Senioren aktiv

Vom Gestüt Marbach nach Grafeneck
SAV-Senioren-Wanderfreunde trafen sich am Parkplatz Schloßschule, um mit Fahrgemeinschaften zum Parkplatz beim Gestüt Marbach zu fahren.
Zuerst wurde das Gestüt ausführlich besichtigt. Es ging durch die Pferdeställe, wo wir die verschiedenen Rassen bestaunen und auch das Personal bei der Arbeit beobachten konnten. Dann durch den Souvenirladen und hinauf zur Arena, in der 8500 Menschen Platz finden zur „Hengstparade“ und zu anderen Veranstaltungen. Danach konnten wir noch in die große Reithalle gehen in der „Marbach Classcis“ stattfindet. Das Gestüt, mit den Standorten Offenhausen, St. Johann und Marbach hat ca. 550 Pferde.  Auf dem Weiterweg kamen wir noch an Julmunds Grab vorbei. Julmund war der erste Trakener Hengst mit dem, nach dem zweiten Weltkrieg, die Trakenerzucht aufgebaut wurde. Dann folgten wir einem Feldweg und kamen am „Military“ Reitplatz, heute Vielseitigkeitsreiten genannt, vorbei. Es entstand eine Diskussion im Anblick der mächtigen Hindernisse über die die Pferde mit Reiter springen müssen. Weiter ging es querfeldein bis zum Anstieg nach Grafeneck. Beim Schloss Grafeneck machten wir die große Pause, mit schönem Blick Richtung Marbach. Das Schloss und die ganzen Heimanlagen gehört seit 1928 der Samariterstiftung Stuttgart. Anschließend gingen wir noch in die Gedenkstätte der Tötungsanstalt Grafeneck und auf den Friedhof. Durch schöne Baumalleen ging es zum Husarensprung und auf teils schmalem Pfad zurück über Schelmenbühl zum Parkplatz Gestüt Marbach. Zur gemütlichen Abschlußeinkehr bei Kaffee und Kuchen begab man sich in eine Bäckerei in Gomadingen.

Seniorenwanderung

Seniorenwanderung „vom Exotenwald zum Grafenberg“ im Monat September
17 Senioren des Schwäbischen Albvereins Pfullingen erkundeten den „neuen Grafenberger Mörike-Weg“. Start und Ziel war am Waldspielplatz, unweit vom Exotenwald mit seinen Bäumen aus aller Welt. Das Logo für diesen Rundweg ist eine Kopfsilhuette mit Hut von Eduard Mörike. Der erste Teil des  Wanderwegs bis zum Berg führt in die Ortsmitte und vorbei am evangelischen Gemeindehaus. Auf einem steilen Wiesenweg durch Streuobstwiesen gelangten die Senioren hinauf zum Pfarrhaus.
Einige Senioren stärkten sich mit Zwetschgen und Walnüssen vom Fallobst und genossen den herrlichen Ausblick auf den Jusi, den Hohen Neuffen, die Teck sowie die Schwäbische Alb. Über Stahlgittertreppen kamen die Senioren in den Pfarrgarten und zur Michaelskirche. Eine kurze Verschnaufpause wurde gemacht und dabei die gegenüberliegende mächtige historische Zehntscheuer bewundert.
Der Weiterweg führte zum Gasthaus Krone und zum historischen Ziehbrunnen. Wanderführer Karl-Heinz Weng erklärte die Funktionsweise eines Ziehbrunnens. Da der Grafenberg vulkanischen Ursprungs ist und somit keine Quelle aufweist, muß der Brunnen von Grundwasser gespeist werden.
In Eimern wird das Grundwasser hochgeholt und die schöpfende Wasserförderung ist vom Ansammeln des Grundwassers im Brunnen abhängig. Über die Bergstraße erreichten die Senioren den Anstieg zum Gipfel mit einem 360-Grad-Panoramablick. Hier kann man den Blick über den Ort Grafenberg, in Richtung Fildern, Neckartal, Achalm und zum Albtrauf genießen. Zurück ging es  über viele Treppenstufen hinab zur Kelter und über den bekannten Weg dann wieder zum Ausgangspunkt. Eine Einkehr erfolgte in der Sportgaststätte von Grafenberg.

Schwarzwaldwanderung

Übers Eutinggrab zum Mummelsee
Mit strahlendem Sonnenschein und wohligen Temperaturen wurde die 42-köpfige Wandergruppe am Sonntag, 07. September vom Nordschwarzwald empfangen. Über die Schwarzwaldhochstrasse, Deutschlands ältester und bekannteste  Panoramastrasse, wurde der Ruhestein auf der Passhöhe von 912m erreicht, benannt nach einem 2m³ großen Sandsteinfindling der den Reisenden zur Rast diente. Über der Passgrenze querend verlief einst die Grenze zwischen Großherzogtum Baden und Königreich Württemberg. Gemütlich gings bergauf in den Bannwald Wilder See der bereits vor über 100 Jahren entstand. Auf dem Weg zum Eutinggrab gabs kurze Blicke auf den 120m tiefer gelegenen Wildsee. Eine Gedenktafel macht auf Julius Euting 1839-1913 aufmerksam. Er war Orientforscher und großer Förderer des Schwarzwaldvereins. Seinem Wunsch gemäß wurde seine Urne auf dem Seekopf beigesetzt. Durch Hochmoor und Weidelandschaft gings weiter an der Darmstädter Hütte vorbei zum Seibelseckle. Schöne Ausblicke ins Achertal, die Rheinebene bis zu den Vogesen säumten den Weg. Nach kurzer Rast ging es weiter zum Mummelsee. Traumhaft gelegen ist er der größte Karsee des Schwarzwalds. Laut einer Sage geht der Name des Sees zurück auf Seerosen, im Volksmund Mummeln genannt. Steinig und felsig führte der Weg hinauf auf die 1164m hoch gelegenen Hornisgrinde. Der fantastische Ausblick entschädigte die Strapazen. Hier war noch bis 1999 militärisches Sperrgebiet. Ein einziger Bunker ist noch erhalten geblieben. Durch geschütztes Hochmoor mit seiner einzigartigen Flora und Fauna erreichten die Wanderer den Bismarckturm. Der anschließende Abstieg nach Unterstmatt erforderte nochmals die volle Aufmerksamkeit.
Unten angekommen lud die „Große Tanne“ zur wohlverdienten Abschlußeinkehr ein. Zufrieden mit diesem herrlichen Tag brachte der Bus die Gruppe wieder nach Hause. Doris Sauter bedankte sich im Namen aller Teilnehmer bei den Wanderführern Thomas und Sylvia Schwaner für dieses einmalige Erlebnis.