Sterne backen mit der Familiengruppe

In der Mühlenstube des Albvereins OG Pfullingen trafen sich 19 Kinder mit Eltern oder Grosseltern zum Sterne backen. Jedes Kind konnte selbst einen Stern formen und individuell verzieren. Bis diese alle gebacken waren, wurde an vielen Tischen um mitgebrachte Sterne gewürfelt. Die Kinder und die Erwachsenen hatten viel Spass. Lautstark wurden die Sieger geehrt. Zum Abschluss wurde an einem großen Tisch um die großen Sterne gewürfelt. Die Sieger konnten dann diese mit nach Hause nehmen. Die gebackenen Sterne waren dann auch alle fertig, so dass jedes Kind  seinen Stern mit nach Hause nehmen konnte. Es war ein lustiger Nachmittag, das ist gelebte Tradition!

 

Auftaktwanderung

Auftaktwanderung 2026 „Über Pfullinger Fluren“
Zur traditionellen Auftaktwanderung der OG Pfullingen trafen sich am 6. Januar 19 Wanderer am Parkplatz Freibad. Unter der Begleitung von Gerhard Spardella und Ulrich Rall wurden dieses Jahr die südlichen Fluren und deren Namensherkunft erkundet. Vorbei am Sportgelände, über die Landesziegenweide wanderte die Gruppe Richtung „Maustäle“. Dies hat sicherlich nichts mit Mäusen zu tun, viel wahrscheinlicher hieß der Besitzer Magnus oder Manus, Namen die in früheren Jahrhunderten üblich waren. Nächstes Ziel war das Scheibenbergle, dessen Namen auf heidnische Bräuche zur Fastnachtszeit im schwäbisch/alemannischen Raum zurückgeht. Über das Lindental gelangte die Gruppe nun wieder Richtung Stadt zum Gewann Sicketsfelben, am Lindentalbach. Hier wachsen auch heute noch reichlich Weiden – in frühmittelalterlicher Sprache „Felben“. Der Besitzer könnte demnach ein Sieghardt, Siegmund oder Siegfried gewesen sein und vermutlich Korbflechter. Durch die Seitenhalde gelangten die Wanderer nun wieder ins Zentrum und zur verdienten Abschlusseinkehr. Doris Sautter bedankte sich bei den beiden Wanderführern für diese geschichtlich untermalte Tour.  (V)

 

 

Sternwürfeln

Traditionsgemäß fand am Tag vor dem Fest der Heiligen Drei Könige das Sternewürfeln in der Baumann’schen Mühle statt. Zahlreiche Gäste waren der Einladung gefolgt und wurden zu Beginn mit einem kleinen Sektempfang begrüßt, bei dem gemeinsam auf das neue Jahr angestoßen wurde.
Für eine besondere Überraschung sorgten die Sternsinger der St.Wolfgang Kirche, die mit ihren Liedern an die Geburt Christi erinnerten. Zudem informierten sie über ihr diesjähriges Anliegen, auf die Problematik ausbeuterischer Kinderarbeit aufmerksam zu machen und sammelten Spenden für die Aktion „Schule statt Fabrik“. Ihr Auftritt wurde von den Gästen mit großem Applaus und großzügigen Spenden honoriert.
Anschließend ging es endlich los: Die Würfelbecher knallten auf die Tische, es wurde gelacht, in die Hände geklatscht und über gewonnene Sterne gejubelt. Bei Spielen wie „Einsame Filzlaus“, „Der Wächter bläst vom Turm“ und „Nacktes Luisle“ verging die Zeit in der voll besetzten Mühlenstube wie im Flug.
Gegen Ende des Abends wurde als Höhepunkt ein riesiger Stern ausgewürfelt. Wir bedanken uns herzlich bei unseren Gästen für diesen gelungenen Abend und freuen uns, wenn Sie auch bei unserer nächsten Veranstaltung wieder dabei sind.

Familiengruppe – Wanderung zwischen den Jahren

Die traditionelle Wanderung der Schönbergbande des Schwäbischen Albvereins Pfullingen „zwischen den Jahren“ startete in diesem Jahr am Ruoffseck. Bei herrlichem Wanderwetter begab sich die Gruppe auf eine abwechslungsreiche Tour, bei der gleich zwei Geocaches erfolgreich gesucht und gefunden wurden. Beim ersten Geocache waren Aufmerksamkeit und Kombinationsgabe gefragt: Grenz- und Markierungssteine sowie Wandertafeln mussten entdeckt und untersucht werden um daraus die richtigen Zielkoordinaten zu ermitteln. Während die Kinder kaum zu bremsen waren (und einen Hinweis überrannten) übernahmen die Erwachsenen die Buchstabenwert-Berechnung. Eine kurze Pause mit weihnachtlichem Gebäck – teilweise sogar mit Goldstaub verfeinert – bot Gelegenheit zum Durchatmen, bevor das Final des ersten Geocaches zügig gefunden wurde. Anschließend führte der Weg über die Won-Wiesen zum zweiten Geocache. Über sonnige Waldwege kehrte die Gruppe schließlich zum Ausgangspunkt zurück. Die gelungene Mischung aus Bewegung, Rätselspaß und Geselligkeit machte die Wanderung zu einem besonderen Erlebnis zum Jahresausklang.

Abschlusswanderung

Es ist geschafft, das Wanderjahr 2025 ist vollbracht. 22 Wanderlustige begaben sich am 7. Dezember auf den 1. Teil des Sonnenbühler Grenzgängerweges. Nach dem Start in Erpfingen wurde als erstes die Erpfquelle in Augenschein genommen. Von diesem kleinen romantischen Kleinod fließt die Erpf durch den Kurgarten und später in die Lauchert. Weiter am Weg lag das Ostereiermuseum. Das Museum feierte 2018 25-jähriges Jubiläum. Es beherbergt über 1000 Ausstellungsstücke in einzigartigen Farben,Formen und Techniken. Während der Öffnungszeiten finden regelmäßig Sonderausstellungen, Küntslermärkte und weitere Veranstaltungen statt. Auf dem Bärenhöhlenweg, gespickt mit schönen Blicken auf die Umgebung, gelangte die Gruppe auf den Sonnenbühler Grenzgängerweg und im Anschluß durch herbstliche Waldwege an die Bärenhöhle. Erst 1949 wurde sie entdeckt und für Besucher geöffnet. Auf einer Länge von 292 Metern erschließt sich eine vielfältige Ur- und Unterwelt. Die Temperatur beträgt ganzjährig 8-10 Grad. Bestens versorgt mit Giselas Bredla und Utes Schnaps gings gemütlich weiter durch die albtypische Kuppenlandschaft, Laubwäldern und sanft hügeligen Wiesen und Feldern. Die Kaffeepause wurde im Rosencamping eingelegt. Im weiteren Verlauf gings vorbei am ersten verwitterten Grenzstein. Die Grenzsteine  trennten rund 200 Jahre lang die Gebiete Württemberg/Hohenzollern und Preußen. Auch heute  trennt sie die Landkreise Reutlingen und Zollernalb. Nach der  historischen Grenze ist auch eine religiöse Trennlinie vorhanden. Evangelisch-Württemberg, katholisch-Hohenzollern. Allsbald wurde die Sonnenmatte erreicht. Das Feriendorf, Baubeginn 1964,  besteht aus 50 Ferienhäusern, 5 rollstuhl-gerechten Häusern sowie einem Appartmenthaus mit 10 Appartments. Im Wettbewerb „Servicequalität-Baden Württemberg“ ging sie als Sieger hervor. Für Familienferien  ohne Barrieren wurde sie mit Bronze ausgezeichnet. Schweren Herzens wurde hier wegen einsetztender Dämmerung die Wanderung abgekürzt. Die Teilnehmer wurden jedoch bei der Abschlußeinkehr im Sportheim in Undingen bestens entschädigt. Doris Sautter bedankte sich im Namen der Gruppe bei den Wanderführern Thomas und Sylvia Schwaner  für die abwechslungsreiche Tour. 

 

 

 

Nordraumwälder

Die Novemberwanderung der Ortsgruppe führte unter der Begleitung von Gerhard Stolz und Doris Sautter in den Schönbuch. Startpunkt war Pfrondorf. Die Albvereinler stiegen hinab ins Tiefenbachtal, das sie über den Einsiedlersteg überquerten. Weiter ging es auf dem historischen Zugang zu den alten Ackerflächen auf der Hochfläche des Einsiedel. Oben angekommen zeigte sich ein umfassender Blick auf die „Blaue Mauer“. Gerhard Stolz erläuterte die einzelnen Berge, die zu erkennen waren, vom Aichelberg über die Teck bis zum Hohenzollern. Das herzogliche Hofgut Einsiedel und das Schlößchen liegen inmitten einer Rodungsfläche. Die bereits im 14. Jh. vorkommende Erwähnung „zu dem Einsiedel“ läßt vermuten, dass hier ursprünglich ein Waldbruderhaus stand. Um 1460 richtete Graf Eberhard im Barte hier ein Gestüt ein, das bald zu den größten im späteren Herzogtum gehörte. Die Pfullinger wanderten entlang der Alteburger Allee und kamen zum Tälchen des Schlierbaches. Am Knobelbrunnen vorbei ging es hinauf zu einer vorgeschichtlichen Grabhügelgruppe der Hallstattkultur. Weiter führte der Weg über die Unterämtler Allee zur Grenzwaldhütte, wo eine kurze Rast eingelegt wurde. Dabei wurden die Waldbesitzungen von verschiedenen Reutlinger Nordraumgemeinden gestreift. Diese bekamen im Schönbuch von König Wilhelm I. Wälder zugeteilt, da sie auf ihren Gemeindegemarkungen keine hatten. Über anspruchsvolle Fußpfade und einer schmalen Brücke wurden eindrucksvolle Bachläufe überquert. Die Albvereinler wanderten dann am Waldsaum entlang zum ehemaligen Speicherbecken. Bei langsam beginnender Dämmerung wurde noch die Stangenhölzlesklinge erreicht bevor sie wieder in Pfrondorf landeten. Irmgard Junger bedankte sich bei der Einkehr für die informative Wandertour abseits der üblichen Wege.  

Altenfahrt in den Herbst

Die Ortsgruppe hatte zu ihrer traditionellen Altenfahrt in den Herbst und zum Wein eingeladen. Mit einem vollen Bus fuhren die Organisatoren Gerhard Stolz und Doris Sautter „ins Blaue“. Über Grafenberg, Reudern, Göppingen und Rechberghausen wurde das Kloster Lorch erreicht. Dieses wurde im Jahr 1102 vom Herrschergeschlecht der Staufer als Hauskloster gegründet und vom Orden der Benediktiner betreut. Kurz nach Lorch wurde dann der Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald erreicht. Dazu gehören auch die Löwensteiner Berge, der Murrharder Wald, der Mainhardter Wald, die Limpurger und Ellwanger Berge sowie das Ziel der Reisegruppe, der Welzheimer Wald. Unterwegs konnten sie sich an den herbstlich gefärbten Blättern erfreuen. In Welzheim wurde dann eine Kaffeepause eingelegt. Auf der Weiterfahrt wurde auch das größte archäologische Denkmal Deutschlands, der Limes entdeckt. Reste von Wachtürmen und Kastellen lagen auf dem Weg zum Ebnisee. Die Albvereinler umrundeten den 13 ha grossen Schwellsee, den sie um diese Jahreszeit fast für sich allein hatten. Der 1745 für die Flößerei angelegte See wurde immer nach der Schneeschmelze geöffnet, um das Holz über die Wieslauf, Rems und den Neckar nach Waiblingen zum königlichen Holzwasen zu befördern. Dann setzten die Pfulllinger ihre Fahrt fort. Über Ebni und Althütte fuhren sie das Igelsbachtal hinunter nach Klaffenbach. Dabei erhaschten sie Blicke auf die Viadukte der Schwäbischen Waldbahn. Entlang der Wieslauf wurden kleine Orte wie Schlechtbach, Michelau und Miedelsbach durchfahren, bevor in Schorndorf wieder das Remstal erreicht war. In Winterbach wurde in Schmieg´s Remsbesen noch deftige Hausmannskost konsumiert. Auf der Fahrt ins Echaztal unterhielt Herbert Goller mit seiner Mundharmonika die Albvereinler.  Gisela Hummel bedankte sich am Schluß namens der Teilnehmer für den gelungenen Ausflug.

Herbstwanderung „Zu den warmen Quellen“

Zur Herbstwanderung der OG Pfullingen „Zu den warmen Quellen“ trafen sich am Sonntag, 19. Oktober bei bestem Wanderwetter 26 interessierte Wanderer*innen. Unter der Führung von Ulrich Rall und Gerhard Spardella begab sich die Gruppe in Fahrgemeinschaften nach Untermarchtal zum Ausgangspunkt der Tour. Entlang der Donau und am Aussichtspunkt Kreuzfels vorbei führte der Weg nach Algershofen zu den warmen Quellen am südwestlichen Ortsrand. Das artesisch aufsteigende Wasser kommt aus ca. 170 m Tiefe, tritt in mehreren Spalten aus mit einer konstanten Temperatur von 16°C und bildet einen langen und mehrere Meter breiten Quellteich. Als kleiner Bach fließt das Wasser nach ca. 1 km in die Donau. In früheren Zeiten wurde die Quelle als Heilbad genutzt. Nach einer kurzen Pause wurde die Tour fortgesetzt zum nächsten Ziel Munderkingen, alemannischen Ursprungs und 792 erstmals erwähnt. Durch die historische Altstadt und den ehemaligen Stadtgraben gelangten die Wanderer zu einem sonnigen Pausenplatz direkt an der Donau. Nach dieser malerischen Rast wanderte die Gruppe entlang der Donau bis zum Sportgelände und einem Donau-Altarm. Diesem folgend, über Wiesen und Felder und dem südlichen Stadtrand gelangten die Wanderer wiederum an die Donau. Der großen Schleife folgend, an Gütelhofen vorbei, erreichte man wieder den Ausgangspunkt in Untermarchtal. Mit einer gemütlichen Abschlusseinkehr im Gasthaus Adler/Meidelstetten endete dieser erlebnisreiche Wandertag. Thomas Schwaner dankte den beiden Wanderführern für die gelungene Wanderung. (V)