut ausgebauten Wegen, die Wald und Wiesen in perfekter Harmonie verbinden. Geselliger Abschluss war in der Waldschenke Reutlingen nach den sportlichen 57 Kilometern durfte die Belohnung natürlich nicht fehlen. In gemütlicher Runde und bei bester Laune ließen die Radler den Tag Revue passieren. Die letzten 5 km führten über den Schönen Weg, mit toller Aussicht zur Schwäbischen Alb zurück in unsere Heimat Pfullingen. Das Fazit der 19 Teilnehmer fiel durchweg positiv aus: Eine gelungene Mischung aus Bewegung an der frischen Luft, beeindruckender Natur und toller Gemeinschaft. Die Mittwochs-Träbbler beweisen damit einmal mehr, dass das Fahrradfahren in der Gruppe am meisten Freude bereitet – besonders, wenn das Ziel so lohnend ist wie das Schaichtal.