Eine geballte Frauenpower mit 31 Teilnehmerinnen machte sich am Frauentag, zu der die OG Pfullingen eingeladen hatte, auf den Weg zu einer genußvollen Höfles-Tour. Bei bestem Wanderwetter und froh gelaunt wanderte die Gruppe zum ersten Hof, dem Stoll-Hof. Der familiengeführte Hof versorgt 2500 Hühner in Bodenhaltung. Die vielfältige Technik des Stalls beinhaltet eine automatische Auslaufklappe, Nestanlage sowie eine vollautomatische Eier Sortieranlage. Ein weiteres Standbein ist die Pferdepension. Paddock Boxen sowie Weiden stehen den Pferden zur Verfügung. Eier und Nudeln aus eigener Herstellung werden im Hofladen angeboten. Mit Rührei und Saft wurde die Führung beendet. Frisch gestärkt wanderte man, bei schönem Ausblick auf die Röt und den Georgenberg, weiter zum nächsten Hof. Der Fink-Hof, geführt von der Fam. Fritz, ist ein Milchvieh Betrieb mit ca. 120 Kühen sowie Jungvieh. Das Melken übernehmen zwei Melkroboter rund um die Uhr. Die täglich anfallenden ca. 40 Liter. Milch pro Kuh werden zweitägig abgeholt. Gefüttert werden die Tiere hauptsächlich mit Silage. Ein Mistführer sorgt für Sauberkeit im Stall. Der anfallende Mist und die Gülle wird in der eigenen Biogas Anlage weiterverarbeitet. Diese Anlage erzeugt Strom für ca. 100 Haushalte. Zur Verköstigung wurden kandierte Walnüsse sowie eigene Wurstsorten angeboten. Beschwingt durch den hervorragenden „Secco“ ging es weiter zur dritten Station, dem Eck-Hof. Die Fam. Schwarz und Koch bewirtschaften den Hof mit Grünland, Ackerbau und Hühnerhaltung. Das vorbereitete Buffet mit versch. Käsesorten, Hartwurst, Dip´s, Marmelade und Selbstgebackenem ließ keine Wünsche offen. Alle drei Hofläden boten ein breitgefächertes, liebevoll arrangiertes Angebot an. Tief beeindruckt von den vielen Informationen, ging´s über die Röt zurück in die Mühlenstube. Mit einem gemeinsamen Vesper fand dieser herrliche Tag einen schönen Abschluss.
Archiv für das Jahr: 2026
Seniorenwanderung „Hochgewachsen“
Bei strömendem Regen wagten sich 2 handvoll Wanderer der OG Pfullingen auf die Wanderung „Hochgehwachsen“ in den Wasenwald. Da die Waldwege sehr aufgeweicht waren, beschloss die Gruppe, auf den befestigten Wegen zu bleiben. Am idyllischen Breitenbachsee konnte man sehr gut die Nagespuren der Biber sehen. Immer am Breitenbach entlang ging es durch den Wald. An der Hütte bei der Waldwiese wurde eine kleine Rast eingelegt und ein Eierlikör zum aufwärmen eingeschenkt. Der Regen wurde weniger und hörte schließlich auf. Weiter am Bach entlang ging es auf dem
“Karl Brucklacherweg“ zurück. Inzwischen öffnete der Himmel wieder seine Schleusen. Am Naturtheater und den Reutlinger Seen vorbei erreichten die durchnässten Wanderer schließlich ihr Ziel mit gemütlicher Einkehr.
Führung durch Gmindersdorf
Eine Besichtigung der Betzinger Siedlung Gmindersdorf hatte die OG des Schwäbischen Albvereins organisiert. Holger Lange, Stadtführer in Reutlingen, erwartete die Pfullinger Albvereinler am Gedenkstein der Arbeitersiedlung. Der berühmteste Architekt der damaligen Zeit, Theodor Fischer, hatte 18 verschiedene Haustypen geplant und schließlich hat jedes Haus auch noch andere Fensterläden. Dabei bekamen manche der Häuser und sogar Garagen den sogenannten Fischer-Bogen. Die Firma Ulrich Gminder baute von 1903-1916 für ihre Arbeiter diese Siedlung. Dabei wurden auch etliche Gemeinschaftseinrichtungen erstellt wie eine Waschküche, Mosterei, Kinderhort, Badehaus etc. Natürlich gab es auch eine Metzgerei sowie eine Gaststätte, die heute noch besteht. Um 1908 wurden schon 894 Bewohner gezählt. Holger Lange führte auf die Höhe über der Siedlung, wo ein sogenannter Altenhof als Rundbau entstanden war. Hier wurden die Witwen und altershalber ausgeschiedene Arbeiter untergebracht, damit wieder Wohnraum für Familien frei wurde. Ein weiterer sozialer Aspekt war, die Frauen konnten eine halbe Stunde früher in die Mittagspause gehen, damit sie Zeit hatten für ihre Familien zu kochen. Etliche der Häuser stehen heute unter Denkmalschutz. Nach dem Ende der Führung fuhren einige der Teilnehmer wieder mit dem Bus zurück, andere begaben sich auf Schusters Rappen und genossen den sonnigen Tag noch auf einer Tour zum Markwasen,
Nachtwanderung der Familiengruppe
Die Familiengruppe des Albvereins Pfullingen traf sich am 31. Jan. zur Nachtwanderung. 14 Kinder und genauso viele Erwachsene wanderten vom Parkplatz Selchental zur Breitenbachquelle. Es ging direkt am Bach entlang, über Stock und Stein, ein dicker Baumstamm, der umgestürzt war, musste überwunden werden. An der Quelle angekommen machten die Erwachsenen erst mal Feuer, die Kinder ließen derweil kleine Boote im Bach schwimmen.
Nach der Stärkung am Feuer wurde es doch sehr kalt. Mit Stirn-und Taschenlampen wurde der Rückweg angetreten, der vom Vollmond begleitet wurde.
Jahresversammlung
Jahresversammlung des Schwäbischen Albvereins Pfullingen am 30.01.2026
Zur Jahresversammlung das Akkordeon Orchester die Gäste musikalisch. Die Teamsprecherin eröffnete die Versammlung und übergab das Wort an den stellvertretenden Bürgermeister Martin Fink. In seinem Grußwort würdigte er das große Engagement des Vereins, den starken Zusammenhalt der Mitglieder sowie das freundschaftliche Vereinsklima. Besonders hob er die über 100 Veranstaltungen hervor, die die Ortsgruppe jährlich anbietet.
Im anschließenden Geschäftsbericht wurde auf ein ereignisreiches Jahr 2025 zurückgeblickt. Ein Schwerpunkt war die Innenrenovierung des Schönbergturms, bei der 21 Helfer über 300 Stunden ehrenamtliche Arbeit leisteten und das Fest „40-jahr Partnerschaft Passy“ bei welchem wir über 40 Gästen bei einer Wanderung die schöne Landschaften Rund um Pfullingen zeigen konnten.
Vom Ausschuss wurden 2025 6 Sitzungen abgehalten, vom Vorstandsteam noch zusätzlich 6 Sitzungen zur Vorbereitung, berichtete die Schriftführerin. Doris Sautter berichtete über die Mitgliederentwicklung; zudem wurde der im Jahr 2025 verstorbenen Mitglieder gedacht. Nach dem Finanzbericht der Rechnerinnen wurde die Entlastung der Verantwortlichen durch Martin Fink beantragt und einstimmig angenommen. Aufgrund der neuen Vereinsführung durch ein Vorstandsteam wurde eine Satzungsänderung vorgestellt, die ebenfalls einstimmig beschlossen wurde.
Mit dem gemeinsam gesungenen Lied „Es beginnen die lustigen Tage“ begleitet vom Akkordion Orchester ging es in eine Pause. In dieser wurde der Film „Auf sicheren Wegen“ von Günter Mauder gezeigt.
https://www.youtube.com/watch?v=3TvTua5Vt6I
Die Fachwarte berichteten anschließend über die vielfältigen Aktivitäten der Ortsgruppe. An den 60 angebotenen Wanderungen nahmen insgesamt 1.264 Personen teil. Das Angebot reichte von anspruchsvollen Touren wie dem Markungsumgang mit 41 Kilometern und 1.830 Höhenmetern – bis hin zu den monatlichen Seniorenwanderungen mit anschließender Einkehr. Die Familiengruppe bot monatliche Veranstaltungen an, darunter eine Eselwanderung, Kürbisschnitzen und eine Nikolausfeier. Die seit 2025 im Zwei-Wochen-Rhythmus stattfindenden Spielabende waren immer gut besucht und dauerten oft bis spät in die Nacht.
Auch die ehrenamtliche Arbeit kam nicht zu kurz: Rund 120 Kilometer Wege wurden begangen, über 80 Arbeitsstunden geleistet, neue gelbe Wegweiser angebracht und der HW1 erfolgreich rezertifiziert. Die Naturschutzgruppe engagierte sich bei der Pflege von Wiesen und Biotopen, unterstützt von Schülerinnen und Schülern der Pfullinger Schulen.
Die Fahrradgruppe war mit 17 Ausfahrten aktiv und legte gemeinsam 8.400 Kilometer zurück. Höhepunkt war eine zweitägige Tour zur Burg Derneck. Das Akkordeon Orchester blickte ebenfalls auf ein ereignisreiches Jahr zurück, unter anderem mit einem Benefizkonzert in der Martinskirche. Im Jahr 2026 feiert das Orchester sein 75-jähriges Bestehen mit einem Jubiläumskonzert am 24. Oktober im Kulturhaus Klosterkirche.
Den stimmungsvollen Abschluss der Veranstaltung bildete – wie in jedem Jahr – der Bilderreigen von Ulrich Rall, der dieses Mal dem 24-jährigen Wirken von Doris Sautter im Vorstand der Ortsgruppe gewidmet war. Der Abschluss war wie immer sehr gelungen und wirkte noch lange nach.
Sterne backen mit der Familiengruppe
In der Mühlenstube des Albvereins OG Pfullingen trafen sich 19 Kinder mit Eltern oder Grosseltern zum Sterne backen. Jedes Kind konnte selbst einen Stern formen und individuell verzieren. Bis diese alle gebacken waren, wurde an vielen Tischen um mitgebrachte Sterne gewürfelt. Die Kinder und die Erwachsenen hatten viel Spass. Lautstark wurden die Sieger geehrt. Zum Abschluss wurde an einem großen Tisch um die großen Sterne gewürfelt. Die Sieger konnten dann diese mit nach Hause nehmen. Die gebackenen Sterne waren dann auch alle fertig, so dass jedes Kind seinen Stern mit nach Hause nehmen konnte. Es war ein lustiger Nachmittag, das ist gelebte Tradition!
Auftaktwanderung
Auftaktwanderung 2026 „Über Pfullinger Fluren“
Zur traditionellen Auftaktwanderung der OG Pfullingen trafen sich am 6. Januar 19 Wanderer am Parkplatz Freibad. Unter der Begleitung von Gerhard Spardella und Ulrich Rall wurden dieses Jahr die südlichen Fluren und deren Namensherkunft erkundet. Vorbei am Sportgelände, über die Landesziegenweide wanderte die Gruppe Richtung „Maustäle“. Dies hat sicherlich nichts mit Mäusen zu tun, viel wahrscheinlicher hieß der Besitzer Magnus oder Manus, Namen die in früheren Jahrhunderten üblich waren. Nächstes Ziel war das Scheibenbergle, dessen Namen auf heidnische Bräuche zur Fastnachtszeit im schwäbisch/alemannischen Raum zurückgeht. Über das Lindental gelangte die Gruppe nun wieder Richtung Stadt zum Gewann Sicketsfelben, am Lindentalbach. Hier wachsen auch heute noch reichlich Weiden – in frühmittelalterlicher Sprache „Felben“. Der Besitzer könnte demnach ein Sieghardt, Siegmund oder Siegfried gewesen sein und vermutlich Korbflechter. Durch die Seitenhalde gelangten die Wanderer nun wieder ins Zentrum und zur verdienten Abschlusseinkehr. Doris Sautter bedankte sich bei den beiden Wanderführern für diese geschichtlich untermalte Tour. (V)
Sternwürfeln
Traditionsgemäß fand am Tag vor dem Fest der Heiligen Drei Könige das Sternewürfeln in der Baumann’schen Mühle statt. Zahlreiche Gäste waren der Einladung gefolgt und wurden zu Beginn mit einem kleinen Sektempfang begrüßt, bei dem gemeinsam auf das neue Jahr angestoßen wurde.
Für eine besondere Überraschung sorgten die Sternsinger der St.Wolfgang Kirche, die mit ihren Liedern an die Geburt Christi erinnerten. Zudem informierten sie über ihr diesjähriges Anliegen, auf die Problematik ausbeuterischer Kinderarbeit aufmerksam zu machen und sammelten Spenden für die Aktion „Schule statt Fabrik“. Ihr Auftritt wurde von den Gästen mit großem Applaus und großzügigen Spenden honoriert.
Anschließend ging es endlich los: Die Würfelbecher knallten auf die Tische, es wurde gelacht, in die Hände geklatscht und über gewonnene Sterne gejubelt. Bei Spielen wie „Einsame Filzlaus“, „Der Wächter bläst vom Turm“ und „Nacktes Luisle“ verging die Zeit in der voll besetzten Mühlenstube wie im Flug.
Gegen Ende des Abends wurde als Höhepunkt ein riesiger Stern ausgewürfelt. Wir bedanken uns herzlich bei unseren Gästen für diesen gelungenen Abend und freuen uns, wenn Sie auch bei unserer nächsten Veranstaltung wieder dabei sind.















